Ungheni an der Mureș-Aue
Geografische Einordnung
Ungheni liegt im Zentrum der Siebenbürgischen Hochebene, auf der Aue des Mureș und an der Mündung des Niraj. Die archäologische Stätte Ungheni–Rotunda liegt nordöstlich von Ungheni auf einer ausgedehnten Hochfläche jenseits der ehemaligen Schmalspurbahn Târgu Mureş–Sovata. Bei archäologischen Stätten sollten Reisende vor der Anreise aktuelle Besuchshinweise und Öffnungszeiten prüfen.
Landschaft
Der Hügel Dealul Sântana befindet sich in der Umgebung von Ungheni. Der Hügel Dealul Popaia und der Hügel Dealul Comenzii befinden sich im weiteren regionalen Umfeld von Ungheni; ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegt die Quelle Fântâna Sărată. Für die Planung eines Besuchs an einer Quelle oder auf einem Hügel können aktuelle Routenbedingungen und örtliche Hinweise vor der Anreise geprüft werden.
Kultur und Geschichte
Das Kloster Mănăstirea Recea wurde 1992 gegründet und trägt das Patrozinium „Sfinţii Ierarhi Martiri Ilie Iorest şi Sava“. Der Klosterkomplex von Recea weist eine rustikale rumänische Architektur mit byzantinischen und brâncoveneskischen Einflüssen auf. Er greift auf architektonische Grundsätze der Klöster im Vorland der Muntenischen Karpaten sowie in Zentral- und Nordmoldau zurück. Sichtbar verbunden sind damit eine rustikale rumänische Grundform, byzantinische Einflüsse und brâncoveneskische Gestaltungselemente. Bei Klöstern können aktuelle Öffnungszeiten oder besondere Besuchszeiten für die Tagesplanung relevant sein; solche Angaben sollten vor der Anreise geprüft werden.
Die Kirche Sfânta Treime in Ungheni ist 25 Meter lang, 8 Meter breit und bis zur Spitze des Kreuzes 20 Meter hoch. Das heutige Gebäude der Kirche wurde 1858 errichtet. Im Stadtgebiet von Ungheni steht in Cerghizel die Holzkirche „Sf. Arhanghel“ aus dem Jahr 1726. Die Kirche in Cerghid ist erstmals 1733 urkundlich belegt. In Morești wurde 1883 eine neue Kirche mit Backsteinfundament und Ziegeldach errichtet. Die Kirchen in Ungheni, Cerghizel, Cerghid und Morești stehen damit für unterschiedliche Bauformen und historische Zeitpunkte. Die genannten Sakralbauten stammen aus unterschiedlichen historischen Phasen: auf 1726 und 1733 folgen das heutige Gebäude von 1858 und der Neubau von 1883.
Im weiteren regionalen Umfeld von Ungheni befinden sich das Kloster Mânăstirea Cipăieni, die Synagoge Fosta Sinagoga, die Kirche Biserica Grebenişu de Câmpie und die orthodoxe Kirche Biserica Ortodoxă Găneşti. Das Spektrum reicht damit vom Kloster über die Synagoge bis zu Kirchen verschiedener Bezeichnungen und Traditionen.
Weitere Ziele im Katalog sind Curteni, Sângeorgiu De Mureş, Gorneşti, Sowata, Rohrdachen, Gheorghe Doja, Eremitu und Răstolița.
Tradition
Das Kreisfestival „Mlădiţele“ wird jährlich im Mai vom Kreiszentrum für die Bewahrung und Förderung der traditionellen Kultur Mureș in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat von Ungheni veranstaltet. Im Kulturhaus von Ungheni bestehen das Folkloreensemble „Hora“ und eine Kindergruppe. Für ein Festival mit festgelegtem Mai-Termin sollten Reisende das genaue Veranstaltungsdatum vor der Anreise prüfen. Bei Kulturhäusern können aktuelle Öffnungszeiten für die Planung eines Besuchs eine Rolle spielen.
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