Bolovani: Natur, Geschichte und Landschaft
Bolovani verbindet einen klar beschriebenen Naturraum mit einem historischen Bauwerk und markanten Verkehrsbezügen. Im Südwesten des Gebiets der Gemeinde Cornățelu liegt das Jagdschutzgebiet Bolovani, ein Naturschutzgebiet mit vier Sternen und jagdlichem Profil. Dort kommen unter anderem Wildschweine, Hirsche, Rehe, Fasane und Hasen vor. Das Jagdschutzgebiet Bolovani ist als geschützte Naturzone ausgewiesen; Kirche, Gewässer und Straßen liefern weitere eigenständige Orientierungspunkte.
Kultur und Geschichte
Die in Bolovani gelegene Kirche „Sf. Nicolae“ („Adormirea Maicii Domnului“, „Sf. Voievozi“) stammt aus dem Jahr 1835 und ist unter dem Code DB-II-m-B-17360 als historisches Denkmal eingetragen.
Natur und Gewässer
Der Ilfov-Bach durchquert Bolovani und auch das Jagdschutzgebiet Bolovani. Ein weiterer Gewässerbezug ist die Colentina: Im Sommer ist sie innerhalb des Jagdschutzgebiets nicht dauerhaft wasserführend, sondern eher ein sumpfiger Bereich als ein fließender Wasserlauf. Der Fluss trägt außerdem den Namen „Valea Moartă“.
Im Jagdschutzgebiet Bolovani gibt es verschiedene Arten jahrhundertealter Eichen, die zu den alten Wäldern der Vlăsia gehören. Das Schutzgebiet liegt damit in einem Umfeld, in dem alte Eichenbestände, der Ilfov-Bach, der saisonal geprägte Abschnitt der Colentina und der genannte Wildbestand räumlich zusammentreffen.
Für die Einordnung der Gewässer ist die Unterscheidung zwischen dem durchquerenden Ilfov-Bach und dem sommerlich nicht dauerhaft wasserführenden Abschnitt der Colentina maßgeblich. Auch der Name „Valea Moartă“ gehört zur Bezeichnung der Colentina und nicht zu einem weiteren Fluss.
Geografische Einordnung
Bolovani ist eine kompakte Tieflandsiedlung, die sich an der Kreuzung der Straßen DJ 701 und DC 53A entwickelt hat. Die Straße DJ 701 führt über Bolovani und verläuft auf diesem Abschnitt zwischen Moara Nouă, Cornățelu und Dobra. Die Straße DC 53A verbindet Bolovani mit Crângăși und der Straße DJ 711.
Die beiden Verkehrsachsen beschreiben unterschiedliche Beziehungen des Ortes: DJ 701 wird über die Abfolge Moara Nouă, Cornățelu und Dobra eingeordnet, während DC 53A die Verbindung zu Crângăși und zur DJ 711 bezeichnet. So lassen sich die genannten Ortsbezüge getrennt voneinander nachvollziehen.
Weitere örtliche Bezüge
In der Umgebung des Jagdschutzgebiets Bolovani gibt es einen künstlichen Stausee mit touristischem Potenzial, insbesondere für Sportfischerei. Das Dorffest „Fii satului Bolovani“ war für den letzten Samstag im Mai vorgesehen.
Der Stausee ergänzt die örtlichen Gewässerbezüge um ein künstlich angelegtes Gewässer. Das Dorffest setzt daneben einen zeitlich bestimmten kulturellen Bezug: Vorgesehen war es nicht allgemein im Mai, sondern ausdrücklich am letzten Samstag dieses Monats.
Für Bolovani kann ein Hotelangebot anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen eingeordnet werden. Diese Angaben lassen sich neben den konkreten Ortsbezügen zu Naturzone, Kirche, Gewässern und Verkehrsachsen betrachten.
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