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Leşu: Kirchen, Folklore und Bergwege

Leșu verbindet sakrale Baugeschichte, volkstümliche Handwerkskunst und Bergwege mit einer regional geprägten Folklore.

File:Barajul Leșu (2).jpg File:Barajul Leșu (2).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Die heutige orthodoxe Kirche der Parochie Leșu I entstand zwischen 1851 und 1854. Sie besitzt Steinmauern, eine Holzdecke und einen Holzturm. Eine frühere Kirche wurde bereits 1632 von Dorfbewohnern am alten Siedlungsplatz Fata din Jos errichtet. So reicht die kirchliche Baugeschichte von Leșu über mehrere Jahrhunderte und umfasst sowohl den früheren Siedlungsplatz als auch den heutigen Sakralbau.

Mit der orthodoxen Kirche der Parochie Leșu II in Gura Ierboșelei wurde 1994 begonnen. Der Bau folgt dem byzantinischen Stil und hat die Form eines Kreuzes. Die Ikonostase und die Ausstattung bestehen aus Buchenholz. Der örtliche Handwerker Ion Bîgiu a lui Emil schnitzte diese Teile. Leșu gilt außerdem als Zentrum für volkstümliche Stickereien.

Die beiden Kirchen unterscheiden sich damit sichtbar in ihren Baumerkmalen: Steinmauern, Holzdecke und Holzturm prägen die Parochie Leșu I, während bei der Parochie Leșu II die Kreuzform, der byzantinische Stil und die Buchenholzausstattung im Mittelpunkt stehen. Kirchen können unterschiedliche Öffnungszeiten haben; aktuelle Zeiten lassen sich vor einem Besuch prüfen.

Folklore und Feste

Lokale Legenden und Traditionen gelten als über Generationen weitergegeben. Das interregionale Folklorefestival „Rapsodia trișcașilor“ wurde 1968 gegründet. Das nationale Festival „Rapsodia Trișcarilor“ fand am 15. und 16. August in Leșu statt. Auf dem Programm stand ein Auftritt des Folkloreensembles „Rapsodia Trișcașilor“; außerdem waren Ensembles aus Bulgarien und Serbien eingeladen.

Auch das Kulturzentrum ist mit der musikalischen Geschichte des Ortes verbunden. Sein Chor gewann 1954 beim dritten nationalen Wettbewerb für Amateurkunstgruppen den ersten Preis der landesweiten Wertung und den Titel eines Preisträgers. Bei Festivalbesuchen sollten aktuelle Veranstaltungstage und Anfangszeiten geprüft werden, da Termine und Zeiten den Besuchszeitpunkt bestimmen.

Lage und Landschaft

Die Gemeinde Leșu liegt im östlichen Teil des Kreises Bistrița-Năsăud am gleichnamigen Tal. Dieses Tal ist ein linker Nebenfluss des Ilva-Tals, das in den Someșul Mare mündet. Zu den touristischen Zielen von Leșu zählen die Bârgău Mountains und Valea Măgurii.

Natur und Wege

In der Umgebung von Leșu gelten Wanderungen auf Bergwegen als eine Möglichkeit, die Biodiversität der Region zu entdecken. Die Forststraße Lala ist 8,8 Kilometer lang; ihre gesamten 8,8 Kilometer liegen innerhalb des Parks. Die Primăria Leșu ist Eigentümerin der Straße. Vor einer Fahrt oder Wanderung auf einer Forststraße sollten aktuelle Routenbedingungen geprüft werden. Für Wanderungen auf Bergwegen gehören außerdem passende Routenbedingungen und die dafür vorgesehene Zeit zur üblichen Vorbereitung.

Anreise

Der öffentliche Verkehr nach Leșu gilt als eingeschränkt. Für die Anreise wird das eigene Auto empfohlen. Öffentliche Verkehrsmittel können nach Fahrplan verkehren; aktuelle Verbindungen sollten deshalb vor der Abfahrt geprüft werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lesu.

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