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Măgura am Buzău: Skulpturen, Geschichte und Wald

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Geografische Einordnung

Măgura liegt im Bereich der Karpatenbogen-Subkarpaten am rechten Ufer des Flusses Buzău, in dessen mittlerem Abschnitt. Bei Ciuta beginnt im Gebiet der Gemeinde der Korridor des Buzău mit einem 300 bis 500 Meter breiten, schluchtähnlich engen Tal; im Süden wird er vom steilen Hang des Dealul Ciolanu flankiert. Wälder bedecken 62,37 Prozent des Gemeindegebiets, wobei in den bewaldeten Flächen Laubwälder dominieren. Oberhalb von Ciuta erreicht der Vârful Cetățuia eine Höhe von 631,7 Metern.

Für die eigene Planung lassen sich die unterschiedlichen Landschaftsbezüge gut getrennt betrachten: das enge Flusstal, die bewaldeten Flächen und der einzelne Höhenpunkt stehen jeweils für eine andere räumliche Perspektive auf Măgura.

Kultur

Im näheren Umfeld von Măgura liegt das Skulpturenlager Măgura in den Lichtungen nahe dem Kloster Ciolanu auf dem Gebiet der Gemeinde Tisău. Die dort versammelten 256 Statuengruppen und Statuen stammen von 153 rumänischen Bildhauern, die die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Kreis Buzău schenkten. Der Ort verbindet dadurch eine konkrete Sammlung zeitgenössischer rumänischer Bildhauerkunst mit der offenen Landschaft des näheren Umfelds.

Im Dorf Ciuta steht die Kirche „Intrarea în Biserică a Maicii Domnului“, die 1762 erbaut wurde und als architektonisches historisches Denkmal des Kreises Buzău eingetragen ist. Das Schitul Sfântul Nifon wurde 1811 gegründet und 1990 reaktiviert. Beide Sakralorte gehören zu den historischen Bezugspunkten, die sich im Umfeld der Gemeinde mit unterschiedlichen Entstehungszeiten verbinden.

Die Fântâna lui Mihai Viteazul markiert den Ort, an dem der Fürst und sein Heer im Oktober 1599 eine Nacht verbrachten. Das Denkmal Fântâna lui Mihai Viteazul befindet sich an einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über das Buzău-Tal. Steinbearbeitung und Töpferei sind als örtliche Handwerkstraditionen mit Măgura verbunden.

Verkehr

Die Siedlungen der Gemeinde Măgura liegen entlang der Nationalstraße DN 10 von Buzău über Nehoiu nach Brașov, die parallel zum Tal des Flusses Buzău verläuft. Ergänzt wird die Straßeninfrastruktur der Gemeinde durch die Kreisstraße DJ 203G, die von der DN 10 zur Tabăra de Sculptură Măgura und ins Nișcov-Tal führt. Über die Eisenbahnstrecke Buzău–Nehoiu sind die Siedlungen mit einem Bahnhof für den Sitzort der Gemeinde und einem Haltepunkt in Ciuta verbunden. Für die Reiseplanung stehen damit ein Straßenverlauf entlang des Flusstals und eine Bahnverbindung mit zwei unterschiedlichen Haltepunkten als getrennte Orientierungspunkte zur Verfügung.

Weitere Orte: Chiojdu, Fântânele, Valea Sălciilor, Plaiu Nucului, C. A. Rosetti, Cozieni, Lopătari, Mierea

Wasser und Landwirtschaft

Auf dem Gebiet der Gemeinde Măgura befinden sich zwei Mineralquellen. Eine der Mineralquellen gilt als natrium-, magnesium- und calciumhaltig und weist eine Mineralisierung von 1,449 g/l auf. Das Dorf Măgura ist außerdem als bedeutendes Anbaugebiet für Ionatan-Äpfel bekannt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Buzau.

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