Ugoszcz
Unterkünfte in Ugoszcz
Ugoszcz verbindet eine vielschichtige Kirchengeschichte mit seiner Lage im Nadbużański-Landschaftspark. Die Geschichte der örtlichen Pfarrkirche und die geschützte Landschaft geben Ihnen zwei konkrete Anhaltspunkte, um den Ort für Ihre Reise einzuordnen.
Kurzfakten zu Ugoszcz
- Ugoszcz liegt im Nadbużański-Landschaftspark.
- Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1436.
- Die Pfarrkirche ist im Denkmalregister unter der Nummer A-830 eingetragen.
- Eine amtlich aufgeführte Route führt unter anderem über Ugoszcz.
Was erzählt die Kirchengeschichte über Ugoszcz?
Die erste schriftliche Erwähnung Ugoszczs datiert auf 1436. Für die Entwicklung der örtlichen Gemeinde sind außerdem mehrere Ereignisse aus dem Jahr 1919 überliefert: Damals wurde eine provisorische, rechteckige Holzkapelle aus Pappelholz errichtet. Sie hatte ein Strohdach und ein Fundament aus Feldsteinen. Zunächst diente sie als Seelsorgefiliale der Pfarrei Miedzna; am 20. April 1919 wurde dort die erste Messe gefeiert.
Ein eigener Abschnitt der Geschichte folgte 1923. Durch Dekret vom 30. Juli wurde in Ugoszcz eine selbstständige Pfarrei errichtet, die am 1. September desselben Jahres selbstständig wurde. Die neue Kirche in Ugoszcz mit dem Patrozinium Christus König wurde am 13. September 1931 geweiht. Die Jahreszahlen verweisen auf unterschiedliche Schritte: die erste Messe in der provisorischen Kapelle, die Errichtung der Pfarrei und später die Weihe der neuen Kirche.
Welche Details prägen die Kirche und den Kirchhof?
Die polychrome Ausmalung der Kirche schuf der Künstler Jan Molga im Jahr 1977. Zu den dargestellten Motiven gehören der heilige Maximilian, die Muttergottes von Fatima und die Aufnahme Mariens in den Himmel. Wer sich für kirchliche Kunst interessiert, findet damit konkrete Bildthemen, die sich von den historischen Daten der Gemeinde unterscheiden.
Zur Kirche gehört ein Glockenturm, der 2009 geweiht wurde. In ihm befinden sich zwei alte Glocken; eine davon trägt den Namen „Antoni“. Auf dem Kirchhof stehen außerdem ein Gedenkkreuz an die heiligen Missionen und eine Kapelle beziehungsweise ein Bildstock mit der Darstellung des Christus in der Rast. Die Pfarrkirche ist unter der Denkmalnummer A-830 im Denkmalregister eingetragen.
Wie ist die Landschaft rund um Ugoszcz geprägt?
Ugoszcz liegt innerhalb des Nadbużański-Landschaftsparks. Der Park wurde zum Schutz des natürlichen Bugtals eingerichtet. Kennzeichnend für dieses Tal sind der mäandrierende Flusslauf sowie zahlreiche Altarme und Nebenarme. Auch im weiteren regionalen Umfeld gehören Fluss- und Auenlandschaften zu den prägenden Themen: Zum Park gehört der Fluss Ugoszcz.
Der Nadbużański-Landschaftspark bewahrt außerdem eine nur wenig veränderte Landschaft, in der Landwirtschaftsflächen und Gehölze mosaikartig miteinander verbunden sind. So stehen im Park natürliche Flussformen und eine gegliederte Kulturlandschaft nebeneinander. In Ugoszcz ist zudem eine Waldkiefer (Pinus sylvestris) als Naturdenkmal ausgewiesen.
Welche Route ist für die Orientierung aufgeführt?
Eine amtlich aufgeführte Route verläuft über Węgrów, Miedzna, Wrotnów, Międzyleś, Ugoszcz und Rostki. Die Reihenfolge nennt die Orte, die auf dieser Route aufgeführt sind. Wenn Sie weitere Ortsseiten vergleichen möchten, finden Sie hier Łochów, Korytnica, Węgrów, Grębków und Baczki.
FAQ
Seit wann ist Ugoszcz schriftlich erwähnt?
Die erste schriftliche Erwähnung von Ugoszcz stammt aus dem Jahr 1436.
Welche Natur prägt den Nadbużański-Landschaftspark?
Der Park schützt das natürliche Bugtal mit seinem mäandrierenden Flussbett, zahlreichen Altarmen und Nebenarmen. Seine Landschaft verbindet Landwirtschaftsflächen und Gehölze in einem Mosaik.
Welche Motive zeigt die Ausmalung der Kirche?
Die 1977 von Jan Molga geschaffene polychrome Ausmalung zeigt den heiligen Maximilian, die Muttergottes von Fatima und die Aufnahme Mariens in den Himmel.
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