Brigadnoye entdecken: Redut und Gedenkstele
Unterkünfte in Brigadnoye
Brigadnoye verbindet zwei historische Themen: den Suworow-Redut aus dem Russisch-Schwedischen Krieg und eine Gedenkstele zur Verteidigung von 1941. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich ein konkreter Kulturfokus; die Natur- und Kulturräume der Oblast Leningrad bieten einen ergänzenden regionalen Blick.
Kurzfakten zu Brigadnoye
- Der Suworow-Redut wurde 1741 bis 1743 am Ufer der Pärne errichtet, die heute Tichaja heißt.
- Seine Überreste tragen den Namen weiter und sind seit 1974 als Denkmal der Geschichte von föderaler Bedeutung eingestuft.
- Die Gedenkstele steht bei Kilometer 13 der Sortavala-Chaussee und wurde am 30. November 2018 in das staatliche Kulturerberegister aufgenommen.
Welche Geschichte erzählen die Orte in Brigadnoye?
Der Suworow-Redut entstand während des Russisch-Schwedischen Krieges von 1741 bis 1743 am Ufer der Pärne, heute Tichaja. Seine erhaltenen Überreste haben den Namen des Reduts bewahrt und sind seit 1974 als Denkmal der Geschichte von föderaler Bedeutung eingestuft. Bauzeit, Flussbezug und Denkmalstatus geben dem Ort einen klaren historischen Rahmen.
Ein kleiner Abschnitt des Pernowski- oder „Suworow“-Reduts in der Nähe von Brigadnoye ist erhalten. Dieser Redut gehört zur in der Oblast Leningrad beschriebenen Suworow-Route. Suworow befasste sich mit seiner Befestigung und Verbesserung. Damit stehen im regionalen Zusammenhang sowohl die erhaltene Anlage als auch ihre militärgeschichtliche Einordnung im Mittelpunkt.
Einen anderen Schwerpunkt setzt die Gedenkstele für die Kämpfer der Volkswehr an der Verteidigungslinie vor den nördlichen Zugängen zu Priozersk im Jahr 1941. Sie steht in Brigadnoye bei Kilometer 13 der Sortavala-Chaussee. Auf dem oberen Teil der Granitstele ist der Orden des Vaterländischen Krieges dargestellt.
Die achtzeilige Inschrift erinnert an den Widerstand am 3. August 1941. Sie nennt die Kämpfer des Vernichtungsbataillons des Zellulosewerks, die unter dem Kommando des Parteiorganisators des Zentralkomitees Ivan Vasilievich Nikolaev die Stadt gegen den Feind verteidigten. Am 30. November 2018 wurde die Stele in das Einheitliche Staatliche Register der Kulturerbeobjekte der Völker der Russischen Föderation aufgenommen.
Welche Natur- und Kulturthemen bietet die Oblast Leningrad?
Ein eigener regionaler Naturraum ist der Naturpark Wepser Wald im äußersten Osten der Oblast Leningrad. Zum Park gehören sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen. Zahlreiche Seen prägen die Landschaft; der größte ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat. Zu den besonderen Naturwerten zählen außerdem alte Fichten- und Kiefernwälder in den Reservaten „Vepssky Les“ und „Ashchozersky“. Sie sind wichtig für zahlreiche Organismen, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden.
Auch die Tier- und Kulturwelt ist Teil dieses regionalen Bildes: Im Naturpark kommen Braunbären in größerer Zahl vor; außerdem wurde dort der in der Region äußerst seltene Vielfraß festgestellt. Solche Angaben sind keine Zusage einer Tierbeobachtung. Die Wepser, ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen, leben traditionell im Naturpark.
Für Naturreisen in der Oblast Leningrad sind auch ökologische Wege ein Thema. Beschrieben sind Routen in sieben regional bedeutsamen Schutzgebieten, die für selbstständige Besuche bestimmt und mit Informationsmaterial sowie verschiedenen Besuchereinrichtungen ausgestattet sind. Eine Route im Naturdenkmal Toksovskiye Vysoty führt ringförmig über Sandhügel und Senken sowie durch alte Fichten- und Kiefernwälder. Im Schutzgebiet „Gryada Varyamyanselkya“ im Rajon Priozersk verläuft ein ökologischer Radweg durch eine Landschaft mit Seen, Mooren und trockenem, altem Kiefernwald. Der Ladva-Pfad führt zu glazial geprägtem Relief, Vegetation der mittleren Taiga und dem wepsischen Dorf Ladva; außerdem zum Ladva-See im Rajon Podporozhye. Bei der Siedlung Kurba führt ein Ökopfad an Seen des Naturparks Wepser Wald entlang. Prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Bedingungen der Wege.
Die Beispiele unterscheiden sich vor allem durch Landschaft und Ziel: Sandhügel und Nadelwälder prägen den beschriebenen Rundweg bei Toksovskiye Vysoty, während die Radroute Seen, Moore und Kiefernwald verbindet. Beim Ladva-Pfad stehen Relief, Vegetation und Siedlung im Vordergrund; bei Kurba sind es Seen am Weg. Für weitere Reiseziele können Sie auch Sosnovo, Zaborye, Lodeinoje Pole, Naziya, Kutuzovskoye, Shushary, Pulkovo und Volochayevskoye entdecken.
FAQ
Wann wurde der Suworow-Redut errichtet?
Der Redut entstand während des Russisch-Schwedischen Krieges von 1741 bis 1743 am Ufer der Pärne, die heute Tichaja heißt.
Woran erinnert die Gedenkstele?
Sie erinnert an die Kämpfer der Volkswehr an der Verteidigungslinie vor den nördlichen Zugängen zu Priozersk im Jahr 1941. Ihre Inschrift bezieht sich auf den Widerstand am 3. August 1941.
Welche Naturwege werden in der Oblast Leningrad beschrieben?
Zu den regionalen Beispielen zählen der Rundweg bei Toksovskiye Vysoty, ein ökologischer Radweg im Schutzgebiet „Gryada Varyamyanselkya“, der Ladva-Pfad und ein Ökopfad bei Kurba. Prüfen Sie vor einer Reise die aktuellen Bedingungen.
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