Zum Inhalt

Wąwolnica – Museum, Marienheiligtum und Routen

Unterkünfte in Wąwolnica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wąwolnica bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reise: ein Museum in der Schlosskirche, ein Marienheiligtum und zwei markierte Routen, die durch den Ort führen. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts nach Ihren Interessen setzen.

Kurzfakten zu Wąwolnica

  • Die Ausstellung des Museums befindet sich im Untergeschoss der im 14. Jahrhundert erbauten Schlosskirche; im oberen Geschoss liegt die Kapelle Matki Bożej Kębelskiej.
  • Die Kębelska-Madonna stammt aus der Zeit um 1440. Die Figur aus Lindenholz ist 85 cm hoch und an ihrer breitesten Stelle 27 cm breit.
  • Die Kapelle des Marienheiligtums gilt als ältestes architektonisches Denkmal des Ortes. Von ihrem ursprünglichen Bau ist vor allem ein Renaissance-Marmorportal aus dem 17. Jahrhundert erhalten.
  • Durch Wąwolnica führen ein 60 km langer, rot markierter Wanderweg und ein 62 km langer, rot markierter Radweg.

Was können Sie im Museum entdecken?

Die Sammlung verbindet sakrale Gegenstände mit Kunst und Ortsgeschichte. Zu ihr gehören liturgische Gewänder und Gefäße aus dem 18. Jahrhundert, ledergebundene Bücher aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Christus-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten geben einen Eindruck von der zeitlichen Spannweite der erhaltenen Stücke.

Auch einige Arbeiten aus Bildhauerei und Zeichnung der Brüder Józef und Stanisław Gosławski sind im Museum zu sehen. Dazu kommen von der Familie gespendete Zeichnungen Józef Gosławskis. Er fertigte sie vor Restaurierungsarbeiten am Haus Pod Świętym Mikołajem in Kazimierz Dolny an. Die Zeichnungen ergänzen die älteren liturgischen Objekte um eine weitere, künstlerische Perspektive.

Ein Modell zeigt Wąwolnica im 15. Jahrhundert. Es wurde 1996 anhand wiederentdeckter Gerichtsbücher aus dem 15. Jahrhundert angefertigt. Damit stehen im Museum einzelne Gegenstände und eine räumliche Darstellung des Ortes nebeneinander: zwei unterschiedliche Zugänge zu seiner Geschichte.

Welche historischen Spuren prägen den Ort?

Das Museum befindet sich im Untergeschoss der Schlosskirche, die im 14. Jahrhundert erbaut und mehrfach umgebaut wurde. Im oberen Geschoss liegt die Kapelle Matki Bożej Kębelskiej. Die räumliche Aufteilung bringt in diesem Gebäude Ausstellung und Kapelle auf verschiedenen Ebenen zusammen.

Die Kębelska-Madonna entstand um 1440 in einer nicht näher bekannten schlesischen oder pommerschen Werkstatt. Die 85 cm hohe Lindenholzfigur ist an ihrer breitesten Stelle 27 cm breit und wurde in die Kirche in Wąwolnica überführt. Die Angaben zu Material, Maßen und ungewisser Werkstattzuordnung helfen, die Figur konkret einzuordnen, ohne ihre Herkunft genauer festzulegen.

Als ältestes architektonisches Denkmal des Ortes gilt die Kapelle des Marienheiligtums. Vom ursprünglichen Bau blieb vor allem das Renaissance-Marmorportal aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Ein Portal ist der architektonisch hervorgehobene Zugang; hier ist dieses Bauelement ein greifbarer Hinweis auf die Baugeschichte. Auf dem Kirchenhügel sind außerdem niedrige, kleine Fragmente der mittelalterlichen Burgmauern erhalten, darunter das Fundament eines zylindrischen Turms in der südlichen Burgmauer.

Das Museum wurde 1995 auf Initiative des Vorstands der Towarzystwo Przyjaciół Wąwolnicy und des damaligen Pfarrers, ks. infułat Jan Pęzioł, gegründet. Zusammen mit dem Modell des Ortes und den erhaltenen Mauerfragmenten eröffnet diese Gründungsgeschichte verschiedene Perspektiven: auf eine Institution, auf die Darstellung des früheren Wąwolnica und auf bauliche Überreste.

Welche markierten Routen führen durch Wąwolnica?

Für Ihre Routenplanung können Sie zwei unterschiedliche Angebote auseinanderhalten. Der 60 km lange, rot markierte westliche Wyżynny-Wanderweg führt von Kazimierz Dolny über Rąblów, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Motycz und Dąbrowica nach Lublin. Die Route umfasst damit mehrere Orte und ist als vollständige Wanderroute beschrieben, nicht nur als Wegabschnitt innerhalb Wąwolnicas.

Der ebenfalls rot markierte Radweg zwischen Lublin und Kazimierz Dolny ist 62 km lang. Seine beschriebene Strecke führt über Rąblów, Kębło, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Miłocin und Dąbrowica. Die Wander- und Radroute unterscheiden sich also durch die angegebene Fortbewegungsart und ihre Länge; die Ortsfolgen sollten Sie jeweils der passenden Routenbeschreibung entnehmen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen örtlichen Wegebedingungen und Markierungen.

Wie passt Wąwolnica zu Ihrer Unterkunftssuche?

Wenn Sie Hotels in Wąwolnica suchen, überlegen Sie zuerst, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen: die Museumssammlung und die Baugeschichte, das Marienheiligtum oder eine der markierten Routen. Die Ortsgeschichte und die Route, die Sie interessiert, sind dabei unterschiedliche Ausgangspunkte für die Entscheidung über Ihren Aufenthalt.

Weitere Reiseziele entdecken: Lysa Gora, Karmanowice, Końskowola, Janowiec, Sadurki, Puławy, Strzyżowice, Nałęczów.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Was ist von der mittelalterlichen Burg erhalten?

Auf dem Kirchenhügel sind kleine Fragmente der Burgmauern erhalten, darunter das Fundament eines zylindrischen Turms in der südlichen Burgmauer.

Welche markierten Routen führen durch Wąwolnica?

Der 60 km lange westliche Wyżynny-Wanderweg und der 62 km lange Radweg zwischen Lublin und Kazimierz Dolny führen durch den Ort.

Aus welcher Zeit stammt die Kębelska-Madonna?

Die Lindenholzfigur stammt aus der Zeit um 1440. Sie ist 85 cm hoch und an ihrer breitesten Stelle 27 cm breit.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Puławski.