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Milicz – Teichlandschaft, Vogelwelt und Radwege

Unterkünfte in Milicz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Milicz verbindet historische Bauwerke mit Naturerlebnissen in der zugehörigen Gemeinde. Für die Reiseplanung sind dabei ganz unterschiedliche Schwerpunkte interessant: vom klassizistischen Pałac Maltzanów über Teiche und Vogelbeobachtung bis zu markierten Radwegen und Lehrpfaden mit klar angegebenen Streckenlängen.

Milicz Palace ensemble and Baroque fountain Milicz Palace ensemble and Baroque fountain Foto: Dawid Galus via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Kurzfakten zu Milicz

Der Pałac Maltzanów wurde von 1790 bis 1798 erbaut; die Kirche św. Andrzeja Boboli entstand von 1709 bis 1714. In der Gmina Milicz umfasst der Landschaftspark „Dolina Baryczy“ etwa 90 % der Fläche. Dort gibt es Lehrpfade von 5 bis 9 km Länge sowie markierte Radwege. Die Burgruinen von Milicz sind derzeit für Besucher nicht zugänglich.

Welche Kulturstätten prägen Milicz?

Der klassizistische Pałac Maltzanów entstand nach einem Entwurf von Karol G. Geissler. Seine Bauzeit von 1790 bis 1798 gibt dem Gebäude einen klar umrissenen historischen Bezug. Im Park des Pałac Maltzanów wachsen 80 Arten von Sträuchern und Bäumen; durch den Park fließt die Młynówka Milicka. So stehen bei einem Blick auf den Palast sowohl seine Architektur als auch die Gestaltung des dazugehörigen Parks im Mittelpunkt.

Auch die Kirche św. Andrzeja Boboli gehört zur Baugeschichte des Ortes: Ihre Errichtung dauerte von 1709 bis 1714. Anders liegt der Fall bei den Burgruinen von Milicz, die derzeit für Besucher nicht zugänglich sind. Im Gebäude „Stara Rzeźnia“ befinden sich eine Touristeninformation, ein Konferenz- und Veranstaltungssaal sowie Werkstatträume.

Was zeichnet die Natur in der Gmina Milicz aus?

Der Landschaftspark „Dolina Baryczy“ umfasst etwa 90 % der Fläche der Gmina Milicz. In diesem Park wurden 277 Vogelarten festgestellt, darunter 169 Brutvogelarten.

Ein konkreter Beobachtungsort ist Grabownica: Der 13 Meter hohe Aussichtsturm ermöglicht Ornithologen und Touristen, Vögel und die Landschaft der Umgebung zu beobachten. Der Turm steht am Südufer des Teichs Grabownica, dem größten Gewässer des Komplexes Stawno. Am Teich halten sich regelmäßig mehr als 100 Silberreiher auf.

Welche Wege eignen sich für einen Ausflug?

Die Lehrpfade unterscheiden sich in Länge und beschriebenem Landschaftsraum. Der 5 km lange Lehrpfad „Ruda Sułowska“ führt zwischen Teichen über von alten Eichen gesäumte Dämme und erschließt den südlichen Teil des Teichkomplexes Ruda Sułowska, der zum Naturschutzgebiet „Stawy Milickie“ gehört. Der 7 km lange Weg „Wokół Stawu Grabownica“ beginnt im Dorf Grabownica, endet in der Nähe des Aussichtsturms und verläuft vollständig durch das Naturschutzgebiet „Stawy Milickie“.

Der 8 km lange Lehrpfad „Milicz – Ostoja Konika Polskiego – Barycz“ führt durch die für das Barycz-Tal typische Landschaft aus Teichen, Wiesen und Wäldern. Der 9 km lange Naturlehrpfad „W krainie ptaków“ verläuft durch den Komplex Stawno. Die angegebenen Längen helfen dabei, die Wege nach ihrer Strecke zu unterscheiden; die Beschreibungen zeigen zudem, ob Teiche, Dämme, Wald- und Wiesenlandschaften oder der Teichkomplex Stawno im Vordergrund stehen.

Auch für Radreisen gibt es mehrere benannte Optionen. Der 23 km lange Radweg auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn führt von Gruszeczka über Sułów und Milicz nach Grabownica. Die Bahn wurde ab 1894 betrieben; der letzte Zug fuhr am 14. September 1991. Der blaue Radweg „Szlak Stawów Milickich“ ist 28,7 km lang und führt von Grabówka über Milicz und Grabownica nach Czatkowice. Im Gebiet der Gmina Milicz verläuft außerdem ein 10,1 km langer Abschnitt des schwarzen Radwegs „W Dolinę Baryczy“ von südlich von Niesułowice bis östlich von Nowy Zamek. Insgesamt gibt es auf dem Gebiet der Gmina mehr als 100 km markierte Radwege.

Bei der Suche nach einem Hotel können Sie Ihren Reiseschwerpunkt danach setzen, ob Sie vor allem die historischen Bauwerke in Milicz oder die Wege und Beobachtungsorte in der Gmina Milicz erleben möchten. Für die Ortsauswahl finden Sie auch die Seiten zu Milicz und Łazy Wielkie. Weitere Zielseiten zum Vergleich: Goldberg In Schlesien, Oleśnicki, Löwenberg In Schlesien, Reichenbach, Kamiennogórski, Wałbrzyski.

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FAQ

Wie lang ist der Lehrpfad „Ruda Sułowska“?

Der Lehrpfad ist 5 km lang. Er führt zwischen Teichen über von alten Eichen gesäumte Dämme und durch den südlichen Teil des Teichkomplexes Ruda Sułowska.

Welche Orte verbindet der Radweg auf der ehemaligen Schmalspurbahntrasse?

Der 23 km lange Radweg führt von Gruszeczka über Sułów und Milicz nach Grabownica. Die Schmalspurbahn wurde ab 1894 betrieben; ihr letzter Zug fuhr am 14. September 1991.

Was lässt sich vom Aussichtsturm in Grabownica beobachten?

Der 13 Meter hohe Aussichtsturm ermöglicht die Beobachtung von Vögeln und der Landschaft der Umgebung. Er steht am Südufer des Teichs Grabownica im Komplex Stawno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Niederschlesien.