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Radlin: Industriekultur und Freizeit

Unterkünfte in Radlin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radlin verbindet Spuren seiner Industriegeschichte mit besonderen Bauwerken, einer Salzgrotte beziehungsweise Gradierquelle und Angeboten für Bewegung. Die Stadt lässt sich dabei aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen: auf dem Szlak Emmy i Marcela, in der Arbeitersiedlung Kolonia Emma oder bei einem Besuch des Sportzentrums.

File:Radlin - zespół kościoła.jpg File:Radlin - zespół kościoła.jpg Foto: Araspaterka via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Kurzfakten zu Radlin

  • Der Szlak Emmy i Marcela führt durch Radlins lokale Industriegeschichte und erinnert an die Menschen, die in der Zeche, Kokerei und im Kraftwerk der Stadt arbeiteten.
  • Kolonia Emma entstand zwischen 1897 und 1913 als Arbeitersiedlung neben der Zeche „Emma“.
  • Die Tężnia liegt im Norden Radlins an der ul. Wypandów, direkt an der Grenze zu Rybnik.
  • Das große Becken des Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji misst 25 m × 12,5 m und verfügt über sechs Bahnen.

Wie können Sie Radlins Industriegeschichte entdecken?

Der Szlak Emmy i Marcela ist eine Route, auf der Sie die Stadt anhand ihrer lokalen Industriegeschichte und der Menschen kennenlernen können, die in Radlins Zeche, Kokerei und Kraftwerk arbeiteten. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf Industrieanlagen, sondern auch auf die dort tätigen Menschen. Wer sich für die Entwicklung des Ortes interessiert, findet mit dieser Route einen thematischen Zugang zu Radlin.

Ein weiterer Anlaufpunkt ist Kolonia Emma. Die Arbeitersiedlung wurde zwischen 1897 und 1913 neben der Zeche „Emma“ errichtet. Ihre Häuser an der heutigen ul. A. Mielęckiego haben ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bewahrt. Alle Häuser bestehen aus roten Ziegeln; vor den Eingängen liegen kleine Vorgärten. An diesen Merkmalen lässt sich die Siedlung als zusammenhängendes historisches Wohnensemble betrachten, ohne die einzelnen Häuser auf ein bloßes Industriedenkmal zu reduzieren.

Welche kulturellen Orte und Veranstaltungen gibt es?

Die „Sokolnia“ ist in Radlin seit mehr als 90 Jahren mit gymnastischen Übungen verbunden, vor allem mit Sportgymnastik. Das Gebäude wurde am 6. und 7. August 1927 feierlich eröffnet und war die erste Turnhalle des Towarzystwo „Sokół“ in Oberschlesien. Die Eröffnungsgeschichte und die langjährige Verbindung mit dem Turnen geben dem Ort eine andere Facette als die Industriegeschichte der Stadt.

Zu den wiederkehrenden Sommerveranstaltungen zählen die „Tężniogrania“: Musikveranstaltungen an der Tężnia in Radlin, organisiert vom Miejski Ośrodek Kultury w Radlinie. Damit kommt neben den historischen Orten auch ein saisonales Kulturangebot in den Blick. Die Veranstaltungen sind ausdrücklich für den Sommer beschrieben.

Wo liegt die Tężnia und welche Wege gibt es?

Die Tężnia solankowa in Radlin war die erste Salzgrotte beziehungsweise Gradierquelle auf einem Industrieareal Oberschlesiens und eine der ersten beiden in ganz Schlesien. Sie liegt in einem grünen Winkel im nördlichen Teil der Stadt, an der ul. Wypandów und direkt an der Grenze zu Rybnik. Der Szlak Emmy i Marcela führt an der Tężnia vorbei; außerdem liegt sie an der Radroute zwischen Radlin PKP und dem Zalew Rybnicki.

Auch der Park Jordanowski bietet eine konkret beschriebene Verbindung für Fußgänger und Radfahrer: Ein Fuß- und Radweg führt von der ul. Hallera im Zentrum Radlins bis zum Denkmal für die Opfer des Schachts Reden.

Was bietet das Sportzentrum?

Im Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji in Radlin ist das große Becken 25 m lang und 12,5 m breit. An seiner tiefsten Stelle ist es 1,85 m tief, an der flachsten 1,3 m; sechs Schwimmbahnen gehören zum Becken. Hinzu kommt eine 80 m lange Wasserrutsche. Die Angaben helfen, die verschiedenen Beckenmerkmale auseinanderzuhalten: Maße, Tiefen und Bahnen beschreiben das Schwimmbecken, die Rutsche ergänzt das Angebot um eine weitere Attraktion.

Im großen Becken befindet sich außerdem eine Jacuzzi-Wanne. Sie bietet gleichzeitig Platz für fünf Personen; die Wassertemperatur beträgt 35 °C. So umfasst die Beschreibung sowohl Bahnen und Rutsche als auch eine kleinere Wanne mit eigener Kapazitäts- und Temperaturangabe.

Weitere Ortsseiten: Wodzisław Śląski, Borowa, Skrzyszów, Połomia, Rydułtowy, Syrynia, Pszów und Mszana.

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FAQ

Wann wurde Kolonia Emma errichtet?

Die Arbeitersiedlung neben der Zeche „Emma“ entstand zwischen 1897 und 1913.

Was gehört zum großen Becken des Sportzentrums?

Es ist 25 m × 12,5 m groß, hat sechs Schwimmbahnen, eine 80 m lange Wasserrutsche und eine Jacuzzi-Wanne für gleichzeitig fünf Personen. Die Wassertemperatur in der Wanne beträgt 35 °C.

Wo befindet sich die Tężnia in Radlin?

Sie liegt im nördlichen Teil der Stadt an der ul. Wypandów, direkt an der Grenze zu Rybnik, in einem grünen Winkel am Szlak Emmy i Marcela und an der Radroute zwischen Radlin PKP und dem Zalew Rybnicki.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wodzisław.