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Derbentskiy rayon: Geschichte und Natur

Unterkünfte in Derbentskiy rayon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Derbentskiy rayon verbindet historische Zeugnisse mit Naturmerkmalen wie einem Eichenwald und heißen Quellen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese lokalen Themen vom breiteren Kultur- und Naturkontext der Republik Dagestan zu unterscheiden.

Kurzfakten zu Derbentskiy rayon

In Nyugdi steht die armenische Kirche des Heiligen Grigoris; historische Weinkeller liegen in Gedzhukh. Nahe Jalgan befindet sich die Petrovskaya-Roscha, ein Eichenwald mit alten und jungen Bäumen. Heiße, als heilkräftig bezeichnete Quellen werden Berekey und Belidji zugeordnet. In Kommuna wurden 2014 Reste eines alten Bauwerks entdeckt.

Welche historischen Spuren prägen den Rayon?

Die armenische Kirche des Heiligen Grigoris in Nyugdi wurde zum Gedenken an Ereignisse des 4. Jahrhunderts errichtet. Diese Zeitangabe bezieht sich auf die erinnerten Ereignisse, nicht auf das Baujahr der Kirche. Damit ist das Datum anders einzuordnen als bei den Weinkellern in Gedzhukh, deren Bau in die 1860er-Jahre fällt.

Die Weinkeller des Weinguts „Gedzhukhskiy“ wurden in Gedzhukh auf Anweisung des Grafen Illarion Iwanowitsch Woronzow-Daschkow gebaut. Bauzeit und Auftraggeber ordnen dieses bauliche Zeugnis in einen anderen historischen Zusammenhang ein als die kirchliche Erinnerung in Nyugdi.

Auch die Rubas-Mauer gehört zu den historischen Themen des Rayons: Fragmente der alten Mauer wurden bereits von Reisenden des 17. und 18. Jahrhunderts beschrieben. Unabhängig davon wurden im Februar 2014 im Tal des Flusses Rubas, an dessen Übergang in die Küstenebene im Dorf Kommuna, Reste eines alten Bauwerks entdeckt. Die Überreste waren von Flussschlammablagerungen bedeckt. So stehen frühe Reisebeschreibungen und ein genau datierter Fundort als zwei unterschiedliche historische Hinweise nebeneinander.

Welche Naturmerkmale gibt es im Derbentskiy rayon?

Die Petrovskaya-Roscha nahe dem Dorf Jalgan ist ein Eichenwald mit alten und jungen Bäumen. Für die thematische Einordnung ist der Baumbestand entscheidend: Er prägt dieses Naturmerkmal anders als die heißen Quellen, die den Ortschaften Berekey und Belidji zugeordnet werden.

Diese Quellen werden als heilkräftig bezeichnet. Damit bleibt die Charakterisierung bei der überlieferten Bezeichnung; eine medizinische Wirkung wird damit nicht behauptet. Zusammen stehen im Rayon ein konkret beschriebener Wald und das Thema heißer Quellen für unterschiedliche Interessen an Natur und Landschaft.

Wie zeigt sich das historische Erbe in der Republik Dagestan?

Im weiteren kulturellen Kontext der Republik Dagestan bilden die Befestigungsanlagen von Derbent und die mittelalterlichen Gebäude der Altstadt, die Magalims, gemeinsam eine Kulturlandschaft. In der Zitadelle befinden sich archäologische Überreste eines Bades, mehrerer unterirdischer Wasserspeicher, einer christlichen Kirche aus dem 5. Jahrhundert und einer Moschee aus dem 8. Jahrhundert.

Die steilen Hänge umgeben die Zitadelle auf drei Seiten. Ihre massiven Steinmauern sind 2,5 bis 3,2 Meter dick, mehr als 700 Meter lang und 10 bis 15 Meter hoch. Von den ursprünglich 14 Toren der Befestigungsanlage sind neun erhalten. Die Bergmauer verläuft außerdem 40 Kilometer westwärts durch das Gebirge und sperrt den Pass zwischen Meer und Bergen vollständig ab. Damit unterscheidet sich diese großräumige Befestigungslandschaft deutlich von den einzelnen Kulturzeugnissen des Derbentskiy rayon.

Welche Natur- und Wanderziele gibt es in der Republik Dagestan?

Der Tobot-Wasserfall liegt auf 1.690 Metern Höhe am Anfang des Tsolotl-Canyons auf dem Hochplateau von Khunzakh. Er zählt zu den höchsten Wasserfällen des Nordkaukasus; seine genaue Fallhöhe ist unbekannt, Schätzungen reichen von 50 bis 100 Metern. Am meisten Wasser führt er von Mai bis Juli. Im Winter friert er zu und verwandelt sich in einen großen Eiszapfen – eine deutliche saisonale Veränderung des Landschaftsbildes.

Auch die Sarykum-Düne gehört zum Naturkontext der Republik Dagestan. Das Gebiet der Düne ist Teil des Dagestanischen Naturschutzgebiets, doch nicht die gesamte Düne ist für Besucher zugänglich. Metallstege führen auf die Düne; der Wanderweg heißt „Put' mudroy cherepakhi“ („Pfad der weisen Schildkröte“). Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsregeln. In Gunib führt ein Weg von den Schamil-Toren entlang der drei Kilometer langen Festungsmauer bis zu einem Turm.

Weitere Reiseziele entdecken: Khazar, Kizlyarskiy Rayon, Makhachkala, Gunibsky District, Buynaksk.

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FAQ

Auf welche Zeit beziehen sich die Angaben zur Kirche und zu den Weinkellern?

Die Kirche des Heiligen Grigoris wurde zum Gedenken an Ereignisse des 4. Jahrhunderts errichtet. Die Weinkeller des Weinguts „Gedzhukhskiy“ wurden dagegen in den 1860er-Jahren gebaut. Die beiden Zeitangaben beziehen sich also auf unterschiedliche Orte und historische Zusammenhänge.

Wie hoch ist der Tobot-Wasserfall genau?

Eine genaue Fallhöhe ist unbekannt. Die Schätzungen reichen von 50 bis 100 Metern; der Tobot zählt zu den höchsten Wasserfällen des Nordkaukasus.

Ist die gesamte Sarykum-Düne für Besucher zugänglich?

Nein, nicht die gesamte Düne ist zugänglich. Metallstege führen auf die Düne. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Besuchsregeln.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Dagestan.