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Fieni zwischen Zementgeschichte und Subkarpaten

Die erste als Geburtsurkunde von Fieni geltende Urkunde stammt aus dem Jahr 1532. Einen zweiten markanten Zeitstrang bildet die Zementfabrik: Ihre Geschichte begann 1914, und sie gilt als die älteste noch in Betrieb befindliche Zementfabrik Rumäniens.

File:Gradina din Fieni.jpg File:Gradina din Fieni.jpg Foto: Asybaris01 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Kultur und Geschichte

Im Zentrum von Fieni befindet sich das Denkmal der Helden des Ersten Weltkriegs. Es ist ein kriegsbezogenes Gedenkwerk und zeigt einen Adler mit ausgebreiteten Flügeln, der auf einer Kugel steht. Zwei Kanonen flankieren das Denkmal. In der Strada Biserica „Sf. Nicolae“ 6, im Hof der alten Kirche von Fieni, ist ein Steinkreuz aus dem Jahr 1660 als historisches Denkmal verzeichnet. Das ländliche Ensemble in der Strada Mică mit den Hausnummern 1–7 und 2–8 ist als historisches Ensemble aus der Zeit von 1901 bis 1950 verzeichnet. Die Întreprinderea „Steaua Electrică“ in der Strada Gării 2 von Fieni ist als historisches Denkmal aus dem Jahr 1937 verzeichnet.

Zur Industriegeschichte gehört auch das Muzeul Cimentului, das sich in der Zementfabrik Fieni befindet. Bei der Fundstelle Valea Caselor in Fieni befinden sich Mauerreste, die als Spuren von Befestigungsanlagen gelten. Nordnordwestlich von Fieni liegt auf 600 m Höhe die archäologische Fundstelle Izlaz, eine Siedlung aus der frühen Bronzezeit.

Die Kirche mit dem dreifachen Patrozinium Heiliger Nikolaus, Heilige Parascheva und Heiliger Demetrius, der Myronspender, stammt aus dem Jahr 1804 und ist als historisches Denkmal ausgewiesen. Die Kirche mit dem Patrozinium „Einzug der Gottesmutter in den Tempel“ im Stadtteil Costeşti von Fieni stammt aus dem Jahr 1831. Der Bahnhof Fieni liegt an der Bahnstrecke Bukarest–Titu–Târgovişte–Pucioasa–Fieni–Pietroşiţa, die am 12. November 1912 eingeweiht wurde. Die historische Standseilbahnlinie Fieni–Lespezi wurde 1941 in Betrieb genommen, war 27 Kilometer lang, ruhte auf 168 Betonstützen und galt als längste Strecke dieser Art in Rumänien.

Weitere Ziele: Pucioasa, Cazaci, Crevedia, Corbii Mari, Târgovişte, Găești, Tătărani und Moroeni.

Landschaft

Fieni liegt im Kontaktbereich der Subkarpaten von Ialomiţa mit den südlichen Ausläufern des Bucegi-Gebirges. Der Ort liegt auf dem Interfluvi zwischen den Flüssen Ialomicioara und Ialomiţa. In der Umgebung von Fieni liegen die Gipfel Stiubeiul, Orlea, Cucuteanca und Maguri. Das Gebiet von Fieni gilt als subkarpatische Zone; dort kommen Brekzienkalk, Sandstein, Sand und verschiedene Mergelarten vor.

Im weiteren regionalen Umfeld von Fieni ist das Peles Castle ein Schloss. Die Biserica Ortodoxă Cocorăştii Caplii, die Biserica Sfânta Treime und die Biserica Trei Ierarhi sind Kirchen im weiteren regionalen Umfeld von Fieni.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dimbovita.

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