Licze: Gutshof, Park und Geschichte
Unterkünfte in Licze
Licze verbindet die Geschichte einer Gutssiedlung mit einem in das Denkmalregister aufgenommenen Gutshof-Park-Ensemble. Die historischen Bezüge, der Park und die Lage des Ortes geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für Ihre Reiseentscheidung.
Kurzfakten zu Licze
- Licze wurde Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer Gutssiedlung.
- Das Gut gelangte durch eine Heirat in den Besitz der Familie Kospoth.
- Licze liegt an der Strecke zwischen Kwidzyn und Prabuty.
- Zum Gutshof-Park-Ensemble gehört ein Torhaus; das Ensemble ist in das Denkmalregister aufgenommen.
- Der Park wird dem 18. Jahrhundert und der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zugeordnet.
- Die Datierung des evangelischen Friedhofs beim Gutshof ist unsicher.
- Bei Spaziergängen im Park sind seltene Zierbaum- und Zierstraucharten zu sehen.
Was erzählt die Geschichte des Gutshofs?
Licze wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer Gutssiedlung. Das Gut ging durch die Heirat von Johann von Kospoth mit Anna Margaret von Wallwitz in den Besitz der Familie Kospoth über. Die Angaben zeigen zwei unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: Die erste ordnet die Entstehung der Gutssiedlung zeitlich ein, die zweite erklärt den familiären Besitzwechsel.
Für Reisende mit Interesse an Kulturgeschichte lässt sich Licze so über mehr als ein bauliches Motiv einordnen. Der Zeitraum verankert die Geschichte der Siedlung; die Namen Johann von Kospoth und Anna Margaret von Wallwitz geben dem Besitzwechsel einen konkreten familiären Bezug. Beides bietet einen eigenen Zugang zur Geschichte des Gutshofs.
Welche historischen Elemente gehören zum Ensemble?
Zum Gutshof-Park-Ensemble in Licze gehört ein Torhaus. Es ergänzt den Park als benanntes bauliches Element. Das Ensemble ist in das Denkmalregister aufgenommen, während die zeitliche Einordnung des Parks einen eigenen Blick auf seine Geschichte eröffnet.
Für den Park werden zwei Zeiträume angegeben: das 18. Jahrhundert und die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zusammen bilden sie die zeitliche Einordnung des Parks; statt eine einzelne Entstehungszeit hervorzuheben, sollten beide Angaben im Blick bleiben. Auch der evangelische Friedhof beim Gutshof ist ein historischer Bezugspunkt, doch seine Datierung bleibt unsicher: Sie wird entweder dem 17. Jahrhundert oder dem Ende des 18. Jahrhunderts zugeordnet.
Was bietet ein Spaziergang im Park?
Bei Spaziergängen im zum Gutshof gehörenden Park sind seltene Zierbaum- und Zierstraucharten zu sehen. Das ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für alle, die sich neben der Geschichte auch für besondere Gehölze interessieren. Wenn Sie diese bei einem Besuch betrachten möchten, klären Sie vorab, ob ein Spaziergang vor Ort möglich ist.
Wie lässt sich Licze auf einer Reise einordnen?
Licze liegt an der Strecke zwischen Kwidzyn und Prabuty. Für Ihre Reiseplanung können Sie den Ort damit im Zusammenhang dieser beiden Bezugspunkte betrachten. Das ergänzt die historischen Themen um eine räumliche Orientierung und hilft, Licze in die eigene Routenplanung einzuordnen, ohne die Geschichte des Ortes mit der Streckenführung gleichzusetzen.
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FAQ
Wann wurde Licze zu einer Gutssiedlung?
Das geschah in der Mitte des 16. Jahrhunderts.
Welche Zeiträume werden dem Park zugeordnet?
Der Park wird dem 18. Jahrhundert sowie der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zugeordnet.
Was ist über den evangelischen Friedhof beim Gutshof bekannt?
Seine Datierung ist unsicher; in Betracht kommen das 17. Jahrhundert oder das Ende des 18. Jahrhunderts.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Marienwerder.