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Blagoweschtschensk entdecken

Unterkünfte in Blagoweschtschensk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Blagoweschtschensk bietet Kulturorte mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten: Denkmäler erzählen von der Stadt- und Kriegsgeschichte, Museen widmen sich der Natur, Archäologie und Schifffahrt. An der Amur-Uferpromenade können Sie außerdem spazieren und auf die abendliche Beleuchtung der gegenüberliegenden Stadt Heihe blicken.

Kurzfakten zu Blagoweschtschensk

  • Der Platz des Sieges vereint mehrere Denkmäler und einen Triumphbogen.
  • Die Kathedrale der Verkündigung der Allerheiligsten Gottesmutter wurde von 1997 bis 2003 errichtet.
  • Die Museen der Stadt behandeln unter anderem Paläontologie, die Kulturen der Oblast Amur und die Flussschifffahrt.
  • Die Amur-Uferpromenade ist zu verschiedenen Jahreszeiten ein beliebter Spaziergangsort; der Freundschaftspark wurde zwischen 1986 und 1995 angelegt.

Welche Geschichte entdecken Sie auf dem Platz des Sieges?

Ein 1967 eröffnetes Denkmal erinnert an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Einwohner der Oblast Amur. Hinter der Stele wurde am 8. Mai 2009 eine Wand mit den Namen gefallener Frontsoldaten hinzugefügt. Ein weiteres Denkmal auf dem Platz gilt den Arbeiterinnen und Arbeitern der Heimatfront und wurde 2015 eröffnet. Die beiden Erinnerungsorte setzen unterschiedliche Akzente: Der eine ist den Gefallenen gewidmet, der andere der Arbeit an der Heimatfront.

Der 20 Meter hohe Triumphbogen trägt Ikonen und Doppeladler. Der heutige Bogen wurde 2005 fertiggestellt und ist ein Gegenstück zu einem Vorgänger, der 1891 anlässlich des Besuchs des Thronfolgers Nikolai Alexandrowitsch in weniger als sechs Monaten errichtet worden war. Auch das historische Gebäude der Handelsreihen „Mawritania“ auf dem Platz erzählt von wechselnden Nutzungen: Zunächst wurden dort Brot, Mehl, Fleisch und Milch verkauft. Die Architektur verbindet eklektische Formen mit pseudogotischen Elementen; in der Sowjetzeit diente das Gebäude als Flussbahnhof. Heute beherbergt es das Institut für Geologie und Naturmanagement der Fernöstlichen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften. Da sich diese Nutzung ändern kann, prüfen Sie sie vorab, wenn sie für Ihren Besuch wichtig ist.

Was erzählen Kathedrale und Museen über die Region?

Die Kathedrale der Verkündigung der Allerheiligsten Gottesmutter entstand an der Stelle der ersten Stadtkirche, der St.-Nikolaus-Kirche, die dort bis 1980 stand. Ihre drei Altäre sind der Verkündigung, dem heiligen Nikolaus von Myra und dem heiligen Innokenti (Weniaminow) gewidmet. Innokenti war der erste Bischof des Bistums Blagoweschtschensk.

Das Museum der Amur-Staatlichen Universität gliedert seine vier Säle in die Themen Ethnografie und Archäologie, Orthodoxie, Erschließung der Oblast Amur sowie die Geschichte des regionalen Goldabbaus. Der Saal für Ethnografie und Archäologie zeigt archäologische Kulturen des Amurgebiets und materielle wie geistige Kultur der Amur-Ewenen. Zu den Exponaten gehören eine Rekonstruktion eines Felsens mit Petroglyphen vom Fluss Olekma, ein Ewenkenzelt, Kleidung aus Fellen, Skier, Waffen, eine Wiege und Alltagsgegenstände. So begegnen Ihnen archäologische Zeugnisse und rekonstruierte Lebenswelten in einem thematischen Zusammenhang.

Einen anderen Zugang bietet das Paläontologische Museum des Amur-Wissenschaftszentrums: Es zeigt Fossilien aus Fundorten in der Oblast Amur, darunter Funde von Amurosaurus, Olorotitan, Kerberosaurus und Arkharavia. Thematische Führungen für verschiedene Besuchergruppen und Quizangebote für Kinder ergänzen das Angebot. Da die Beschreibung keine aktuellen Termine festlegt, prüfen Sie vor dem Besuch, welche Führungen oder Quizangebote stattfinden. Im Museum der Amur-Filiale der Staatlichen Maritimen Universität geht es um Flussschifffahrt: Fotografien und historische Dokumente behandeln die hundertjährige Geschichte der Flussschule und der Amur-Schifffahrt; hinzu kommen von Kadetten handgefertigte Schiffsmodelle.

Was sehen Sie an der Amur-Uferpromenade und im Freundschaftspark?

Die Uferpromenade bietet zu verschiedenen Jahreszeiten einen beliebten Ort für Spaziergänge und Ausblicke auf Heihe mit seiner weithin sichtbaren Abendbeleuchtung. Zu ihren markanten Bauwerken gehört eine Rotunde mit Marmorsäulen. Ein drei Meter hohes Denkmal erinnert dort an den Stadtgründer Graf Nikolai Murawjow-Amurski. Ein weiteres Denkmal gilt dem Hund Druschok, der während des Hochwassers von 2013 für seine Treue bekannt wurde.

Der Freundschaftspark wurde 1986 angelegt, die Arbeiten waren 1995 abgeschlossen. Am nördlichen Eingang steht eine Kirche der heiligen Xenia von Petersburg. Zusammen mit der Kathedrale und den Museen zeigt der Park eine weitere Facette der Stadt: Neben historischen und regionalgeschichtlichen Sammlungen gehören auch Orte im Freien zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten.

Wenn Sie weitere Reiseziele entdecken möchten, finden Sie hier auch Kupriyanovka, Belogorsk und Progress.

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FAQ

Was erinnert der Platz des Sieges?

Dort stehen unter anderem ein Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Einwohner der Oblast Amur, ein Denkmal für die Arbeiterinnen und Arbeiter der Heimatfront und ein Triumphbogen.

Welche Themen behandelt das Museum der Amur-Staatlichen Universität?

Die vier Säle widmen sich Ethnografie und Archäologie, Orthodoxie, der Erschließung der Oblast Amur und der Geschichte des regionalen Goldabbaus.

Was können Sie an der Amur-Uferpromenade sehen?

Zu den genannten Sehenswürdigkeiten zählen die Rotunde mit Marmorsäulen sowie Denkmäler für Graf Nikolai Murawjow-Amurski und den Hund Druschok. Von der Promenade aus bietet sich außerdem ein Blick auf Heihe und deren Abendbeleuchtung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Amur.