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Călăraşi: Donau, Quellen und regionale Bräuche

File:Călărași-Gară.JPG File:Călărași-Gară.JPG Foto: Szabi237 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Călărași verbindet Donauufer und Ebene mit einer Ortsgeschichte, die an Brunnen, einen Sakralbau und persönliche Erinnerungen geknüpft ist. Die Cișmeaua Alba wurde 1831 von Popa Stan Călărășanu aus dem früheren Schöpfbrunnen Fântâna Grecului errichtet. Die Kirche „Sf. Nicolae“ und „Adormirea Maicii Domnului“ in Călărași wurde von Hagi Enuși zwischen 1820 und 1833 aus Ziegeln errichtet. Der Maria-Tănase-Brunnen entstand 1996 im Zusammenhang mit einem der letzten Wünsche der Sängerin Maria Tănase. Die Cișmeaua Alba steht damit sowohl mit der Wasserversorgung als auch mit einem historischen Festbrauch in Verbindung. Sakralbau, Brunnen und die Erinnerung an Maria Tănase gehören zu unterschiedlichen zeitlichen Ebenen und verbinden religiöse, alltägliche und persönliche Bezüge. Die drei Orte unterscheiden sich sowohl in ihrer Entstehungszeit als auch in dem Anlass, mit dem sie verbunden sind.

Natur

Die Gemeinde Călărași liegt als Grenzort am linken Ufer der Donau. Zugleich liegt sie in der Romanați-Ebene, einer von Sanddünen geprägten Tieflandlandschaft. Im Gebiet Ascunsa der Gemeinde befindet sich die Quelle Fântâna cu 32 de guri. Sie gilt als eine der stärksten Quellen der Oltenischen Ebene. Donauufer, Sanddünenlandschaft und Quelle bilden drei konkrete Landschaftsbezüge innerhalb dieser Gemeindelage. Das linke Donauufer und die Romanați-Ebene stehen dabei für unterschiedliche Formen desselben Landschaftsraums: hier der Flussrand, dort das sandgeprägte Tiefland. Flussufer, Sanddünen und Quelle stehen so für drei verschiedene Naturformen: Wasserlauf, Tiefland und Quellgebiet.

Weitere Reiseziele: Bechet, Afumați, Podari, Craiova, Vârtop, Başcov, Calafat und Coţofenii Din Faţă.

Verbindungen

Die Nationalstraße DN 54A durchquert das Verwaltungsgebiet der Gemeinde Călărași und verbindet Călărași mit Corabia. Die Straßenbeziehung ergänzt die Lage am Fluss um eine konkret benannte Verbindung über das Gemeindegebiet. Für Fahrten auf Nationalstraßen sollten aktuelle Streckenbedingungen und Verkehrshinweise vor der Abreise geprüft werden.

Bräuche

Bei der Hora de pomană für jung Verstorbene wird in Călărași ein grüner Tannenbaum mit Äpfeln, Süßigkeiten und Taschentüchern geschmückt; das Ritual wird drei Jahre in Folge wiederholt. In Călărași (Săpata) wird die rituelle Totentanztradition Hora de pomană am ersten oder zweiten Ostertag begangen. Die Tradition Strigarea peste sat wird heute noch in einigen Ortschaften des Kreises Dolj, darunter Călărași, gepflegt.

Gemeinschaft

Ein weiterer Brauch war dem heiligen Trifon gewidmet. Am 1. Februar nach dem alten Kalender versammelten sich die Einwohner von Călărași an der Cișmeaua Alba mit Wein und Speisen, um die Fruchtbarkeit der Weinberge zu feiern. Diese traditionelle Feier bestand spätestens bis nach dem Ersten Weltkrieg fort. Der Gemeindetag der Gemeinde Călărași ist mit dem 21. Mai verbunden, dem Fest der Heiligen Konstantin und Helena. Der Trifon-Brauch und der Gemeindetag sind an verschiedene religiöse Bezugspunkte gebunden; der eine steht mit Weinbergen und einer historischen Feier, der andere mit dem Fest der Heiligen Konstantin und Helena in Verbindung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dolj.

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