Miasteczko Śląskie: Lehrpfad, Holzarchitektur und Hotels

File:Miasteczko Slaskie Jewish cemetery 2021.jpg File:Miasteczko Slaskie Jewish cemetery 2021.jpg Foto: Adrian Tync via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Miasteczko Śląskie eignet sich für Reisende, die historische Bauwerke, Wege durch geschützte Landschaften und besondere Verkehrsgeschichte miteinander verbinden möchten. Für die Auswahl Ihrer Unternehmungen stehen dabei unterschiedliche Formate zur Verfügung: ein ausgeschilderter Lehrpfad zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ein 10 Kilometer langer Weg zu einer gefluteten Grube sowie historische und touristische Schmalspurverbindungen.

Kurzfakten zu Miasteczko Śląskie

Im Park Rubina ist ein Salzgradierwerk täglich zwischen 7:00 und 22:00 Uhr in Betrieb. Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Pasieki“ umfasst 32 Hektar. Im Zentrum von Miasteczko Śląskie steht ein im 19. Jahrhundert errichtetes Rathaus.

Welche Wege können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden?

Der Lehrpfad „Miasteczko Śląskie – Wielkie Historie w Małym Mieście“ folgt der Leśna Rajza. Er beginnt am Parkplatz bei einer Tankstelle und dem Zajazd u Moniki und führt bis nach Pasieki. Auf dem Lehrpfad stehen 10 Informationstafeln; die Strecke lässt sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden.

Am Stausee im Gebiet von Miasteczko Śląskie beginnt ein 10 Kilometer langer Weg zur gefluteten Grube „Bibiela“.

Welche Natur- und Kulturorte prägen den Ort?

Ein geologischer Bezug besteht zum Kalksteinbruch von Żyglin. Dort wurden die Überreste eines bis zu zwei Meter langen, marinen und fischfressenden Nothosauriers aus der Zeit vor 240 Millionen Jahren gefunden. Der Fund ordnet den Steinbruch in eine sehr frühe Erdgeschichte ein; er sagt jedoch nichts über ein aktuelles Ausstellungs- oder Besuchsangebot aus.

Zu den markanten historischen Bauwerken gehört die Holzkirche Mariä Himmelfahrt und des heiligen Georg. Sie wurde 1666–1667 errichtet und liegt am Schlesischen Holzarchitekturweg. Ihr Glockenturm wurde 1716–1717 erbaut. Die Kirche ist in Blockbauweise errichtet, hat ein Schindeldach und umlaufende Soboty.

Im Herzen von Miasteczko Śląskie befindet sich die sogenannte Stara Szkoła, ein charakteristisches Backsteingebäude, das das Stadtbild prägt. Im Zentrum des Ortes steht außerdem das im 19. Jahrhundert errichtete Rathaus. Für kulturinteressierte Besucher entsteht so ein anderer Schwerpunkt als bei den Wegen durch Landschaft und Bergbaugeschichte.

Welche Rolle spielen die Schmalspurbahnen?

Die Geschichte der regionalen Bahn reicht bis ins Jahr 1892 zurück: Damals wurde die Schmalspurbahn von Bytom bis nach Miasteczko Śląskie geführt. Für die heutige touristische Einordnung sind die Górnośląskie Koleje Wąskotorowe relevant. Sie verkehren seit 2002 als touristische Schmalspurbahn. Ihre touristische Verbindung führt zum Zalew Nakło-Chechło und zur Historischen Silbermine in Tarnowskie Góry. Historischer Streckenbezug und touristischer Bahnbetrieb sind damit zwei getrennte Aspekte, die Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Ausflüge berücksichtigen können.

Wenn Sie Miasteczko Śląskie mit weiteren Orten im regionalen Reisevergleich verbinden möchten, finden Sie auch Krupski Młyn, Nowa Wieś Tworoska, Ziętek, Księży Las, Pyrzowice, Świerklaniec, Nowe Chechło und Kalety als weitere Ziele in der Übersicht.

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FAQ

Welche Orte verbindet die touristische Schmalspurbahn?

Welche Bauweise kennzeichnet die Holzkirche?

Die Holzkirche Mariä Himmelfahrt und des heiligen Georg ist in Blockbauweise errichtet. Sie hat ein Schindeldach und umlaufende Soboty.

Was wurde im Kalksteinbruch von Żyglin gefunden?

Was ist die sogenannte Stara Szkoła?

Die sogenannte Stara Szkoła ist ein charakteristisches Backsteingebäude, das das Stadtbild von Miasteczko Śląskie prägt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarnowitz.

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