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Băile Olănești: Mineralquellen, Bergwege und Kultur

Băile Olănești liegt am Fuß der Căpățânii-Berge und verfügt über mehr als 35 hydromineralische Quellen. Dazu gehören natürliche Quellen ebenso wie Quellen aus Bohrungen und bergbaulichen Anlagen, darunter Brunnen und Stollen. Für die Trinkkur werden 15 Mineralquellen gefasst; für äußere Anwendungen (Balneation) werden zwei Mineralquellen und vier Mineralwasserbrunnen genutzt. Die Mineralwässer von Băile Olănești erhielten 1873 auf der Wiener Ausstellung eine Goldmedaille.

File:Baile Olanesti, Romania - panoramio (2).jpg File:Baile Olanesti, Romania - panoramio (2).jpg Foto: Akrep Scorpion via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Natur

Der Zugang zu den Cheile Olănești führt vom Kurort aus über das Valea Olănești 14 km auf einer Forststraße weiter. Die Cheile Cheia gehören zu den engsten und wildesten Schluchtabschnitten des Landes. Die Peştera Caprelor ist ein 0,50 Hektar großes geschütztes Naturgebiet im Verwaltungsgebiet von Oraşul Băile Olăneşti. Im Nationalpark Buila-Vânturarița dürfen Besucher nur markierte Wanderwege oder genehmigte, markierte Kletterrouten benutzen. Mountainbiking gehört zu den Freizeitaktivitäten in Băile Olănești. Im zentralen Park von Băile Olănești sind Spaziergänge im Freien möglich.

Kultur

Die Holzkirche Sf. Pantelimon in Băile Olănești stammt aus dem Jahr 1746. Sie war die erste in Rumänien als historisches Denkmal gerettete Holzkirche. Ein weiteres Holzdenkmal der rumänischen Volksarchitektur ist die Bisericuța lui Horea din Albac in Băile Olănești. Historisch ist sie mit Vasile Nicula Ursu, genannt Horea, verbunden, der 1784 den größten Bauernaufstand in Transsilvanien anführte. 1954 wurde die Bisericuța nach Băile Olănești gebracht und dort rekonstruiert; am 12. Oktober 1958 wurde sie geweiht.

Geschichte

Das Schitul Iezer liegt am Fuß der Cheia-Berge in einer von alten Wäldern umgebenen Lichtung. Über das Dorf Cheia ist es erreichbar; ab der letzten Bushaltestelle führt eine ganzjährig befahrbare Forststraße dorthin, außer in Wintern mit starkem Schneefall. Zu Fuß gelangt man von der zentralen Quellengruppe über das ehemalige Dorf Tisa zum Schitul Iezer. Das Schitul Iezer wurde zu einem Wallfahrtsort; ein Mönch wurde 1996 heiliggesprochen. Nach einer Inschrift von 1720 wurde das Kloster 1567–1568 fertiggestellt.

Das Schitul Bradu liegt in Gurguiata und ist über Tisa und anschließend über etwa fünf Kilometer Fußweg erreichbar. Die Kirche des Schitul Bradu trägt das Patrozinium Johannes des Täufers und wurde 1784 gegründet. Zu den Wanderwegen gehören eine lokale Route von Olănești nach Tisa und Gurguiata; eine rot markierte Route führt von Olănești durch das Valea Olănești und über den Muntele Stogu zum Cantonul Cheia; eine mit einem roten Kreuz markierte Route führt von Olănești über das Schitul Iezer und das Schitul Pahomie zum Schitul Pătrunsa.

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Anreise

Die Anreise mit der Bahn erfolgt über den Bahnhof Râmnicu Vâlcea; anschließend geht es mit dem Straßenverkehr etwa 18 km bis zum Kurort weiter.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.

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