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Pilszcz: Radroute und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Pilszcz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pilszcz lässt sich über eine Radroute und mehrere historische sowie bauliche Zeugnisse einordnen. Die Radstrecke führt durch den Ort; weitere Angaben reichen von der Erinnerung an den Entsatz Wiens bis zu Funden aus der Bronzezeit und Objekten aus dem 19. Jahrhundert. Für Ihre Orientierung lohnt es sich, diese Themen auseinanderzuhalten: Sie betreffen unterschiedliche Routen, Zeitbezüge und Arten von Kulturzeugnissen.

File:Pilszcz, aleja Schumana 2 i kościół.jpg File:Pilszcz, aleja Schumana 2 i kościół.jpg Foto: Kamil Czaiński via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Pilszcz

  • Die Radroute „Opava – Pilszcz – Kietrz“ führt durch Pilszcz und mehrere weitere Orte bis nach Kietrz.
  • Pilszcz liegt auf der historischen Marschroute des Heeres von König Jan III. Sobieski, das 1683 zur Entsatzhilfe nach Wien zog.
  • Ein Gemälde in der NMP-Kirche erinnert an den Entsatz Wiens von 1683.
  • Das Sanktuarium Matki Boskiej Pilszczańskiej gilt als gotisch-renaissancezeitlich und stammt aus dem Jahr 1593.
  • Ein Getreidespeicher in Holz-Lehm-Bauweise und ein Kartoffeldämpfer stammen aus dem 19. Jahrhundert. Der sogenannte Schatz von Pilszcz wurde 1884 in der Umgebung des Dorfes entdeckt.

Welche Radroute führt durch Pilszcz?

Die Radroute „Opava – Pilszcz – Kietrz“ verläuft von der Grenze zur Tschechischen Republik durch Pilszcz, Ludmierzyce, Lubotyń und Dzierżysław sowie durch das Naturschutzgebiet „Góra Gipsowa“ bis in die Stadt Kietrz. Der Routenname nennt Opava, Pilszcz und Kietrz; zur beschriebenen Folge gehören auch die weiteren Orte und das Naturschutzgebiet. So lässt sich Pilszcz als Teil einer Strecke mit mehreren benannten Stationen einordnen.

Die Route ist angelegt. Wenn Sie sie für eine Fahrt einplanen, prüfen Sie vor Ort die aktuellen Streckenbedingungen. Die Ortsfolge hilft dabei, den beschriebenen Verlauf nachzuvollziehen, ersetzt aber keine aktuelle Information zur Strecke.

Welche Bezüge hat Pilszcz zur Geschichte Wiens?

Der historische Zusammenhang reicht bis ins Jahr 1683 zurück: Pilszcz liegt auf der Marschroute des Heeres von König Jan III. Sobieski, das zur Entsatzhilfe nach Wien zog. Ein Gemälde in der NMP-Kirche erinnert ebenfalls an den Entsatz Wiens von 1683. Damit begegnet dasselbe historische Ereignis in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen: als Marschroute des Heeres und als Thema eines Gemäldes.

Diese historische Marschroute ist von der Radroute zu unterscheiden. Die eine Angabe betrifft den Zug des Heeres im Jahr 1683, die andere den Verlauf der Radroute durch mehrere Orte und das Naturschutzgebiet. Beide geben eine eigene Orientierung, ohne dass sie zu einer gemeinsamen Strecke werden.

Welche Bau- und Sachzeugnisse gibt es in Pilszcz?

Das Sanktuarium Matki Boskiej Pilszczańskiej gilt als gotisch-renaissancezeitlich und stammt aus dem Jahr 1593. Neben dieser architektonischen Einordnung ist seine Bedeutung als Ziel zahlreicher Pilgerreisen genannt. Für die zeitliche Orientierung sind das zwei verschiedene Angaben: 1593 bezeichnet die Herkunft des Sanktuariums, während die Pilgerreisen seine religiöse Bedeutung beschreiben.

Ein Getreidespeicher aus dem 19. Jahrhundert ist in Holz-Lehm-Bauweise errichtet. Ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert stammt ein Kartoffeldämpfer. Die beiden Zeugnisse stehen für unterschiedliche Gegenstände: Beim Speicher geht es um ein Bauwerk und seine Bauweise, beim Kartoffeldämpfer um ein Gerät. Gemeinsam ist ihnen die Zuordnung zum selben Jahrhundert.

Der sogenannte Schatz von Pilszcz wurde 1884 in der Umgebung des Dorfes entdeckt. Er stammt aus der Bronzezeit und bestand aus Halsringen und Armreifen. Dabei sind Fundjahr und zeitliche Einordnung auseinanderzuhalten: 1884 bezeichnet die Entdeckung, die Bronzezeit die Herkunft des Schatzes. Die Fundstelle wird in der Umgebung des Dorfes verortet.

Wenn Sie einen konkreten Besuch von Sakralbauten oder benannten Objekten planen, prüfen Sie die jeweilige Zugänglichkeit vorab. Für weitere Reiseziele können Sie auch die Seiten zu Debrzyca, Głubczyce und Kietrz ansehen.

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FAQ

Welche Orte liegen an der Radroute durch Pilszcz?

Die Route verläuft durch Pilszcz, Ludmierzyce, Lubotyń und Dzierżysław, durch das Naturschutzgebiet „Góra Gipsowa“ und weiter bis nach Kietrz.

Woran erinnert das Gemälde in der NMP-Kirche?

Es erinnert an den Entsatz Wiens von 1683. Auch Pilszczs historische Marschroute steht mit diesem Ereignis in Verbindung.

Wurde der Schatz von Pilszcz im Dorf entdeckt?

Nein. Der Schatz wurde 1884 in der Umgebung des Dorfes gefunden; er stammt aus der Bronzezeit und bestand aus Halsringen und Armreifen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Głubczyce.