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Galda de Jos: Kultur, Natur und siebenbürgisches Brauchtum

Galda de Jos verbindet für Besucher mehrere klar unterscheidbare Themen: Baugeschichte, Erinnerungskultur, ein bewahrtes Winterbrauchtum und Naturziele. Die konkreten Jahreszahlen, Höhen und Wegangaben geben diesen Themen unterschiedliche zeitliche und räumliche Bezugspunkte.

File:RO AB Galda de Jos.JPG File:RO AB Galda de Jos.JPG Foto: Nicu Farcaș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Das Schloss Kemény-Albini in Galda de Jos wurde Ende des 19. Jahrhunderts über einem mittelalterlichen Schloss aus dem 17. Jahrhundert errichtet. Seine Geschichte umfasst auch die Aufstände von 1784 bis 1785, die von Horea, Cloșca und Crișan geführt wurden: Während dieser Zeit diente das Schloss als Haftort für verhaftete Bauern.

Auf dem Kemény-Gut, das später von der Familie Albini übernommen wurde, bestand eine Arbeitskolonie für politische Gefangene. An die Opfer derjenigen, die im Ersten und im Zweiten Weltkrieg kämpften, erinnern das Monumentul Eroilor und die Troița.

Die Kirche „Nașterea Maicii Domnului“ gehört zu den historischen Denkmälern im Nationalen Kulturerbe Rumäniens. Sie wurde 1715 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet und ist seit 1723 urkundlich dokumentiert. Bauzeit, Vorgängerbau und Dokumentation markieren dabei drei eigene historische Bezugspunkte.

Natur und Wege

Auf dem Verwaltungsgebiet der Gemeinde Galda de Jos befindet sich Piatra Bulzului, auch Bulzul Gălzii genannt. Das geologische Schutzgebiet ist durch einen spitzgratförmigen Kalksteinblock mit 971 m Höhe gekennzeichnet.

Von Galda de Jos aus ist Piatra Bulzului über die DJ 107K bis zum Dorf Poiana Gălzii und anschließend über einen etwa 2 km langen Fußweg entlang des Baches Bulzulului erreichbar.

In der Nähe von Galda de Jos liegt Piatra Craivii etwa 15 km entfernt auf 1.083 m Höhe. Der letzte Zugang zu diesem Ziel führt über einen Forstweg, der nach dem Ende der Asphaltstraße am Ortsausgang von Craiva zu Fuß zurückgelegt wird.

Route durch das Tal

Die Route „Galda de Jos – Benic – Cetea – Cheile Cetii – Poiana Narciselor“ beginnt in Galda de Jos und führt entlang des Valea Galzii in Richtung des Dorfes Benic. Für die eigene Planung lassen sich dabei der Talverlauf, der Dorfbezug und die benannten weiteren Stationen getrennt betrachten.

Winterbrauch

Sânvăsaiul de la Galda de Jos ist ein bewahrter Neujahrsbrauch und gehört zu den lebendigen ländlichen Wintertraditionen Siebenbürgens. Beim Sânvăsaiul liegen sieben Teller auf dem Tisch der Ursitoare; unter ihnen werden ein Kamm, ein Spiegel, ein Stück Kohle, ein Weizenkorn, Werg, eine Karotte und ein Bleistift verborgen.

Bei der Auswahl eines Hotels in Galda de Jos können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachtet werden. Diese Angaben gehören zur Unterkunftsentscheidung, während Schloss, Kirche, Naturziele, Route und Winterbrauch eigenständige Themen des Ortes bleiben. So lassen sich persönliche Prioritäten und die gewünschte Aufenthaltsdauer übersichtlich miteinander vergleichen. Die Entscheidung über das Hotel bleibt damit von den beschriebenen Ortsmerkmalen getrennt. Die Angaben lassen sich unabhängig voneinander abwägen und müssen nicht zu einer einzigen Reiseentscheidung zusammengefasst werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Galda de Jos.

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