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Apoldu de Sus (Großpold): Wehrkirche, Wein und Landlergeschichte

File:Biserica evanghelică din Apoldu de Sus 2026 (14).jpg File:Biserica evanghelică din Apoldu de Sus 2026 (14).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Apoldu de Sus zwischen Landlergeschichte und Wein

Apoldu de Sus, auch Großpold genannt, ist die westlichste der drei siebenbürgischen Landlergemeinden. Im Jahr 1752 kamen 168 Landler-Einwanderer nach Apoldu de Sus. Die alten sächsischen Häuser des Ortes gelten als anmutig und farbenfroh.

Kultur und Geschichte

Die evangelische Wehrkirche gehört in Apoldu de Sus zu einem geschützten Ensemble. Die geschützte evangelische Kirche wurde 1836 errichtet; ihr Turm entstand 1867. Der Kirchenbau wird zudem auf den Zeitraum 1835 bis 1838 datiert, der Turm auf die Jahre 1867 bis 1869. Fragmente der befestigten Einfriedung werden in das 13. bis 16. Jahrhundert datiert.

Archäologie

Die archäologische Stätte von Apoldu de Sus umfasst bei „între Apoalde“ eine Siedlung der Latènezeit, die der geto-dakischen Kultur zugeordnet wird. Die archäologische Stätte bei „Apold“ umfasst Siedlungsspuren aus dem 9. bis 13. Jahrhundert. Bei „Curtea Velii“ gehört außerdem ein landwirtschaftlicher Betrieb aus dem 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. zu dieser archäologischen Stätte.

Das traditionelle Museum in Apoldu de Sus trägt den Namen „Bei meinen Nachbarn in Großpold“, auf Rumänisch „La vecinii mei din Apoldu de Sus“. Es befindet sich gegenüber dem Haus Nummer 231 in der Maria-Teresa-Straße, die örtlich „ulița de dindărăt“ heißt.

Routen und Wein

Apoldu de Sus ist eine Station der Route 2 des Rundkurses „Drumul sării – Țara Secașelor“. Der Rundkurs wird für den Radtourismus empfohlen und führt über Apoldu de Sus. Außerdem ist der Ort eine Station der landschaftlich reizvollen Route „Drumul transhumanţei“. Die beiden Routen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Bei „Drumul sării – Țara Secașelor“ steht der Radtourismus im Vordergrund, während „Drumul transhumanţei“ durch ihren Landschaftsbezug geprägt ist. Für die eigene Planung lassen sich so die genannten Routenthemen voneinander unterscheiden.

Domeniul Apoldium führt unter anderem die Weine Landler, Fetească Albă, Pinot Gris, Riesling Italian, Sauvignon Blanc und Fetească Neagră. Von Fetească Neagră gibt es Rosé-, Rotwein- und Barrique-Varianten.

Landschaft und Küche

Ein Spaziergang führt durch einen nahe gelegenen Wald zurück zu den Weinbergen von Apoldu de Sus und bietet Ausblicke auf die Hügel der Țara Secașelor in Richtung Amnaș und Aciliu. Im Rahmen dieses Spaziergangs wurden die Teilnehmenden im Domeniul Apoldium mit Rindergulasch, Polenta und hausgemachten eingelegten Beilagen bewirtet.

Für einen Aufenthalt in Apoldu de Sus lassen sich bei Hotelangeboten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als unterschiedliche Angaben getrennt betrachten. So bleibt die Unterkunftsentscheidung an den konkret geplanten Aufenthalt gebunden.

Veranstaltungen

Die sächsische Gemeinschaft von Apoldu de Sus beteiligte sich aktiv an Vinotopia. Vinotopia fand am Samstag, dem 15. August 2026, in Apoldu de Sus zum vierten Mal statt.

Weitere Ortsseiten

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermannstadt.

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