Pątnówek – Schloss, Park und Archäologie
Unterkünfte in Pątnówek
In Pątnówek kommen ein Schloss-Park-Gutshof-Komplex, archäologische Spuren verschiedener Epochen und eine beschriebene Erntefesttradition als unterschiedliche Kulturthemen zusammen.
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Foto: Sławomir Milejski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl
Kurzfakten zu Pątnówek
- Das Schloss steht unter der Hausnummer 38 und stammt aus den 1860er- bis 1870er-Jahren.
- Der Denkmalregistereintrag des Schlosses erfolgte am 26. Juni 1986.
- Zum Komplex gehört ein Park aus dem 19. bis 20. Jahrhundert; außerdem ist eine barocke Skulptur des heiligen Johannes Nepomuk eingetragen.
- Archäologische Befunde umfassen Siedlungen und Gräberfelder aus unterschiedlichen Zeitstellungen.
- Eine 2014 beschriebene Tradition nennt Erntefeste; im selben Jahr wurde ein Freizeittreffpunkt im Freien gebaut.
Was erzählt der Schloss-Park-Gutshof-Komplex?
Unter der Hausnummer 38 befindet sich ein Schloss innerhalb eines Schloss-Park-Gutshof-Komplexes. Es entstand in den 1860er- bis 1870er-Jahren und wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert umgebaut. Das Schloss ist unter der Nummer A/3212/720/L in das Denkmalregister eingetragen; der Eintrag erfolgte am 26. Juni 1986. Bauzeit, späterer Umbau und Eintragung markieren unterschiedliche historische Bezugspunkte.
Im östlichen Teil des Komplexes liegt ein Park aus dem 19. bis 20. Jahrhundert. Eine weitere Facette des örtlichen Kulturerbes ist die eingetragene barocke Skulptur des heiligen Johannes Nepomuk auf Flurstück 254/3. Damit lassen sich Architektur, Park und religiöse Skulptur als verschiedene Themen unterscheiden, ohne sie zu einem einzigen Bauwerk zusammenzufassen.
Welche Epochen spiegeln die archäologischen Fundstellen?
Die archäologischen Fundstellen umfassen unterschiedliche Siedlungen und Zeitstellungen. Eine umfasst eine Siedlung aus der Vorgeschichte sowie eine weitere Siedlung ohne näher bestimmte Zeitstellung. Bei einer anderen reichen Siedlungsspuren von der Vorgeschichte über die späte Latènezeit und das frühe Mittelalter bis ins 13. und 14. Jahrhundert.
Zu den weiteren Befunden gehört eine Siedlung aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Hinzu kommen ein Skelettgräberfeld aus der frühen Völkerwanderungszeit und ein Brandgräberfeld aus der Bronzezeit bis zur Hallstattzeit. Eine weitere Fundstelle weist Siedlungsspuren aus der Vorgeschichte sowie Siedlungen aus der Hallstattzeit, der römischen Kaiserzeit und dem frühen Mittelalter auf.
Die Zeitstellungen reichen damit von der Vorgeschichte bis ins späte Mittelalter; zugleich unterscheiden sich die Fundarten. Siedlungen und Siedlungsspuren stehen neben zwei verschiedenen Gräberfeldtypen. Für die kulturgeschichtliche Einordnung sind das mehrere getrennte Ausschnitte, keine einzige fortlaufende Siedlungsgeschichte.
Welche Festbräuche gehören zur Ortsgeschichte?
Eine 2014 beschriebene Tradition aus Pątnówek nennt jährlich gefeierte Erntefeste, bei denen ein Erntekranz geflochten wurde. Die 2014 beschriebene lokale Festtradition umfasst außerdem Kartoffelgerichte und Kuchen, die beim Gemeindekirmes- beziehungsweise Erntefest verkauft wurden.
Daneben gehört ein bauliches Vorhaben zur jüngeren Ortsgeschichte: Im Rahmen eines Dorfentwicklungsprogramms wurde 2014 ein Freizeittreffpunkt im Freien gebaut. So stehen die beschriebenen Festbräuche und ein datiertes Projekt der Dorfentwicklung für zwei unterschiedliche Aspekte des lokalen Lebens.
Wie lässt sich Pątnówek regional einordnen?
Die Gemeinde Miłkowice liegt auf der Legnica-Ebene zwischen Legnica und Chojnów. Diese Lage beschreibt den größeren kommunalen Rahmen; Schloss, Park und archäologische Fundstellen beziehen sich konkret auf Pątnówek.
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FAQ
Wann wurde das Schloss in Pątnówek erbaut?
Es stammt aus den 1860er- bis 1870er-Jahren und wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert umgebaut.
Welche archäologischen Zeitstellungen kommen vor?
Die Befunde reichen von der Vorgeschichte über die Bronze- und Hallstattzeit, die späte Latènezeit und die römische Kaiserzeit bis ins frühe und spätere Mittelalter.
Was ist über die Erntefesttradition bekannt?
Eine Beschreibung aus dem Jahr 2014 nennt Erntekranzflechten bei jährlich gefeierten Erntefesten sowie Kartoffelgerichte und Kuchen, die beim Gemeindekirmes- beziehungsweise Erntefest verkauft wurden.
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