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Râșca zwischen Holzarchitektur und Bergwegen

Râșca liegt an der Nordseite des Apuseni-Gebirges, genauer in den Gilău-Bergen, zwischen dem Someșul Cald und den ersten Zuflüssen des Crișul Repede. Die Comuna ist durch abgerundete Bergkämme und glatte, teils leicht gewellte Höhenflächen geprägt, die sich von tief eingeschnittenen Tälern und steilen Hängen abheben.

File:Râșca 407490, Romania - panoramio.jpg File:Râșca 407490, Romania - panoramio.jpg Foto: MC 26 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Natur und Wandern

Muncelul ist ein Berg in der näheren Umgebung von Râșca. Zum weiteren regionalen Umfeld von Râșca gehören die Berge Dâmbul Furnicarului, Dealul Crucii und Ureasa. Valea Fericirii ist ein Abschnitt des Tals, das die Comuna Râșca durchquert und sich über etwa 40 Kilometer im Norden der Gemeinde erstreckt.

Ein Rundwanderweg in der Comuna Râșca ist etwa 12,5 Kilometer lang und als leicht eingestuft. Ein Rundwanderweg verläuft größtenteils auf dem Gebiet der Comuna Râșca, führt durch einen Abschnitt der Someșul-Cald-Schlucht und steigt anschließend in Richtung Dealul Mare in Râșca an. Der Rundwanderweg verläuft außerdem über den Kamm des Dealul Pietrelor und umfasst sechs aufeinanderfolgende Aussichtspunkte.

Der Rundweg Fântânele–Schluchteingang ist mit roter Punktmarkierung, einer Dauer von vier Stunden und einem niedrigen Schwierigkeitsgrad ausgewiesen. Der Weg Fântânele–Iancului-Kreuz trägt eine blaue Punktmarkierung, dauert zwei Stunden und ist ebenfalls mit einem niedrigen Schwierigkeitsgrad ausgewiesen. In der Comuna Râșca sind Wanderungen auf markierten Wegen möglich, und in der Umgebung der Stațiunea Fântânele bestehen weitere Möglichkeiten zum Wandern.

In der Stațiunea Fântânele gibt es eine Skipiste sowie Möglichkeiten für Wassersport auf dem See mit Booten oder Tretbooten. Die unterschiedlichen Markierungen, Dauern, Längen und Einstufungen der Wege bieten dabei verschiedene Angaben für die eigene Tagesplanung.

Kultur und Geschichte

Das Kloster Mănăstirea Râșca Transilvană liegt auf etwa 1.200 Metern Höhe im Apuseni-Gebirge in der Nähe des Beliș-Fântânele-Staudamms. Es befindet sich auf dem Verwaltungsgebiet der Gemeinden Râșca und Călățele in der Nähe des Sees Fântânele-Beliș. Die monumentale Kirche des Klosters wurde zwischen 2003 und 2018 erbaut, folgt klassischen Formen des moldauischen Stils und besitzt neobyzantinische Fresken in Freskotechnik.

Râșca gehört zu den Durchgangsorten der Holzkirchenroute des Kreises Cluj. Die Schule in Râșca de Sus wurde in ein Museum umgewandelt, das als nationales Kulturerbe geschützt ist. Das Museum befindet sich in einem etwa 100 Jahre alten traditionellen Holzgebäude mit geschnitzten Balken; erhalten sind dort Holzbänke, Zeichnungen an den Wänden, Schulbücher und Hefte.

Im weiteren regionalen Umfeld von Râșca liegen die Biserica Ortodoxă Luna de Sus, die Biserica Reformată Luna de Sus, die Biserica Nădăşelu und die Biserica Finişel; alle vier sind Kirchen. Die Holzkirche in Cristești bestand bereits 1862, wurde wegen des stark steigenden Wassers auf den Hügel verlegt und 1974 in das Dorf gebracht.

In Garda in Râșca gibt es eine derzeit inaktive Quarzmine, in der mehr als 20 Jahre gearbeitet wurde. Die felsige, schwer zugängliche Stelle Șoimul in einem Wald diente jungen Männern, die sich weigerten, in einen Krieg zu ziehen, als Versteck. Zu den traditionellen Tätigkeiten in der Comuna Râșca gehören Landwirtschaft, Viehzucht, Holzverarbeitung und Agrotourismus. Mit Râșca werden außerdem authentische lokale Trachten- und Folkloretraditionen verbunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rasca.

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