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Roszczyce: Eichen, Kirche und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Roszczyce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roszczyce ist ein kleines Dorf südöstlich von Łeba. Zwei als Naturdenkmale geführte Stieleichen und mehrere konkrete Zeugnisse an Kirche, Kirchhof und Herrenhaus geben Ihnen unterschiedliche Themen, an denen Sie den Ort einordnen können. Die Baummaße erlauben einen sachlichen Vergleich; Krypta und Architektur stehen für weitere Aspekte der Ortsgeschichte.

File:Roszczyce 1998 2.jpg File:Roszczyce 1998 2.jpg Foto: TenKobuz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Kurzfakten zu Roszczyce

  • Kleines Dorf südöstlich von Łeba, an einer lokalen Straße, die Maszewko mit Ulinią verbindet.
  • Zwei als Naturdenkmale geführte Stieleichen: eine bei der Kirche, eine etwa 120 Meter nördlich davon an einem kleinen Teich.
  • Zu den beschriebenen historischen Merkmalen zählen die Krypta der Kirche Mariä Himmelfahrt, das Grabmal der Familie Krokowski und ein Herrenhaus.

Wie ist Roszczyce geografisch einzuordnen?

Die Lage südöstlich von Łeba ordnet Roszczyce großräumig ein. Im örtlichen Straßenbezug liegt das Dorf an einer Verbindung zwischen Maszewko und Ulinią. Zur Kartenorientierung: Roszczyce liegt südöstlich von Łeba an der Straße zwischen Maszewko und Ulinią. Weitere Reiseziele entdecken: Łeba, Żarnowska, Poraj, Łebień, Wicko, Dymnica, Sarbsk, Lebork.

Welche Naturdenkmale lassen sich vergleichen?

Bei der Kirche in Roszczyce steht eine Stieleiche mit 4,10 Metern Stammumfang. Eine zweite Stieleiche befindet sich etwa 120 Meter nördlich der Kirche an einem kleinen Teich; ihr Stammumfang beträgt 5,20 Meter. So stehen zwei unterschiedliche Bezugspunkte im Mittelpunkt der Ortsangaben: der Kirchort und der Teich.

Die Differenz der angegebenen Umfänge beträgt 1,10 Meter. Es handelt sich dabei um den Stammumfang, nicht um die Höhe der Bäume. Wer die beiden Naturdenkmale vergleicht, kann sich daher an zwei konkreten Maßen und ihren unterschiedlichen Standorten orientieren. Beide Stieleichen sind als Naturdenkmale geführt und in sehr gutem Zustand. Naturdenkmalstatus und Zustand können sich mit der Zeit ändern; prüfen Sie diese Angaben vor einem Besuch.

Welche historischen Merkmale prägen den Ort?

Die Krypta der Kirche Mariä Himmelfahrt in Roszczyce enthält laut einer touristischen Beschreibung sieben auf natürliche Weise mumifizierte Leichname von Eigentümern des örtlichen Guts und deren Familienangehörigen. Die sieben Leichname sind laut touristischer Beschreibung auffallend gut erhalten.

Ein weiteres konkretes Zeugnis befindet sich auf dem Kirchhof: Dort steht das Grabmal der Familie Krokowski, umgeben von einem kunstvoll verzierten schmiedeeisernen Zaun. Zusammen mit der Krypta verweist es auf zwei unterschiedliche familiäre Bezüge: die Angehörigen des örtlichen Guts und die Familie Krokowski. Das Herrenhaus ergänzt diese Ortsgeschichte um ein architektonisches Thema.

Wie ist das Herrenhaus gestaltet?

Das Herrenhaus in Roszczyce befindet sich in Privatbesitz. Es ist eine schlichte, nach Osten ausgerichtete, eingeschossige Residenz auf längsrechteckigem Grundriss, mit Satteldach und Krüppelwalm.

Für die Einordnung helfen die architektonischen Begriffe: Ein längsrechteckiger Grundriss ist in einer Richtung länger als breit; eingeschossig bezeichnet ein Gebäude mit einem Geschoss. Der Krüppelwalm ergänzt das Satteldach um verkürzte Walmflächen an den Giebelseiten. So lässt sich die knappe Beschreibung des Hauses auch ohne Fachkenntnisse nachvollziehen.

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FAQ

Wo stehen die beiden Stieleichen?

Eine steht bei der Kirche in Roszczyce, die andere etwa 120 Meter nördlich davon an einem kleinen Teich.

Was wird über die Krypta der Kirche Mariä Himmelfahrt berichtet?

Laut einer touristischen Beschreibung enthält sie sieben natürlich mumifizierte Leichname von Eigentümern des örtlichen Guts und deren Familienangehörigen.

Welche Dachform hat das Herrenhaus?

Es besitzt ein Satteldach mit Krüppelwalm, also verkürzten Walmflächen an den Giebelseiten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lauenburg.