Kovylkino entdecken
Unterkünfte in Kovylkino
Ein Tempel aus der postsowjetischen Zeit, mehr als 60 Werke im Heimatmuseum und militärische Ausstellungsstücke geben Kovylkino ein klar erkennbares kulturhistorisches Profil.
Kurzfakten zu Kovylkino
- Der erste in der postsowjetischen Zeit in Kovylkino errichtete Tempel wurde 1993 dem heiligen Seraphim von Sarow geweiht.
- Im Heimatmuseum Kovylkino werden mehr als 60 Werke eines Bildhauers aufbewahrt, die dieser seinen Landsleuten schenkte.
- In Kovylkino sind eine MiG-15 und drei weitere militärische Systeme ausgestellt: „Krug“, „Schilka“ und „Tunguska“.
- Militärische Ausstellungsstücke stehen bei den Denkmälern für die Soldaten des Großen Vaterländischen Krieges und für die Afghanistan-Veteranen.
Welche Kulturgeschichte erzählt Kovylkino?
Der 1993 geweihte Tempel ist dem heiligen Seraphim von Sarow gewidmet. Seine Einordnung als erster in der postsowjetischen Zeit in Kovylkino errichteter Tempel macht ihn zu einem konkreten Bezugspunkt für die jüngere religiöse Geschichte des Ortes. Das Jahr bezeichnet die Weihe; der historische Bezug reicht in die Zeit nach dem Ende der Sowjetunion.
Auch das Heimatmuseum bietet einen greifbaren Zugang zur lokalen Kulturgeschichte: Dort werden mehr als 60 Werke eines Bildhauers aufbewahrt. Er schenkte die Arbeiten seinen Landsleuten. Die Sammlung lässt sich somit nicht nur über ihre Größe, sondern auch über den Anlass der Schenkung einordnen. Für Besucher, die sich für Kunst und örtliche Erinnerung interessieren, ist das ein anderer Blickwinkel als der Tempel oder die militärischen Ausstellungsstücke.
Welche militärischen Ausstellungsstücke gibt es?
Zu den in Kovylkino ausgestellten Objekten gehören das Jagdflugzeug MiG-15, das Flugabwehrraketensystem 2K11 „Krug“, die Flugabwehr-Selbstfahrlafette „Schilka“ und das Flugabwehrkanonenraketensystem 2K22 „Tunguska“. Die unterschiedlichen Bezeichnungen stehen für verschiedene Arten militärischer Technik; die Exponate bilden damit einen eigenen thematischen Schwerpunkt neben Museum und Tempel.
Militärische Ausstellungsstücke sind außerdem bei zwei Denkmälern aufgestellt: dem Denkmal für die Soldaten des Großen Vaterländischen Krieges und dem Denkmal für die Afghanistan-Veteranen. Wer die Ortsgeschichte erkundet, kann so auch den Bezug zwischen den Exponaten und den Gedenkorten wahrnehmen.
Welche Natur- und Kulturangebote gibt es in der Republik Mordwinien?
Auch die Republik Mordwinien bietet Natur- und Bildungsangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Mordwinischen Naturschutzgebiet liegt der Lehrpfad „Lernen Sie das Mordwinische Naturschutzgebiet kennen!“ nahe der zentralen Verwaltung in Pushhta. Besucher erfahren dort etwas über typische Vertreter der örtlichen Flora und Fauna, über Tiere und über die Ökosysteme der Gewässer. Für den Besucherzugang ist laut Besucherregeln eine Sondergenehmigung erforderlich.
Im Naturkundemuseum des Mordwinischen Naturschutzgebiets finden ganzjährig Führungen für Gruppen und Einzelpersonen statt; eine Voranmeldung ist vorgesehen. Interaktiv können Besucher dort Tier- und Vogelstimmen hören. Lehrpfad und Museum setzen damit unterschiedliche Akzente: draußen stehen Lebensräume und ihre Bewohner im Mittelpunkt, im Museum ergänzt ein Hörangebot die Naturthemen.
Der Nationalpark „Smolny“ wurde am 7. März 1995 gegründet. Er dient dem Schutz besonders wertvoller Naturkomplexe der Nadel-Laub-Mischwaldzone der Republik Mordowien. Im südlichen Teil des Waldgebiets und in der angrenzenden Aue des Flusses Alatyr liegt ein ornithologisches Gebiet von weltweiter Bedeutung. Der ökologische Lehrpfad „Waldarbeit“ ist 1,5 Kilometer lang, führt durch Kiefern- und Laubwald und vermittelt Wissenswertes über Waldschutz und Wiederaufforstung. Er ist nur in der warmen Jahreszeit zugänglich.
Weitere Wege im Nationalpark sprechen unterschiedliche Interessen an: Der touristische Weg „Lesnoy trial“ ist für Radtouren und Skiausflüge ausgestattet. Die Route „Phänologie des russischen Waldes“ verbindet Radfahren, Skifahren und Wandern mit dem Thema saisonaler Veränderungen in der Entwicklung von Pflanzen und Tieren. So lassen sich die Wege nach Aktivitätsform und Inhalt unterscheiden, ohne ihre jeweiligen Themen gleichzusetzen.
In Parakino wurde außerdem der Weg „MASTOR. Turisticheskie tropy izucheniya miroustroystva i dolgoletiya“ mit drei ethnografischen Lehrpfaden angelegt. Sie führen durch die malerische Umgebung des alten mordwinischen Dorfes und sind für eine Nutzung über das ganze Jahr vorgesehen. Zu den beschriebenen Einrichtungen zählen Ruhebereiche mit Pavillons, Rastplätze, Flächen für traditionelle mordwinische Spiele, Schaukeln und in die Naturlandschaft eingebettete Kunstobjekte. Da sich die konkrete Ausstattung ändern kann, empfiehlt es sich, die aktuellen Angaben vor der Planung zu prüfen.
Weitere Reiseziele entdecken: Rusajewka, Staroye Shaygovo und Saransk.
FAQ
Welche Werke sind im Heimatmuseum Kovylkino zu sehen?
Im Heimatmuseum werden mehr als 60 Werke eines Bildhauers aufbewahrt. Er schenkte sie seinen Landsleuten.
Ist der Lehrpfad im Mordwinischen Naturschutzgebiet frei zugänglich?
Nein, für den Besucherzugang zum Lehrpfad im Mordwinischen Naturschutzgebiet in der Republik Mordwinien ist laut Besucherregeln eine Sondergenehmigung erforderlich.
Wann ist der Lehrpfad „Waldarbeit“ zugänglich?
Der 1,5 Kilometer lange Weg im Nationalpark „Smolny“ ist nur in der warmen Jahreszeit zugänglich.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Mordwinien.