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Cărpiniș: Schwäbische Häuser und geometrischer Siedlungsplan

File:RO GJ Biserica de lemn Cuvioasa Paraschiva din Carpinis (18).JPG File:RO GJ Biserica de lemn Cuvioasa Paraschiva din Carpinis (18).JPG Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Ortsbild

In Cărpiniș treffen traditionelle schwäbische Häuser auf einen geometrischen Siedlungsplan. Die Häuser gehören zum deutschen Haustyp des Banats: Ihre kurze Seite steht zur Straße, während sich die Gebäude in die Tiefe des Grundstücks erstrecken. Die Giebelfassaden der deutschen Häuser sind mit Motiven wie Sonne, Rosette, Raute, Dreieck, Lebensbaum, Lorbeer und Blumen verziert. Die Hausform beschreibt einzelne Grundstücke, der Siedlungsplan dagegen die Anordnung des Dorfes.

Der geometrische Siedlungsplan von Cărpiniș hat die Form eines Schachbrettdorfs und gilt in der deutschen Fachliteratur als „Schachbettdorf“.

Weitere Ortsseiten: Buziaș, Sacalaz, Luncanii de Jos, Billed, Timişoara, Bucovăţ, Ghiroda, Făget.

Geschichte

Cărpiniș ist spätestens seit 1387 urkundlich belegt. Zwischen 1776 und 1778 wurden dort 56 schwäbische Familien angesiedelt.

Kirchen und Gedenken

Die römisch-katholische Kirche in Cărpiniș stammt aus dem Jahr 1862 und ist dem heiligen Märtyrer Maximilian geweiht. Die rumänisch-orthodoxe Kirche stammt aus dem Jahr 2004. Das Patrozinium der griechisch-katholischen Kirche in Cărpiniș gilt den Heiligen Erzengeln Michael und Gabriel.

Neben dem Denkmal für den Ersten Weltkrieg wurde 1992 ein Stahlbetondenkmal errichtet. Seine Tafel erinnert an die im Zweiten Weltkrieg Verstorbenen sowie an die nach Russland von 1945 bis 1951 und in den Bărăgan von 1952 bis 1956 Deportierten.

Kultur und Feste

Im Kulturhaus Cărpiniș proben zwei Gruppen rumänischer Volkstänzer. Die Ruga und das Kirchenpatrozinium von Cărpiniș finden am 26. Oktober statt, dem Fest des Heiligen Dumitru. Der Tag der Gemeinde Cărpiniș wird am ersten Sonntag im September gefeiert. Zu den Kirchen und Gedenkorten kommen mit Ruga, Patrozinium und Gemeindetag drei datierte Bestandteile des örtlichen Festkalenders.

Landschaft und Wasser

Cărpiniș liegt in natürlichen Tälern, die zu einem alten Sumpfgebiet gehören, das im Laufe der Zeit durch Entwässerung trockengelegt wurde. Innerhalb des bebauten Gebiets gibt es fünf natürliche Wasseransammlungen sowie zwei größere Wasserflächen im Norden und Osten. Diese beiden größeren Wasserflächen entstanden durch frühere Ausgrabungen. Die fünf natürlichen Wasseransammlungen liegen innerhalb des bebauten Gebiets; die beiden größeren Wasserflächen im Norden und Osten entstanden dagegen durch frühere Ausgrabungen.

Bahn

Der Bahnhof CFR Cărpiniș ist ein Eisenbahnknotenpunkt. Er verbindet Cărpiniș mit Timișoara, Jimbolia, Cenei sowie weiteren Orten im Kreis und im Land.

Weitere Orte

In der Umgebung von Cărpiniș befindet sich Biserica Romano-Catolică Biled, eine Kirche. Ebenfalls in der Umgebung befindet sich Biserica Ortodoxă Biled, ebenfalls eine Kirche.

Im weiteren regionalen Umfeld von Cărpiniș befindet sich Casa Contelui Mercy Timişoara, eine historische Stätte. Dort befindet sich außerdem Biserica Romano-Catolică Sfântul Vedelin, eine Kirche. La Gomila ist ein Hügel im weiteren regionalen Umfeld von Cărpiniș. Auch Dealul Botianului ist dort ein Hügel. Fântâna lui Goga ist eine Quelle in diesem weiteren regionalen Umfeld. La Canton ist dort ein Hügel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Timis.

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