Polovragi: Natur, Höhle und Klostergeschichte
Polovragi lässt sich über Landschaft, Baugeschichte und lokale Tradition erschließen.
Wenn Sie ein Hotel in Polovragi vergleichen, prüfen Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander. Die drei Angaben schaffen eine klare Grundlage, um die jeweiligen Angebotsbedingungen zu unterscheiden. Für Polovragi kann diese Prüfung neben den Reisedaten auch den geplanten Schwerpunkt sichtbar machen: Wer Cheile Oltețului, die Peștera Polovragi oder die Klostergeschichte in den Mittelpunkt stellt, vergleicht die Angaben im Zusammenhang mit dem eigenen Zeitrahmen.
Natur
Die Cheile Oltețului sind Teil eines Naturschutzgebiets von nationaler Bedeutung. Sie trennen das Massiv Parâng vom Căpățânii-Gebirge. Durch die gesamte Cheile Oltețului führt ein Forstweg; einige Abschnitte wurden in den Fels geschnitten und verlaufen unter einem Felsüberhang.
Die Peștera Polovragi liegt im Căpățânii-Gebirge am Ufer des Olteț, auf 670 Metern Höhe und 20 Meter über dem Flussbett, im Gebiet der Gemeinde Polovragi. Die Höhle und ihre Umgebung werden mit der dakischen Kultur in Verbindung gebracht. Ein Bergweg führt zu einem Plateau oberhalb der Peștera Polovragi; auf dem Plateau befinden sich Überreste einer dakischen Festung. In Polovragi gibt es außerdem eine Freiluftausstellung mit dakischen Holzskulpturen.
Für Ihre Tagesplanung lassen sich die Schwerpunkte getrennt ordnen: Landschaft, Höhle und Bergweg bilden eine andere thematische Linie als Kloster, Kirchen, Markttradition und Handwerk. Sie können diese Linien nach Interesse und verfügbarer Zeit gewichten.
Kultur
Das Kloster Mănăstirea Polovragi wurde 1648 von dem Bojaren Danciu Pârâianu an der Stelle eines älteren Klosters aus dem 16. Jahrhundert erbaut. Die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ im Kloster Mănăstirea Polovragi ist ein historisches und architektonisches Denkmal. Ihr offener Vorbau wurde 1690–1693 auf Initiative und Kosten von Constantin Brâncoveanu errichtet. Die Kirche enthält eine originale Darstellung des Berges Athos, die in der alten rumänischen Malerei als einzigartig gilt.
Die Kirche der Bolnița „Sfântul Nicolae“ wurde 1731–1732 errichtet und 1738 von Gheorghe und Ioan ausgemalt. Sie ist Teil des Klosterkomplexes Mănăstirea Polovragi und war der Versorgung von Kranken und Bedürftigen gewidmet.
Die Holzkirche „Sfântul Nicolae“ („Sf. Nicolae“) liegt im zentralöstlichen Teil von Polovragi an der Straße Drumul lui Decebal, ist im Kreis Gorj ein historisches Denkmal und stammt aus dem Jahr 1806.
Geschichte
Die Nedeia de la Polovragi geht auf das 17. Jahrhundert zurück und erinnert an einen Handelsmarkt im Gebirge. Sie findet jedes Jahr am 20. Juli statt. Bei der Nedeia kommen Töpfer, Bildhauer, Händler und Landwirte zusammen, die selbst hergestellte Produkte verkaufen. Die Crucea lui Ursache wurde 1808 zum Gedenken an Ursache Căpitan de Plai errichtet.
Weitere Orte
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