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Almaș: Klostertradition, Natur und Bräuche

Almaș verbindet eine markante Landschaftslage mit religiösen Orten, dakischer Geschichte und lebendigen Gemeindetraditionen. Die Gemeinde liegt am linken Ufer des Crișul Alb in der Gurahonț-Senke und am nordöstlichen Fuß des Zărand-Gebirges. Dadurch treffen Flusslandschaft, Senke und Gebirgsrand innerhalb eines klar benannten geografischen Rahmens aufeinander.

File:RO NT Mănăstirea Almaș (11).jpg File:RO NT Mănăstirea Almaș (11).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur

Zur Gemeinde gehört ein bedeutender Teil des Natura-2000-Vogelschutzgebiets ROSPA0117 Drocea–Zarand: Das Schutzgebiet umfasst Almaș, wobei 51 Prozent seiner Fläche auf die Gemeinde entfallen. Der Schutzstatus bezieht sich auf den Lebensraum für Vögel und steht neben der Lage am Crișul Alb und am Zărand-Gebirge als eigenständiger Bestandteil der Landschaft. Für die geografische Einordnung von Almaș sind damit sowohl das Flusstal als auch der Übergang zum Gebirge und das ausgewiesene Vogelschutzgebiet maßgeblich.

Kultur

In der Nähe der Gemeinde liegt das Schitul „Bunavestire“, das 1999 gegründet wurde. Zum Klosterensemble gehören eine Kapelle mit dem Patrozinium Mariä Verkündigung und mehrere Mönchszellen. Die Gottesdienste werden nach athonitischer Ordnung gefeiert. So stehen bei diesem religiösen Ort die Kapelle, die Mönchszellen und die liturgische Tradition in einem unmittelbaren Zusammenhang.

Auch die Pfarrkirche von Almaș ist Mariä Verkündigung geweiht. Eine Ikone der Gottesmutter mit dem Namen „Pantanassa“ wurde der Kirche geschenkt und vom Heiligen Berg Athos nach Almaș gebracht. Damit begegnen sich im religiösen Leben der Gemeinde zwei ausdrücklich mit Mariä Verkündigung verbundene Kirchenorte sowie ein aus Athos stammendes Bild der Gottesmutter. Die archäologische Stätte „Așezarea dacică de la Almaș – Valea Cetății“ führt zugleich in eine deutlich ältere Epoche: Sie ist eine dakische Siedlung.

Lage und Bahn

Almaș verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Arad–Brad. Der Bahnhof ist damit unmittelbar einer namentlich bestimmten Eisenbahnverbindung zugeordnet. Zusammen mit der Lage am Crișul Alb, in der Gurahonț-Senke und am nordöstlichen Fuß des Zărand-Gebirges ergibt sich ein Ortsbild, in dem Verkehrsverbindung und Landschaftsbezug nebeneinanderstehen, ohne dass die geografischen Ebenen vermischt werden.

Traditionen

Zu Sânziene werden in der Gemeinde Kränze aus Sânziene-Blumen geflochten und an den Toren angebracht. Der Brauch verbindet den Festtag mit einem konkreten floralen Element und mit den Hauseingängen der Gemeinde. Eine weitere Tradition zeigt sich am Heiligabend: Gruppen von jeweils vier bis fünf Kindern ziehen von Haus zu Haus und fragen nach „pizărăii“, kleinen Festtagsbroten.

Zum örtlichen Gemeindeleben gehört außerdem Oina, ein traditioneller Sport in Almaș. Die Oina-Mannschaft der Gemeinde nahm an Kreis-, Regional- und nationalen Meisterschaften teil. Neben den religiösen Orten, der dakischen Siedlung und den jahreszeitlichen Bräuchen gehört damit auch eine sportliche Tradition zur öffentlichen Geschichte von Almaș.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almas.

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