Viișoara: Bistrița-Tal, Kirchen und Klöster
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Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Lage und Ortsbild
Viișoara liegt nahe dem Fluss Bistrița und an der Nationalstraße DN15. Durch den Ort führt die Eisenbahnlinie. Zum Gebiet gehören Teile der Ausläufer des Simon-Berges sowie das Bistrița-Tal an der linken Seite des alten Flussbetts. In der Zwischenkriegszeit erhielt Viișoara durch Erschließungsarbeiten einen quadratischen Grundriss. Die Straßen sind symmetrisch angeordnet und kreuzen sich entlang der Nord-Süd- und Ost-West-Achsen.
Zu den traditionellen Lebensgrundlagen in Viișoara gehörten die Tierhaltung auf den Hügeln und die Landwirtschaft in der Bistrița-Aue. Ein großer Teil der früheren Heuwiesen und landwirtschaftlichen Flächen von Viișoara ist heute mit Ferienhäusern und Pensionen bebaut. Historisch gehörte Viișoara geistlich zum Kloster Bistrița; die Gemeindemitglieder legten dafür einen sechs Kilometer langen Weg zurück.
Natur und regionale Wege
Von der Nationalstraße DN15 zwischen Piatra Neamț und Bicaz führt die Kreisstraße Viișoara–Bisericani zur Aussichtsstelle Scăricica. Im Gemeindegebiet bietet Scăricica einen Aussichtspunkt über das gesamte Bistrița-Tal und Piatra Neamț. Von der Aussichtsstelle führt die Straße durch den Wald weiter zum Kloster Bisericani. Alexandru cel Bun liegt an der touristischen Route, die Piatra Neamț mit der Bicaz-Schlucht, dem Roten See, dem Bicaz-Stausee und dem Kurort Durău verbindet.
Im Gemeindegebiet von Alexandru cel Bun gehört der Vaduri-See zu den natürlichen touristischen Ressourcen. Im Umfeld von Viișoara ist der Pângărați-See Teil eines aus neun Stauseen am Lauf der Bistrița bestehenden Systems. Dieses System ist als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen und bietet zahlreichen Zugvogelarten Lebensraum. Die unterschiedlichen Landschafts- und Wegbezüge lassen sich bei der Planung getrennt betrachten: Scăricica steht für den Blick über Tal und Stadt, während die Straßenverbindung durch den Wald zum Kloster Bisericani führt.
Kirchen und Klöster
Die Pfarrkirche von Viișoara wurde 2010 geweiht und ist den Heiligen Konstantin und Helena geweiht. Ihre Ikonostase wurde aus Eichen- und Walnussholz gefertigt; die Ikonen malte man im Kloster Agapia. In Viișoara befindet sich außerdem das Benediktinerkloster Maica Unității. Der Bau wurde 2003 abgeschlossen, die Einweihung fand am 29. Juni 2003 statt. Im Kloster leben Benediktinerinnen, die der Benediktinerregel folgen.
Im Umfeld von Viișoara ist das Kloster Bistrița ein Architekturdenkmal von nationalem Interesse. Seine Museumssammlung umfasst Ikonen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, archäologische Terrakotta-, Skulptur- und Freskofragmente, historische Münzen sowie Gegenstände aus der fürstlichen Nekropole. Erhalten ist dort auch eine von Ștefan cel Mare errichtete Turmkapelle; sie gilt als ältestes erhaltenes Gebäude innerhalb der heutigen Klosteranlage. Zur Sammlung gehört eine 800 kg schwere Glocke, die Ștefan cel Mare 1494 stiftete.
Das Kloster Bisericani wurde 1508–1512 von Bogdan III. auf den Grundmauern einer früheren Holzkirche gegründet. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert zählte es zu den großen Klöstern in diesem Teil des Landes.
Weitere Orte in der Umgebung
Für die weitere regionale Orientierung finden Sie außerdem Dumbrava Roșie, Roman, Bicaz Chei, Bodești, Tupilaţi, Săvinești, Târgu Neamţ und Piatra Neamţ.
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