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Ochotz

Unterkünfte in Ochotz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie bei der Wahl eines Reiseziels Kultur, Radfahren und Landschaftsschutz berücksichtigen möchten, bietet Ochotz (Ochodze) konkrete Anknüpfungspunkte: eine versetzte Holzkirche mit besonderen Ausstattungsmerkmalen, beschriebene Radwege und ein Landschaftsschutzgebiet im südlichen Teil des Ortes.

File:Schrotholzkirche in Ochotz.jpg File:Schrotholzkirche in Ochotz.jpg Foto: Pudelek (Marcin Szala) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kurzfakten zu Ochotz

  • Der südliche Teil von Ochodze liegt im Landschaftsschutzgebiet „Bory Niemodlińskie“; eingerichtet wurde es am 26. Mai 1988.
  • Die hölzerne Kirche St. Martin und Unsere Liebe Frau, Königin der Welt, wurde 1702 in Komprachcice errichtet und 1942 nach Ochodze versetzt.
  • Der offizielle Radführer der Woiwodschaft Opole führt die alternative Route „Ochodze–Opole-Chmielowice“.
  • Auf dem Gebiet von Ochodze verläuft ein etwa 1.690 Meter langer Abschnitt der A4.

Was zeichnet die Landschaft rund um Ochotz aus?

Das Landschaftsschutzgebiet „Bory Niemodlińskie“ umfasst den südlichen Teil von Ochodze. Eingerichtet wurde es durch den Beschluss Nr. XXIV/193/88 des Wojewodschaftsrats in Opole vom 26. Mai 1988. Für Ihre Orientierung ist die räumliche Angabe wichtig: Sie bezieht sich auf den südlichen Ortsteil, nicht pauschal auf ganz Ochodze.

Damit lässt sich der Landschaftsbezug Ochotz’ genauer einordnen, ohne ihn auf den gesamten Ort auszudehnen. Wenn Sie bei der Reiseplanung besonders auf Landschaft und Natur achten, können Sie diesen südlichen Teil als eigenen Aspekt des Ortes berücksichtigen. Die Bezeichnung des Schutzgebiets und sein Einrichtungsdatum geben dafür einen konkreten historischen und geografischen Bezug.

Welche Besonderheiten bietet die Holzkirche?

Die Kirche St. Martin und Unsere Liebe Frau, Königin der Welt, hat eine Ortsgeschichte, die sich an zwei Daten ablesen lässt: Sie wurde 1702 in Komprachcice errichtet und 1942 nach Ochodze versetzt. Errichtungsort und späterer Standort sind also verschieden. Die Jahreszahlen bezeichnen diese beiden Vorgänge; sie sollten nicht als Baudaten für zwei unterschiedliche Kirchen verstanden werden.

Auch einzelne Details machen die Kirche für kulturinteressierte Reisende bemerkenswert. Auf dem Turm sitzt ein Karawaka-Kreuz mit zwei Querarmen, von denen der untere länger ist. Im Inneren beziehungsweise zur Ausstattung der Kirche gehört zudem ein Taufbecken in barock-volkstümlichem Stil. Kreuzform und Taufbecken bieten zwei unterschiedliche Ansatzpunkte, wenn Sie sich für die Gestaltung historischer Sakralbauten interessieren.

Welche weiteren historischen Gebäude gibt es?

Neben der Holzkirche sind eine Kapelle und ein Gebäude an der Myśliwska 1 mit konkreten Baujahren verbunden. In der Średnia-Straße steht eine gemauerte Kapelle, die 1878 errichtet wurde. Das Gebäude Myśliwska 1 stammt aus dem Jahr 1882 und wird heute als Wohnhaus und Restaurant genutzt. Die beiden Beispiele lassen sich anhand von Bauweise, Adresse und Funktion unterscheiden: hier die gemauerte Kapelle an der Średnia-Straße, dort ein Gebäude mit heutiger Wohn- und Restaurantnutzung.

Für einen Kulturspaziergang sind diese Angaben zunächst eine Orientierung zu den beschriebenen Bauwerken und ihren Merkmalen. Die Kirche ist durch ihre Versetzungsgeschichte und ihre Ausstattung charakterisiert, während die Kapelle und das Haus an der Myśliwska 1 durch Standort und Baujahr eingeordnet werden. So können Sie entscheiden, welche Aspekte der Ortsgeschichte für Ihre Reise besonders interessant sind.

Welche Radwege und Verkehrsrouten sind beschrieben?

Der offizielle Radführer der Woiwodschaft Opole nennt eine alternative Radroute mit dem Namen „Ochodze–Opole-Chmielowice“. Eine weitere Routenbeschreibung betrifft Route 2.B: Nach der Überquerung der A4 führt sie über eine Überführung aus dem Wald nach Ochodze. Die Angaben benennen damit sowohl eine alternative Route mit eigenem Namen als auch einen konkreten Verlaufspunkt von Route 2.B. Wenn Sie Routen vergleichen, halten Sie diese Bezeichnungen auseinander.

Auch die Autobahn lässt sich geografisch genau einordnen. Auf dem Gebiet von Ochodze verläuft ein etwa 1.690 Meter langer Abschnitt der A4, einer Autobahn der Klasse A. Die A4 führt auf der Strecke Jędrzychowice–Wrocław–Katowice–Kraków–Korczowa. Die genannte Länge beschreibt den Abschnitt auf dem Ortsgebiet; sie ist weder eine Angabe zur Länge der Radroute noch zu einer Entfernung zwischen Sehenswürdigkeiten.

Welche weiteren Orte können Sie vergleichen?

Für weitere Ortsseiten im Reiseführer können Sie auch Proskau, Grabin, Bierdzan, Polnisch Neudorf, Niemodlin, Przysiecz, Zedlitz und Dembiohammer aufrufen.

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FAQ

Welcher Teil von Ochodze liegt im Landschaftsschutzgebiet?

Der südliche Teil von Ochodze liegt im Landschaftsschutzgebiet „Bory Niemodlińskie“. Es wurde am 26. Mai 1988 eingerichtet.

Wann wurde die Holzkirche nach Ochodze versetzt?

Die Kirche wurde 1702 in Komprachcice errichtet und 1942 nach Ochodze versetzt.

Welche Radroute trägt den Namen Ochodze–Opole-Chmielowice?

Der offizielle Radführer der Woiwodschaft Opole führt sie als alternative Radroute. Für Route 2.B ist außerdem ein Verlauf über eine Überführung aus dem Wald nach Ochodze nach der Überquerung der A4 beschrieben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Opolski.