Nikolskoye: Kirchen und Geschichte
Unterkünfte in Nikolskoye
Nikolskoye lässt sich über mehrere historische Spuren erschließen: Kirchen aus verschiedenen Zeiten, die Überreste eines alten Grabhügels bei einer Brücke und ein Gedenkzeichen zur Newa-Schlacht zwischen Nikolskoye und Uljanowka. So stehen Baugeschichte und Gedenken im Mittelpunkt des Ortsbilds.
Kurzfakten zu Nikolskoye
- Die hölzerne Nikolauskirche wurde 1718 erbaut und 1812 abgetragen.
- Die steinerne Kirche entstand 1800–1805 mit Mitteln des Kaufmanns P. S. Rubtsov; V. Suranov entwarf sie.
- Eine Kirche des heiligen Nikolaus des Wundertäters wurde 1999–2001 an der Oktjabrskaja-Straße 17 eingerichtet.
- Bei einer Brücke in Nikolskoye befinden sich die Überreste eines alten Grabhügels.
- Das Gedenkzeichen zur Newa-Schlacht steht zwischen Nikolskoye und Uljanowka am rechten Ufer der Tosna.
Welche Kirchenkapitel prägen Nikolskoye?
Die hölzerne Nikolauskirche wurde 1718 erbaut und 1812 abgetragen. Die steinerne Kirche entstand zwischen 1800 und 1805 aus Mitteln des Kaufmanns P. S. Rubtsov; ihr Entwurf stammt von V. Suranov. Bauzeit, Material, Finanzierung und Architekt geben damit unterschiedliche Anhaltspunkte zur örtlichen Kirchengeschichte.
Zwischen 1999 und 2001 wurde an einem neuen Standort in der Oktjabrskaja-Straße 17 eine Kirche des heiligen Nikolaus des Wundertäters eingerichtet. Die Einrichtung erfolgte in einem Plattenbau-Anbau an ein Mehrfamilienhaus; der Anbau war ursprünglich für ein Geschäft vorgesehen. Diese Angaben ergänzen die älteren Baugeschichten um eine spätere kirchliche Einrichtung an einer konkreten Adresse.
Eine andere Art historischer Spur findet sich bei einer Brücke in Nikolskoye: Dort liegen die Überreste eines alten Grabhügels. Der Hügel ergänzt die mit Kirchen verbundenen Bau- und Religionsgeschichten um ein weiteres Thema der Ortsgeschichte.
Was erinnert das Gedenkzeichen an der Tosna?
Das Gedenkzeichen steht auf einer Anhöhe an der Straße zwischen Nikolskoye und Uljanowka, am rechten Ufer der Tosna. Es ist dem 770. Jahrestag des Sieges in der Newa-Schlacht gewidmet. Der Ort wird als Lagerplatz von Alexander Newskis Gefolge vor der Schlacht gegen die Schweden und als Ort seines Gebets vor der Schlacht bezeichnet.
Jährlich errichten Teilnehmer militärhistorischer Vereine auf dem Feld neben dem Gedenkzeichen ein Lager aus der Zeit Alexander Newskis und führen anschließend eine Rekonstruktion der damaligen Ereignisse vor. Damit stehen die historische Zuschreibung des Ortes und die spätere Darstellung der Ereignisse nebeneinander. Wer die Rekonstruktion gezielt einplanen möchte, sollte den Veranstaltungstermin vorab prüfen.
Welche weiteren Themen prägen die Oblast Leningrad?
Im äußersten Osten der Oblast Leningrad liegt der Naturpark Wepser Wald. Er umfasst sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen und zahlreichen Seen. Der größte ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat. Zu den besonderen Werten des Parks zählen erhaltene alte Fichten- und Kiefernwälder in den Reservaten „Vepsskiy les“ und „Ashchozyorskiy“. Sie sind für zahlreiche Organismen wichtig, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden.
Im Naturpark leben traditionell die Wepser, ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen. Braunbären kommen dort in größerer Zahl vor; außerdem wurde der in der Region äußerst seltene Vielfraß festgestellt.
Ein weiterer Kulturort in der Oblast Leningrad ist die Festung Koporje. Sie ist ein Museum und ein Denkmal altrussischer Steinarchitektur. Ihre heutige Form ist seit dem 16. Jahrhundert erhalten, Teile des Mauerwerks stammen aus dem 13. Jahrhundert. Ein Besuch ohne Führung ist mit dem Multimediaführer „Koporskaya krepost 2.0“ möglich; prüfen Sie dessen Verfügbarkeit vor der Planung. Wegen des Notzustands dürfen die Mauern und Türme nicht bestiegen werden.
Weitere Reiseziele entdecken: Enkolovo, Shushary, Rappolovo, Torfyanovka, Issad, Kotly, Staraja Ladoga, Wolchow.
FAQ
Wann wurde die steinerne Kirche in Nikolskoye erbaut?
Sie entstand 1800–1805 mit Mitteln des Kaufmanns P. S. Rubtsov und wurde von V. Suranov entworfen.
Wo steht das Gedenkzeichen zur Newa-Schlacht?
Es befindet sich auf einer Anhöhe an der Straße zwischen Nikolskoye und Uljanowka, am rechten Ufer der Tosna.
Dürfen Besucher die Mauern und Türme der Festung Koporje besteigen?
Nein. Wegen ihres Notzustands ist das Besteigen der Mauern und Türme verboten.
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