Năsăud: Museen, Kirchen und der Someșul Mare
In Năsăud steht mit dem Gebäude des Muzeul Grăniceresc Năsăudean („Şvarda“) ein markantes historisches Zeugnis. Es handelt sich um die ehemalige Kaserne des II. Rumänischen Grenzregiments, die 1770 errichtet wurde und als historisches Denkmal gilt.
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Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Zum Muzeul Grăniceresc Năsăudean gehört eine 2010 fertiggestellte ethnografische Freiluftabteilung im Hinterhof. Dort stehen ein aus Ilva Mare stammendes Bauernhaus, ein Schöpfbrunnen, eine große Presse für Most und Öl, ein Wagen, ein Schlitten, ein Hoftor und ein Grenzstein.
Im Muzeul Memorial „Liviu Rebreanu“ werden persönliche Gegenstände und Fotografien des Schriftstellers gezeigt. Sie dokumentieren sein Leben von der Jugend bis zu seinem letzten Lebensjahr 1944. Das Museum wurde am 2. Juni 1957 in einem Haus eröffnet, das nach dem Grundriss des früheren Hauses in Prislop errichtet wurde, in dem die Eltern des Schriftstellers lebten. Das Haus steht am Rand des Dorfes auf der Seite in Richtung Năsăud.
Eine ständige Buchausstellung im Muzeul Memorial „Liviu Rebreanu“ umfasst das Gesamtwerk von Liviu Rebreanu einschließlich zahlreicher Übersetzungen in mehr als zwanzig Fremdsprachen.
Im Stadtzentrum steht die orthodoxe Kirche „Sf. Nicolae“. Sie ist unter dem Denkmalcode BN-II-m-B-21123 in der Liste der historischen Denkmäler eingetragen. Die Kirche liegt an der Ostseite des zentralen Marktplatzes und stammt aus der Zeit von 1880 bis 1884. Die römisch-katholische Kirche „Sf. loan Nepomuk“ stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Das Folkloreensemble „Someşana“ wurde 1963 gegründet. Das Programm der Ausgabe 2023 des Maialului Elevilor Năsăudeni umfasste eine Parade in traditionellen Trachten.
Die kulturellen Schwerpunkte reichen damit von persönlicher Literaturgeschichte und ethnografischen Objekten bis zu Kirchenbau, Folklore und einem zeitgebundenen Veranstaltungsprogramm.
Der intermodale Verkehrsbereich von Năsăud liegt im Umfeld des Bahnhofs Năsăud und des angrenzenden Busbahnhofs.
Die genannten Kulturorte und der intermodale Verkehrsbereich beziehen sich unmittelbar auf Năsăud. Das Schutzgebiet reicht dagegen als zusammenhängender Korridor von Năsăud bis Ilva Mică und umfasst neben dem Niedrig- und Hochwasserbett auch Aue und Hänge. Die Stadtorte beziehen sich unmittelbar auf Năsăud, das Schutzgebiet dagegen auf den zusammenhängenden Korridor von Năsăud bis Ilva Mică.
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Natur
Das Schutzgebiet von gemeinschaftlichem Interesse R0SCI0232 Someșul Mare Superior liegt im Kreis Bistrița-Năsăud im nordöstlichen Teil der Transsilvanischen Senke. Es erstreckt sich als zusammenhängendes Gebiet entlang des Korridors des Someșul Mare zwischen Năsăud und Ilva Mică. Zum Schutzgebiet gehören Abschnitte des Niedrigwasserbetts, des Hochwasserbetts, der Aue und der Hänge; es liegt unter anderem auf dem Gebiet der Stadt Năsăud.
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