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Eforie Sud am Schwarzen Meer: Küste, Natur und Kultur

Eforie Sud bietet Spaziergänge an der Strandpromenade, Erholung am Strand und Baden im Schwarzen Meer. Meeresufer, Lagune, Vogelgebiet und historische Bauten geben dem Ort verschiedene Perspektiven für die Tagesplanung.

File:Eforie Sud, Romania - panoramio.jpg File:Eforie Sud, Romania - panoramio.jpg Foto: Michal Gorski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Natur und Küste

Das Natura-2000-Gebiet ROSCI0197 „Plaja submersă Eforie Nord – Eforie Sud“ umfasst 141 ha im Schwarzen Meer. Am Rand des Kurorts Eforie liegt der Techirghiol-See, eine 10,68 km² große Lagune mit einer maximalen Tiefe von 9 m, die durch eine Sandbank vom Meer getrennt ist.

Der Techirghiol-See ist ein bedeutendes Vogelgebiet und seit 2006 als Ramsar-Gebiet ausgewiesen. Im Winter bietet der See eisfreie Gewässer, an denen die Rothalsgans übernachten kann. Die Angaben zu Fläche, Tiefe und Jahreszeit helfen, den Küsten- und Lagunenraum nach Landschaft, Zeitraum und Naturthema zu unterscheiden.

Băile Reci gilt als Hauptattraktion des Kurorts und nutzt Schlamm aus dem Techirghiol-See.

Geschichte und Architektur

Eforie Sud wurde 1899 gegründet, als der Grundstein für das Hotel Movilă gelegt wurde. Der Grundstein der Kirche Nașterea Sfântului Ioan Botezătorul in Eforie Sud wurde am 14. Juni 1913 gelegt; am 25. August 1935 wurde sie geweiht.

Das Casino von Eforie Sud ist ein repräsentatives Beispiel maritimer Art-Déco-Architektur an der rumänischen Küste; zwischen 1931 und 1935 wurde es als Teil einer Reihe von Gebäuden mit sommerlicher Nutzung errichtet. Das archäologische Gelände von Eforie Sud ist als historisches Denkmal ausgewiesen.

Das monumentale Kunstwerk „Decor dobrogean“ aus dem Jahr 1962 befindet sich in Eforie Sud nahe der Kantine Nr. 1. Die Statue „Tinerețea“, ein Werk von Oniță Iulia, wurde 1962 in Eforie Sud aufgestellt. Die historischen und künstlerischen Hinweise reichen damit von kirchlicher Datierung über maritime Art-Déco-Architektur und Denkmalschutz bis zu Kunst im Ortsraum.

Kino und lokale Kultur

Das Freiluftkino Grădina de Vară Cinemascop befindet sich in Eforie Sud. Die Grădina Cinemascop wurde 1958 erbaut, war bis in die 2000er-Jahre ununterbrochen in Betrieb und wurde anschließend geschlossen. 2018 wurde sie wiedereröffnet.

Im Kulturbereich stehen Architektur, Archäologie, Kunst und Kino als unterschiedliche Themen nebeneinander. Das Festivalul Pescarilor in Eforie Sud umfasst Verkostungsausstellungen und Kochwettbewerbe zum Thema Fisch in der gastronomischen Tradition. In der inhaltlichen Auswahl steht dieses Fischthema neben den Natur- und Kulturbezügen des Ortes.

Damit ergänzt das Festival die architektonischen, archäologischen, künstlerischen und filmischen Bezüge um einen gastronomischen Schwerpunkt. Die verschiedenen Formen lokaler Kultur unterscheiden sich dabei in Gegenstand, zeitlicher Einordnung und Ausdruck.

Anreise

Der Bahnhof Gara Eforie Sud liegt an der Eisenbahnstrecke Bukarest–Constanța–Mangalia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eforie.

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