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Olteniţa zwischen Gumelniţa-Kultur und Donau-Natur

Olteniţa lässt sich aus kulturhistorischer und landschaftlicher Perspektive lesen: Auf die Zeugnisse der Gumelniţa-Kultur folgen Kirchen, Denkmäler und der Donauraum mit seinen Schutzgebieten. Für die eigene Planung stehen damit mehrere klar unterscheidbare Themen bereit, von Ausstellungsinhalten bis zu Flusskilometern und benannten Landschaftsformen.

File:Turn de Apă din Oltenița.jpg File:Turn de Apă din Oltenița.jpg Foto: Serban Scrieciu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 ro
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Kultur

Das Muzeul Civilizației Gumelnița wurde 1957 auf Grundlage einer Spende von 902 archäologischen Fundstücken gegründet. In einem neuen Ausstellungsraum in der Argeşului-Straße 6A, neben dem Zentralpark und dem alten Wasserturm von Olteniţa, befindet sich eine ausschließlich der Gumelniţa-Kultur gewidmete Ausstellung. Gezeigt werden Materialien der chalkolithischen Gumelniţa-Kultur: Werkzeuge aus Stein und Geweih, Keramik, Figuren, anthropomorphe und zoomorphe Gefäße, Harpunen, Steinäxte und Plastiken.

Östlich von Olteniţa liegt in der näheren Umgebung Măgura Gumelniţa, ein natürlicher Erosionsrest aus der hohen Donauterrasse. Das archäologische Gebiet umfasst 3 Hektar; als prähistorische Siedlung wurde der Ort 1924 wiederentdeckt.

Der Wasserturm von Olteniţa besteht aus Stahlbeton und war die erste Konstruktion dieser Art in der Stadt. 1992 wurde er zum historischen Denkmal erklärt; anschließend wurde er für temporäre Kunstausstellungen genutzt.

Die Biserica Catedrală Sfântul Nicolae ist Olteniţas älteste Kirche und heute ein Architekturdenkmal. Mit Unterstützung der Einwohner wurde sie zwischen 1858 und 1861 gestiftet und errichtet.

Die Biserica Sfântul Nicolae din Olteniţa Veche wurde während des Russisch-Türkischen Krieges von 1806 bis 1812 von den Türken niedergebrannt, von Grund auf wiederaufgebaut und am 28. Mai 1846 ausgemalt. Im näheren Umfeld von Olteniţa liegen die Biserica Ortodoxă Sfântul Gheorghe, die Biserica Ortodoxă Sfântul Nicolae, die Biserica Adventistă Olteniţa und die Biserica Ortodoxă Sfântă Paraschiva.

Zum Gelände der Biserica Eroilor gehören das Grab des unbekannten Helden, der Heldenfriedhof und das Heldenmonument von 1916. Im Stadtzentrum steht das Monumentul Eroilor aus dem Ersten Weltkrieg, das am 29. Juni 1930 eingeweiht wurde. Es stammt vom Bildhauer Ion Iordanescu; auf ihm stehen die Namen von 166 örtlichen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg in den Kämpfen gefallen sind.

Natur

Das Vogelschutzgebiet ROSPA0038 Dunăre–Olteniţa umfasst die Donau zwischen den Flusskilometern 451 und 430, darunter den Abschnitt Căscioarele–Chirnogi–Olteniţa sowie die Inseln Albina und Georgescu. Dort nisten, ernähren sich oder rasten etwa 28 geschützte Vogelarten.

Das Natura-2000-Gebiet ROSCI0131 Olteniţa-Mostiștea-Chiciu ist ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung innerhalb des rumänischen Natura-2000-Netzes. Es umfasst Flüsse mit schlammigen Ufern, natürliche eutrophe Seen, oligotrophe bis mesotrophe stehende Gewässer sowie Tieflandwiesen.

Als benannte Landschaftsformen liegen Kosuy als Insel und Calomfirescu als Hügel in der näheren Umgebung von Olteniţa; Kalimok ist eine Insel, Dealul Viilor ein Hügel in der Umgebung.

Weitere Ortsseiten: Călăraşi, Budesti, Belciugatele, Ciocănești, Cuza Voda, Frăsinetu de Jos.

Geografische Einordnung

Der touristische Hafen von Olteniţa war eine Verbindung zu Bukarest und zu wichtigen Punkten der Donaukreuzfahrten.

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