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Boșorod: Dakische Festung, Bräuche und Wege

File:Biserica Adormirea Maicii Domnului din Boșorod (1).jpg File:Biserica Adormirea Maicii Domnului din Boșorod (1).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und überlieferte Bräuche

Die Gemeinde Boșorod ist für die Bewahrung überlieferter Traditionen und Bräuche bekannt. Die traditionelle Nedeia in Boșorod findet am ersten Sonntag nach dem Fest des heiligen Petrus statt. In allen Dörfern der Gemeinde wird die Călușer-Tradition gepflegt. Beim Călușer tragen unverheiratete junge Männer ein Călușer-Kostüm mit Glöckchen an den Stiefeln und einer Trikolore am Gürtel; am ersten Weihnachtstag ziehen sie durch die Dörfer der Gemeinde.

Pizaraii sind ein bis heute gepflegter lokaler Brauch: Kinder ziehen maskiert durch das Dorf, wünschen den Menschen Wohlstand und füllen ihre Taschen mit Äpfeln und Colaci. Zu den traditionellen lokalen Handwerken gehören das Weben an hölzernen Webstühlen, die Herstellung von Wollteppichen und das Nähen von Trachten. Auf der Platforma Luncanilor sind Flötistengruppen bekannt. Die Einwohner der Gemeinde Boșorod treiben ihr Vieh derzeit zur traditionellen Schafhütte im Valea Călianului.

Festung und Handwerk

Die dakische Festung Piatra Roșie liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Boșorod im Kreis Hunedoara. Piatra Roșie ist eine 832 Meter hohe submontane Erhebung im Gebiet der Munții Orăștiei. Der historische Zugang zur Festung erfolgte über den nordöstlichen Eckturm. Zu ihm führte ein 3 Meter breiter, treppenförmiger, mit Steinplatten gepflasterter Weg.

In der näheren Umgebung von Boșorod befindet sich die erhaltene und funktionierende Mühle im Luncani-Tal, die 1940 wiederaufgebaut wurde. Die Mühle hat ein 2,5 Meter großes Wasserrad und ein 1,5 Meter großes Mühlsteinrad. Die Verbindung aus Festungsanlage, traditioneller Arbeit und regionalem Brauchtum gibt den historischen Bezügen jeweils einen konkreten Maßstab.

Naturpark und Routen

Im Naturpark Grădiștea Muncelului–Cioclovina umfasst die Zone mit vollständigem Schutz das Gebiet Șura Mare–Cioclovina–Piatra Roșie. Das Schutzgebiet ist über die Nationalstraße DN66 von Călan in Richtung Boșorod und Luncani erreichbar.

Die BR-Route verbindet Ohaba-Ponor mit den Dörfern Luncani und Boșorod, führt an der Peștera Șura Mare vorbei und verläuft durch das Karstgebiet Ponorirci–Cioclovina. Zwischen Ohaba-Ponor und Boșorod ist sie etwa 25 Kilometer lang, dauert zu Fuß 9–10 Stunden und führt über Asphalt, Kammstraßen und für MTB geeignete Landwege. Die Angaben zu Länge, Gehzeit, Untergrund und Landschaftspunkten helfen, unterschiedliche Routenumfänge und Aktivitätsformen gedanklich zu vergleichen. Die Verbindung von Asphalt, Kammstraßen und für MTB geeigneten Landwegen beschreibt unterschiedliche Streckenabschnitte und Fortbewegungsformen entlang derselben Route. Zusammen mit der ungefähren Länge und der angegebenen Gehzeit entsteht ein klarer Rahmen, um den Umfang der Strecke und ihre verschiedenen Untergründe getrennt zu betrachten.

Für einen Aufenthalt in Boșorod können Hotelangebote anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterschiedlich gelesen werden. Die Datumsangabe markiert den gewünschten Zeitraum, die Zimmerkategorie die konkrete Angebotsform, während die Stornierungsbedingungen den jeweiligen Rahmen der Buchung festhalten. Diese drei Angaben bleiben dabei klar voneinander getrennt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bosorod.

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