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Cunța entdecken: Kultur, Landschaft und Butea

Cunța lässt sich über konkrete Kultur-, Landschafts- und Brauchtumsbezüge erschließen. Zwischen Denkmal, Flusslauf, sanften Hügeln und einem weihnachtlichen Brauch entstehen unterschiedliche Zugänge zu dem Ort. Auch Personen und Ereignisse mit klaren Jahres- und Ortsangaben gehören zu diesem Bild.

File:Gespreng (Șpring - Cunta)-railway station-01ASD.jpg File:Gespreng (Șpring - Cunta)-railway station-01ASD.jpg Foto: Asurnipal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Ein kultureller Bezug in Cunța ist das Albu-Ilie-Denkmal. Es erinnert an den im Zweiten Weltkrieg gefallenen Albu Ilie, der am 10. Mai 1944 in Iași fiel. Das Denkmal besteht aus Zement und Mosaik und wird von einem Kreuz mit abgerundeten Armenden gekrönt. Die Verbindung aus einem persönlichen Gedenken, konkretem Material und einer klar beschriebenen Form gibt dem Bauwerk mehrere historische und gestalterische Bezugspunkte.

Mit Nicolae Muntean steht außerdem ein in Cunța geborener Künstler im Mittelpunkt. Muntean ist ein volkstümlicher Ikonenmaler und erhielt 2013 vom rumänischen Kulturministerium den Titel „Lebendiger menschlicher Schatz“ („Tezaur Uman Viu“). Ein weiterer kultureller Bezug ist mit einem konkreten Datum verbunden: Im Jahr 1728 kauften die Dorfbewohner von Cunța ein Buch für ihre Kirche. Eine Hypothese besagt zudem, dass die Vorfahren der Familie des Musikers Dimitrie Cunțan aus Cunța im Kreis Alba stammen.

Die Jahreszahlen 1728, 1944 und 2013 helfen dabei, die kulturellen Bezüge von Cunța zeitlich auseinanderzuhalten. Sie stehen für unterschiedliche Zusammenhänge: kirchliches Leben, persönliches Gedenken und die Würdigung eines Künstlers.

Landschaft

Der Secașul sudic fließt durch Cunța und mündet in den Fluss Sebeș. Sanfte Hügel fallen von Vingard über Șpring und Drașov in Richtung Cunța ab. Für die räumliche Einordnung stehen damit ein Wasserlauf und eine von mehreren Orten beschriebene Hügellandschaft nebeneinander.

Auch die Verkehrsbezüge sind konkret benannt. Die Kreisstraße DJ 106 I führt von Cunța über Șpring und Vingard nach Berghin. Die Eisenbahnstrecke Sibiu–Vințu de Jos verläuft durch den südlichen Teil von Cunța. Straßen- und Bahnverlauf bilden unterschiedliche Orientierungsebenen; bei der eigenen Planung können Sie beide getrennt betrachten. Die Straße verbindet dabei mehrere genannte Orte auf dem Landweg, während die Bahn Cunța in eine Verbindung zwischen Sibiu und Vințu de Jos einordnet.

Bei einem Hotelvergleich für Cunța lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als eigene Angaben betrachten. Sie stehen neben den Ortsbezügen von Cunța; die Informationen zu Denkmal, Butea, Wasserlauf und Verkehrswegen beantworten dabei jeweils andere Fragen der Reiseplanung.

Traditionen

Butea ist ein mit der Weihnachtszeit verbundenes Brauchtum, das in Cunța erhalten geblieben ist. Am Heiligabend versammeln sich die Jugendlichen von Cunța in der „oastea Domnului“, wählen einen Anführer mit der Bezeichnung „primar“ und ziehen mit der „Butea“ los. Die Teilnehmer der Butea tragen in Cunța Volkstrachten und ziehen von Haus zu Haus.

Der Brauch verbindet damit einen festgelegten Zeitpunkt, eigene Bezeichnungen für die Gemeinschaft und ihre Leitung sowie einen beschriebenen Ablauf. Für die persönliche Reiseplanung lassen sich saisonale Traditionen und dauerhaft sichtbare Landschafts- oder Kulturbezüge als unterschiedliche Themen betrachten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Șpring.

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