Padiş: Karstlandschaft und Wanderwege im Apuseni-Gebirge
Das touristische Gebiet Padiș liegt im nördlichen Teil des Munții Bihor, einer Gebirgskette der Munții Apuseni. Zum Gebiet gehört das geschlossene Becken Padiș–Cetățile Ponorului. Das Karstgebiet Padiș–Cetățile Ponorului gilt als wichtigstes touristisches Gebiet der Munții Apuseni. Im touristischen Gebiet Padiș–Vârtop gibt es 27 markierte Wanderwege.
Natur und Karst
Der Izbucul Ponor entwässert die Gewässer von Bächen, die auf dem Padiș-Plateau im Untergrund verschwinden. Die Cascada Evantai entsteht dort, wo das Wasser des Galbena-Tals aus einer Höhle wieder austritt und etwa 10 Meter in die Tiefe stürzt. Pietrele Galbenei ist ein geschütztes Naturdenkmal und seit 2000 ein geologisches Reservat.
Das Portal der Peștera Cetățile Ponorului ist 75 Meter hoch und wird als das höchste Portal Europas bezeichnet. Der Avenul Gemănata an der Route durch die Lumea Pierdută weist einen 82 Meter tiefen senkrechten Abbruch auf. Avenul Borțig ist etwa 40 Meter tief und wird nach dem Scărișoara-Gletscher als Europas zweitgrößte Eishöhle bezeichnet. Die Peștera Șura Boghii ist 212 Meter lang.
Wanderwege
Der Circuitul Cetăților Ponorului ist ein schwieriger Rundwanderweg von etwa 6,5 Stunden, an dessen wichtigen Stellen Sicherungsseile angebracht sind; im Winter wird er nicht empfohlen. Der Rundweg durch die Lumea Pierdută ist eine ziemlich anspruchsvolle Wanderung über das Karstplateau, dauert etwa 5 Stunden und wird im Winter nicht empfohlen.
Der Besucherweg zum Izbucul Ponor führt zu einer Quelle im Inneren einer kleinen Grotte und ist eine relativ leichte, etwa 30-minütige Wanderung. Der Besucherweg zu Pietrele Galbenei ist ein mittelschwerer kurzer Abzweig vom klassischen Circuitul Văii Galbena und wird im Winter nicht empfohlen. Für die Tagesplanung ergibt sich damit ein breites Streckenprofil: Die beiden längeren Routen verbinden etwa fünf beziehungsweise etwa sechseinhalb Stunden mit anspruchsvollen Wegangaben und winterlichen Einschränkungen. Die Wege zum Izbucul Ponor und zu Pietrele Galbenei ergänzen dies durch eine relativ leichte beziehungsweise mittelschwere, kurze Variante mit eigener Winterregel.
Geschichte
Die vier Aussichtsbalkone am Circuitul Cetăților Ponorului wurden im 19. Jahrhundert von Czaran Gyula errichtet.
Besucherpunkte
Am Forstkanton Padiș befindet sich das Besucher- und Touristeninformationszentrum der Verwaltung des Parcul Natural Apuseni. Auf der Lichtung La Grajduri befinden sich ein Forstkanton und eine Versorgungsstelle; dort zelten die meisten Touristen mit Zelt. Der Weg zum Aussichtspunkt Pietrele Boghii ist im Winter verboten.
Für einen Aufenthalt in Padiş lassen sich bei Hotels Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten. Diese drei Angaben machen unterschiedliche Rahmenbedingungen einer kostenbewussten Planung sichtbar, ohne zusätzliche Merkmale vorauszusetzen.
Weitere Orte
Almașu Mic, Cordău, Hidişelu De Sus, Gepiu, Ștei, Şoimi, Băile Felix, Auşeu
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