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23 August: Tatlageac-See, Küste und Archäologie

Natur und Geschichte erscheinen in 23 August als unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Reiseplanung. Küstenlandschaft, Wasser und historische Zeugnisse lassen sich dabei nach ihren jeweiligen räumlichen und zeitlichen Bezügen unterscheiden. Der Strand 23 August ist größtenteils naturbelassen, sein Zugang ist jedoch nicht einfach.

File:23 August 2021 (11).jpg File:23 August 2021 (11).jpg Foto: Leontin l via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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See und Küste

Am Wasser lassen sich See, Meer und Strand als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten; Straße und Bahn ergänzen die geografische Einordnung. Der Tatlageac-See ist ein fluvio-mariner Liman am Schwarzen Meer im Gebiet der Gemeinde 23 August im Kreis Constanța. Ein etwa 80 m breiter und etwa 2 m hoher Dünenstreifen trennt den See vom Schwarzen Meer; auf diesem verläuft die Eisenbahnstrecke Constanța–Mangalia. Die Ortschaft 23 August liegt 30 km von Constanța entfernt an der DN 39 zwischen Constanța und Mangalia.

Archäologie

Die historischen Hinweise unterscheiden sich nach Lage und Zeitstellung; diese beiden Aspekte helfen, die einzelnen Stätten getrennt zu lesen. Auf einer kleinen Halbinsel an der Südwestseite des Tatlageac-Sees liegt die griechisch-römische Siedlung bei 23 August, die vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. datiert. Eine hellenistische Siedlung bei 23 August liegt zwischen dem Tatlageac-See und dem Schwarzen Meer am Meeresufer. Die römische Siedlung bei 23 August liegt am Nordufer des Tatlageac-Sees und am Meeresufer und datiert vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Am Ufer des Tatlageac-Sees ist eine römische Siedlung als Siedlung aus der römischen Epoche verzeichnet. Am westlichen Ende des Tatlageac-Sees umfasst das archäologische Gelände 23 August–Tatlageac Siedlungsspuren aus der römischen und mittelalterlichen Epoche, die in den Zeitraum vom 8. bis zum 10. Jahrhundert datiert werden.

Geografische Einordnung

See, Meer, Dünenstreifen, Bahnlinie und Ortslage bilden in 23 August unterschiedliche räumliche Bezugspunkte. Die Wasserlandschaft ist durch die Lage am Schwarzen Meer, die Trennung der Gewässer und die darüber verlaufende Bahnstrecke bestimmt. Die historischen Zeugnisse verteilen sich auf eine Halbinsel, das Meeresufer, das Seeufer und das westliche Seeende. Zusammen mit dem Kloster stehen damit Naturraum, Siedlungsspuren und religiöse Architektur in verschiedenen Lagen der Gemeinde nebeneinander.

Kloster und Traditionen

Religiöse Architektur und Gemeindetradition lassen sich als zwei unterschiedliche kulturelle Ebenen betrachten; Namen, Jahreszahlen und Bauformen machen diese Ebene konkret. Das Kloster der Heiligen Hierarchen Nikolaus und Bretanion steht am Ufer des Tatlageac-Sees in der Gemeinde 23 August. Das Kloster 23 August wurde im Jahr 2003 gegründet. Seine Hauptkirche ist in rumänischer Architektur mit byzantinischem Einfluss gestaltet und weist Außendekorationen aus Naturstein und Ziegeln auf. Tatarisches Ringen, lokal Kureș genannt, gehört zu den in der Gemeinde 23 August bestehenden Traditionen. Bei den Veranstaltungen zum Gemeindetag am 25. August wurde Tatarisches Ringen angekündigt.

Weitere Orte

Sibioara, Agigea, Lipnița, Techirghiol, Vama Veche, Lazu, Olimp, Crișan

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Constanta.

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