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Oravița: Kultur, Natur und historische Bahn

Oravița verbindet frühe Theater- und Bahngeschichte mit historischen Sakralbauten, Museen, Naturflächen und wasserbaulichen Anlagen. Das Teatrul Mihai Eminescu ist das erste Theater Rumäniens; in seinem Gebäude befindet sich ein Museum mit Elementen der lokalen Kultur. Für die Planung lassen sich hier unterschiedliche Schwerpunkte vergleichen: Kulturdenkmäler, eine historische Bahnstrecke, Natur und Wasserbau.

File:Teatrul vechi, azi Teatrul Mihai Eminescu, oraș Oravița 01.JPG File:Teatrul vechi, azi Teatrul Mihai Eminescu, oraș Oravița 01.JPG Foto: Munteanu Anca via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Das Teatrul Vechi Mihai Eminescu ist ein Geschichts- und Architekturdenkmal mit Elementen des späten Barocks beziehungsweise des Wiener Barocks. Das Muzeul de Etnografie, Etnologie și Folclor „Țara Carașului“ ist eine ständige Ausstellungseinheit des Centrul Cultural „Teatrul Vechi Mihai Eminescu“. Die Farmacia muzeu Knoblauch gilt als erste montanistische Apotheke im Banat und im rumänischen Kulturraum. Das Muzeul de Istoria Farmaciei Montanistice Bănăţene bewahrt ein Dokumentenarchiv und eine Bibliothek alter Bücher. Wer historische Orte vergleicht, kann hier zwischen Architektur, Ausstellung und Pharmaziegeschichte unterscheiden.

Zu den Sakralbauten gehört die Biserica ortodoxă ADORMIREA MAICII DOMNULUI, ein historisches Denkmal aus dem Jahr 1781, das zwischen 1781 und 1784 im Barockstil errichtet wurde. Ihre Ikonostase wurde in Wien gefertigt. Die Biserica Romano-Catolica din Oravița ist ebenfalls ein historisches Denkmal; sie entstand zwischen 1718 und 1722 im provinziellen Barockstil. Die Primăria veche ist ein historisches Denkmal aus dem Jahr 1796 und wurde ursprünglich als Sitz der „Administrația Monetară şi Minieră“ für den kaiserlichen Banat errichtet. Die Cazarma grănicerească ist ein historisches Denkmal aus dem Jahr 1747.

Natur und Wasserbau

Der Nationalpark Cheile Nerei-Beușnița umfasst Flächen innerhalb des Verwaltungsgebiets von Oravița. Im mittleren Lauf des Oravița-Tals wurde zwischen 1727 und 1733 der hydrotechnische Komplex Lacul Mare–Lacul Mic angelegt. Zu ihm gehören einige der ältesten wasserbaulichen Anlagen und die ersten Schwergewichtsdämme Rumäniens. Der Komplex diente neben der Nutzung für die lokale Industrie auch der Erholung der Einwohner. Die unterschiedlichen Themen geben der Tagesplanung zwei klar unterscheidbare Schwerpunkte, ohne dass sie zu einem einzigen Erlebnis zusammengefasst werden müssen. Für die Einordnung der Landschaft stehen damit zwei unterschiedliche Sachverhalte nebeneinander: Der Nationalpark beschreibt eine Verwaltungsbeziehung, während der Komplex am Oravița-Tal durch seine Baugeschichte, seine industrielle Nutzung und die Erholung der Einwohner gekennzeichnet ist. So lassen sich Naturraum und Wasserbau getrennt betrachten, ohne ihre jeweils eigene historische Einordnung zu verwischen.

Bahn und Anreise

Die Bahnstrecke Oravița-Anina ist Rumäniens erste Bergbahn und stammt aus dem Jahr 1863. Zugleich ist sie ein historisches Denkmal der Wertgruppe A und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Der Bahnhof Oravița wurde 1847 als erster Bahnhof Rumäniens fertiggestellt und ist ein Ausgangspunkt für die Bahnstrecke Oravița-Anina. Oravița ist per Zug von Reșița und Timișoara aus erreichbar. Für eine Route lassen sich Bahnhof, Bahnstrecke und Zugverbindungen als getrennte Punkte einordnen.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten: Băile Herculane, Berzasca, Buchin, Sasca Montană, Novákfalva, Karansebesch, Eftimie Murgu, Reşiţa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Caraş-Severin.

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