Rus entdecken: Kirche, Archäologie und Natur am Someș
In Rus steht die orthodoxe Steinkirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril“. Sie wurde 1894 erbaut und war ursprünglich griechisch-katholisch. Während der Erneuerungsarbeiten im Inneren von 2008 bis 2010 wurde für die Kirche eine Ikonostase angefertigt. Bis 1709 stand an diesem Standort eine hölzerne Pfarrkirche.
Kultur und Geschichte
Auch die archäologischen Stätten geben Rus eine weit zurückreichende historische Dimension. Rus – „Șesul lui Măican“ ist eine archäologische Siedlungsstätte aus der Bronzezeit und dem Frühmittelalter; die Einordnung reicht dabei unter anderem in das 8. bis 10. Jahrhundert n. Chr. Rus – „Șesul Pietrei“ ist eine prähistorische Siedlungsstätte. Rus – „Peștera“ ist eine Siedlungsstätte aus der Römerzeit; dort wurden Spuren eines möglichen römischen Steinbruchs festgestellt.
Landschaft und Natur
Die Felsformationen Stanii Buzașului liegen an der Straße zwischen Rus und Buzaș. Eine Legende verbindet die Vertiefung Căldărușii in diesen Felsformationen mit dem Gesetzlosen Pintea. Im Gebiet des Schutzgebiets Cursul Mijlociu al Someșului wurden unter anderem Eisvogel (Alcedo atthis), Weißstorch (Ciconia ciconia) und Schreiadler (Aquila pomarina) festgestellt.
Wege und regionale Einordnung
Die Kreisstraße DJ 108S ermöglicht die Zufahrt nach Rus von der DN1C und verbindet Rus außerdem mit der Gemeinde Șimișna. Die Kreisstraße DJ 109E verbindet Fodora, Rus, Buzaș und Lozna in Richtung DN1H an der Brücke von Ciocmani; sie verläuft parallel zum Flusslauf des Someș.
Im weiteren Umfeld von Rus führt die Route 15 zu den Kalksteinformationen „Peșterile lui Pintea“. Sie verläuft von Ileanda nach Dăbăceni, überquert bei Buzaș den Fluss mit einer Fähre, führt durch Buzaș und anschließend auf der Gemeindestraße zwischen Buzaș und Rus; die angegebene Dauer beträgt vier Stunden. Die Route 15 steht damit als eigener Ausflugspunkt neben den Verbindungen in und durch Rus.
Bei einem Hotelvergleich für Rus können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen neben der Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril“, den archäologischen Siedlungsstätten, den Felsformationen Stanii Buzașului und dem Schutzgebiet am Someș betrachtet werden. Die genannten Straßen DJ 108S und DJ 109E sowie der Someș markieren dabei die in Rus und im weiteren Umfeld genannten Bezugspunkte.
Religion und Bräuche
Die Gründung des Klosters „Sfânta Maria-Rus“ begann 1997 unter der Leitung von Mutter Maria Terheș. Das Kloster „Sfânta Maria“ liegt auf einer Terrasse des Someș im Flurbereich Răfeni und ist von der Nationalstraße aus zugänglich. Bei einem Frühlingskirchweihfest des Klosters „Sfânta Maria“ in Rus wurden eine Göttliche Liturgie und eine Wasserweihe gefeiert; zahlreiche Gläubige nahmen daran teil. In Rus nehmen Männer jedes Jahr am ersten Ostertag nach dem Kirchgang an der Ciocotă teil, einem Wettbewerb im Zerschlagen roter Eier.
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