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Boița am Eingang zum Turnu-Roșu-Pass

Boița liegt am Fuß des Lotru-Gebirges an der Stelle, an der der Fluss Olt in den Turnu-Roșu-Pass eintritt.

File:Boita 2017 (1).jpg File:Boita 2017 (1).jpg Foto: Leontin l via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Die heutige Biserica Adormirea Maicii Domnului wurde zwischen 1812 und 1822 auf dem Standort oder in der Nähe einer älteren Holzkirche errichtet. Für die Mitte des 17. Jahrhunderts ist in Boița bereits eine Kirche belegt.

Die Biserica Adormirea Maicii Domnului ist eine orthodoxe Kirche mit Pronaos, Naos und Hauptapsis; über dem Schiff erhebt sich eine Kuppel auf einer Trommel. Im Vorhof der heutigen Kirche wurde nahe der Südwand eine steinerne Kreuz-Troiță errichtet, die auf zwei Seiten beschriftet ist. Diese steinerne Kreuz-Troiță ist in diesem Raum ein singuläres Exemplar und lässt sich architektonisch keiner der Typologien der Kreuze der Mărginimea Sibiului zuordnen.

Das ländliche Ensemble „Centrul localității“ in Boița stammt aus dem 18. bis 19. Jahrhundert. Die erhaltenen Fragmente des Turnul Spart stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Turnu Roșu Tower besitzt 1,20 bis 1,50 Meter dicke Mauern, die größtenteils aus Flussstein errichtet wurden. Das Castelul Turnu Roșu in Boița ist im Zeitraum 1533–1930 datiert und wird heute als Centrul de plasament nr. 18 genutzt.

Geschichte

Das römische Kastell von Ruda wird vermutlich mit Caput Stenarum identifiziert und war Teil des nordöstlichen Limes des Römischen Reiches in Dakien. Im Gebiet des römischen Fundplatzes Ruda verzweigten sich Römerstraßen zur Provinzhauptstadt, nach Apulum und bis zur Ostgrenze Dakiens.

Vom römischen Fundplatz Ruda sind der Eingang zur Bergschlucht des Olt, der Kamm des Făgăraș-Gebirges, das Parâng-Gebirge, die Hügellandschaft Transsilvaniens und der Lauf des Olt zu sehen. Der Fundplatz Turnul Spart liegt auf einem schmalen Uferstreifen zwischen dem Olt und der Nationalstraße DN 7.

Reste des von den Einwohnern „Drumul lui Traian“ genannten Weges sind heute etwa 2 km südlich von Boița zu sehen. Im Turnu-Roșu-Pass, etwa 3 km südlich von Boița, liegt die kalte, frische Bergquelle Fântâna Împăratului; sie wurde 1852 zu Ehren des Besuchs von Kaiser Franz Joseph in dieser Gegend gefasst.

Natur

Die Gemeinde Boița weist eine hügelige Landschaft mit Höhen zwischen 350 und 425 Metern auf. Auf den piemontanen Hügeln und einigen höheren Terrassen der Gemeinde Boița wechseln sich Traubeneichenwälder (Quercus petraea) und Buchenbestände (Deschampsio–Fagion) ab.

Im Süden der Gemeinde Boița, in der Turnu-Roșu-Senke und im ersten Abschnitt der Olt-Schlucht, gibt es Felsrasen.

Bei der Wahl eines Hotels in Boița bilden Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen eine sachliche Grundlage für den Vergleich. Je nach Reiseplan können die kulturellen Zeugnisse, die römischen Spuren und die Passlandschaft dabei unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen. Dadurch lassen sich Unterkunft und Ortsbesichtigung getrennt betrachten und individuell gewichten.

Weitere Ortsseiten

Bazna, Sibiu, Gunzendorf, Biertan, Porumbacu De Jos, Şelimbăr, Rusciori, Gura Raului

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermannstadt.

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