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Pervomayskoye: Kivennapa und Kivanebb

Unterkünfte in Pervomayskoye

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Pervomayskoye verbindet den heutigen Ortsnamen mit der Geschichte von Kivennapa, dem Fort Kivanebb und dem Hügel Linnamäki. Die historischen Zeugnisse und Erinnerungsorte geben einen konkreten Einstieg in die Vergangenheit des Ortes.

Kurzfakten zu Pervomayskoye

Kivennapa erhielt 1948 den Namen Pervomayskoye. Im Bereich des Hügels Linnamäki befand sich ein kleines Fort namens Kivanebb. Ein Beitrag aus dem Jahr 2020 beschreibt das Schulmuseum des Bildungszentrums; auf dem Gelände des alten Friedhofs entstand 1993 ein Denkmal.

Was erzählt die Festung Kivanebb über die Ortsgeschichte?

Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts befand sich im Bereich des gleichnamigen Hügels Linnamäki ein kleines schwedisches Holz-Erde-Fort namens Kivanebb. 1554 erhielt die hölzerne Festung Kivennapa (Kivanebb) ein steinernes Fundament. Zwei Jahre später musste sich ihre schwedisch-finnische Garnison während eines russischen Feldzugs gegen Vyborg zurückziehen und die Festung niederbrennen. Danach wurde sie nicht wieder aufgebaut.

Auch die Lage des Hügels gehört zu dieser Geschichte: Sein höchster Punkt lag 117 Meter über dem Meeresspiegel und bot einen Blick in Richtung der alten russisch-schwedischen Grenze. Die Festung befand sich an der Kreuzung wichtiger Handels- und Militärwege und war für die Sicherheit von Vyborg von großer Bedeutung. Kivennapa erhielt 1948 den Namen Pervomayskoye; die Umbenennung wurde durch Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 1. Oktober 1948 bestätigt.

Welche Kultur- und Erinnerungsorte sind bekannt?

Ein Beitrag aus dem Jahr 2020 beschreibt das Schulmuseum des Bildungszentrums Pervomayskoye. Zu seinen Ausstellungsthemen zählen die Geschichte des Ortes, die Blockade Leningrads, der Zweite Weltkrieg und der Sturm auf die Verteidigungslinie „Karelischer Wall“. Das Museum besitzt außerdem ein Diorama, das eine Episode dieses Sturms darstellt. Es stammt vom einheimischen Künstler Nikolai Kazantsev.

Ein weiterer Erinnerungsort entstand im Sommer 1993 auf dem Gelände des alten Friedhofs der Kivennapa-Gemeinde. Ehemalige Bewohner der Gemeinde initiierten das Denkmal; die örtliche Verwaltung unterstützte das Vorhaben. Gewidmet ist es den dort ruhenden Vorfahren des alten karelischen Volkes und den in vergangenen Kriegen bei der Verteidigung der Heimat Gefallenen.

Die Kapelle des heiligen Großmärtyrers und Heilers Panteleimon befindet sich auf dem Gelände des Krankenhauses in Pervomayskoye. Zusammen mit dem Hügel und dem Denkmal ergänzt sie die historischen Themen des Ortes um einen religiösen Bezug.

Welche Naturthemen prägen die Oblast Leningrad?

Für einen Blick auf das übergeordnete Reiseziel Oblast Leningrad bietet der Naturpark Wepser Wald eine eigenständige regionale Perspektive. Er liegt im äußersten Osten der Oblast und umfasst sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen. Im Park gibt es zahlreiche Seen; der größte ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat.

Zu den besonderen Werten des Naturparks gehören erhaltene alte Fichten- und Kiefernwälder in den Reservaten „Wepser Wald“ und „Aschtschosjorski“. Sie sind wichtig für zahlreiche Organismen, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden. Im Naturpark kommen Braunbären in größerer Zahl vor; außerdem wurde der in der Region äußerst seltene Vielfraß festgestellt. Traditionell leben im Naturpark die Wepser, ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ushaki, Sosnowy Bor, Olkhovka, Wolossowo, Kotly, Kommunar, Murino, Lyugovichi.

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FAQ

Was geschah mit der Festung Kivanebb?

1556 zog sich die schwedisch-finnische Garnison während eines russischen Feldzugs gegen Vyborg zurück und brannte die Festung nieder. Sie wurde danach nicht wieder aufgebaut.

Welche Themen nennt der Beitrag über das Schulmuseum?

Der Beitrag aus dem Jahr 2020 nennt Ortsgeschichte, die Blockade Leningrads, den Zweiten Weltkrieg und den Sturm auf die Verteidigungslinie „Karelischer Wall“. Außerdem beschreibt er ein Diorama von Nikolai Kazantsev zu einer Episode des Sturms.

Wen erinnert das Denkmal auf dem alten Friedhof?

Das 1993 errichtete Denkmal ist den dort ruhenden Vorfahren des alten karelischen Volkes und den in vergangenen Kriegen bei der Verteidigung der Heimat Gefallenen gewidmet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Leningrad.