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Geoagiu de Sus: Mühlen, Kirchen und das Tal von Valea Mănăstirii

File:Biserica Intrarea în Biserică din Geoagiu de Sus.jpg File:Biserica Intrarea în Biserică din Geoagiu de Sus.jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Zwischen Valea Râmețului und Valea Mănăstirii

Geoagiu de Sus ist eine langgestreckte Siedlung entlang des Valea Râmețului mit besonderen Naturlandschaften. Am Ortsausgang von Geoagiu de Sus führt die Straße weiter in Richtung Valea Mănăstirii. Hinter Geoagiu de Sus führt die Straße in Richtung Valea Mănăstirii durch einen schmalen, spektakulären Talabschnitt. Das schmale Tal hinter Geoagiu de Sus in Richtung Valea Mănăstirii ist in kreidezeitliche Sandsteine und Konglomerate eingeschnitten.

Straßen als Orientierung für die Reise

Durch Geoagiu de Sus verläuft die Kreisstraße DJ 750C auf der Verbindung zwischen dem Gebiet von Râmeț und Teiuș. Das Traseul 4 ist eine 30 km lange, vollständig asphaltierte Straßenroute. Damit gehören sowohl eine regionale Verbindung als auch eine klar bezifferte Route mit festgelegtem Straßenbelag zu den konkreten Straßenbezügen von Geoagiu de Sus.

Wassermühlen mit historischem Bezug

In Geoagiu de Sus und in Stremț gibt es noch funktionierende Wassermühlen, die als Zeugnisse der lokalen Tradition gelten. Die älteste der Wassermühlen in Geoagiu de Sus wird auf das 14. Jahrhundert datiert. Lokale Geschichte zeigt sich dabei sowohl in der fortbestehenden Funktion der Mühlen als auch in der Datierung eines einzelnen Beispiels.

Kirchen zwischen Walachei und Klostergeschichte

Die Architektur der Biserica „Intrarea în Biserică“ in Geoagiu de Sus ist von der byzantinischen Tradition der Walachei beeinflusst. Die Biserica Episcopală in Geoagiu de Sus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Biserica Episcopală in Geoagiu de Sus war Teil eines ehemaligen Klosters, das vom walachischen Herrscher Radu de la Afumați gegründet wurde. Bei den Kirchen stehen damit architektonischer Einfluss, Bauzeit und die Geschichte eines ehemaligen Klosters im Mittelpunkt.

Hanf, Handwerk und ethnografische Einblicke

Bis August 2025 wurde die „Ziua Cânepii“ in Geoagiu de Sus zehn Jahre lang jährlich veranstaltet. Bei der achten Ausgabe der „Ziua Cânepii“ in Geoagiu de Sus gab es Workshops zum Besticken von Hanfstoff, zum Malen auf Wasser und Stein, zur Herstellung von Holzspielzeug und Kerzen, zum Seilflechten sowie zum Modellieren in Ton. Das überlieferte Programm reicht damit von Textilarbeiten über kreative Techniken bis zu handwerklicher Herstellung.

Mariana Mereu richtete in ihrem Hof eine ethnografische Ausstellung ein. Das von der Familie Mereu verwaltete Museum in Geoagiu de Sus zeigt Exponate. Eine ethnografische Ausstellung im Hof und ein Museum mit Exponaten sprechen dabei unterschiedliche Formen des kulturellen Erbes in Geoagiu de Sus an.

Mariana Mereu organisierte außerdem die „Școala bunicilor“, in der Interessierte Spinnen, Weben und Nähen sowie den Anbau und die Verarbeitung von Hanf und die Herstellung fertiger Produkte lernen konnten. Die genannten Inhalte führen von traditionellen Textilarbeiten über den Umgang mit Hanf bis zur Fertigung fertiger Produkte.

Eine MTB-Route mit mehreren Untergründen

Die MTB-Route „Trascău pe MTB: Mănăstirea Râmeț & panorame deasupra cheilor“ führt über Asphalt, Schotter, Forstwege, Pfade und sonstige Straßenabschnitte. Ihre Streckenbeschreibung umfasst damit verschiedene Untergründe und Wegarten innerhalb einer einzigen Route.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Stremț.

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