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Gryazinsky Rajon: Kirchen, Denkmäler und Kultur

Unterkünfte in Gryazinsky Rajon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchen, Denkmäler und Museumsbezüge geben dem Gryazinsky Rajon mehrere konkrete historische Anknüpfungspunkte. Unterschiedliche Baudaten, Widmungen und Erinnerungsorte bieten eine erste Orientierung, wenn Sie den kulturellen Schwerpunkt Ihrer Reise bestimmen.

Kurzfakten zu Gryazinsky Rajon

  • Die Kirche des heiligen Märtyrers Demetrios von Thessaloniki in Korobovka stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Die Kirche der Gottesmutter von Kasan wurde 1848 in Tavolzhanka errichtet; das Dorf gehört heute als Stadtviertel zu Gryazi.
  • Das Ehrenmal für die Gefallenen liegt auf dem Roten Platz im Zentrum von Gryazi und wurde 1985 eröffnet.
  • Die Sammlung des Heimatmuseums Gryazi umfasst rund 6.000 Exponate.

Welche Kirchen und Baudaten prägen das Bild?

In Korobovka steht die Kirche des heiligen Märtyrers Demetrios von Thessaloniki, ein Baudenkmal aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche zu Ehren der Ikone der Gottesmutter von Kasan wurde 1848 im Dorf Tavolzhanka errichtet. Tavolzhanka gehört heute als Stadtviertel zu Gryazi. Der Bau der Nikolai-Kirche wurde 1895 abgeschlossen.

Die Datierungen setzen unterschiedliche zeitliche Akzente: Für die Kirche in Tavolzhanka ist ein konkretes Errichtungsjahr genannt, bei der Nikolai-Kirche der Abschluss des Baus und bei der Kirche in Korobovka eine Bauperiode. Zusammen geben diese Angaben einen knappen Einblick in die religiöse Baugeschichte des Rajons, ohne die drei Kirchen zu einem gemeinsamen Bauensemble zusammenzufassen.

Welche Denkmäler und Erinnerungsorte gibt es?

Das Katjuscha-Denkmal in Gryazi ist Iwan Andrejewitsch Fljorow gewidmet, einem einheimischen Helden Russlands und Kommandeur der ersten Batterie der Raketenartillerie. Ein anderer historischer Bezug zeigt sich bei der Dampflokomotive E 773-50: Sie wurde 1998 nahe dem Busbahnhof von Gryazi als Denkmal aufgestellt. Während des Großen Vaterländischen Krieges transportierte sie Volkswirtschaftsgüter und gilt heute als Kulturdenkmal.

Das Ehrenmal für die Gefallenen befindet sich im Zentrum von Gryazi auf dem Roten Platz; eröffnet wurde es 1985. Damit unterscheiden sich die Gedenkorte nach ihrem Bezug: Das Katjuscha-Denkmal erinnert an eine namentlich genannte Person, die Lokomotive an den Gütertransport im Krieg und das Ehrenmal an die Gefallenen. Das Getreidesilo ergänzt die historischen Gebäude um einen wirtschaftlichen Bezug: Es wurde am 18. November 1912 feierlich eröffnet und ist weiterhin in Betrieb.

Welche Museums- und Routenbezüge gibt es?

Das Heimatmuseum Gryazi hat eine Sammlung von etwa 6.000 Exponaten. Für einen Museumsbesuch ist außerdem die kollektive Route „Das Erbe der Fürsten Wjasemski“ von Interesse: Sie beginnt mit einem Überblicksrundgang durch die Ausstellung „Fürst L. D. Wjasemski“ im Heimatmuseum und führt anschließend unter anderem nach Knyazhaya Baygora und Korobovka. Wenn Sie diese Abfolge einplanen möchten, prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit der Ausstellung.

Im Dorf Dvurechki ist ein Hausmuseum des Helden erhalten. Vor einem Besuch empfiehlt es sich, die Besuchsmöglichkeiten zu prüfen. So stehen im Rajon sowohl Museumsbezüge als auch Denkmäler und historische Bauwerke als unterschiedliche Themen für die Reiseplanung zur Verfügung.

Was bietet das übergeordnete Reiseziel Oblast Lipezk?

Im übergeordneten Reiseziel Oblast Lipezk liegt das Naturschutzgebiet „Galitschja Gora“. Es besteht aus sechs voneinander getrennten Teilgebieten, die von erschlossenen und landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben sind. Das Schutzgebiet bewahrt charakteristische Waldsteppengemeinschaften und Gruppen felsbewohnender Pflanzen auf Devon-Kalksteinaufschlüssen in den Tälern des Don, der Bystraya Sosna und ihrer Nebenflüsse. Die vom Wasser und Wind geformten Devon-Kalksteinfelsen erheben sich am rechten Donufer. „Galitschja Gora“ war das erste Naturschutzgebiet des Zentralen Schwarzerdegebiets und zählt zu den kleinsten Naturschutzgebieten der Welt.

Auf dem zentralen Gutshof des Naturschutzgebiets befindet sich das Lipetsker Regionalmuseum für Naturkunde, das jährlich von Tausenden Ausflüglern besucht wird. Zum Freilichtbereich gehören eine Alpenpflanzenanlage mit seltenen Arten, eine Aufzuchtstation für Greifvögel und ein Apothekergarten. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Zugang zu diesem Bereich.

Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Oblast Lipezk liegt im Zadonskiy-Bezirk der Erholungs-, Landschafts- und dendrologische Park „Kudykina Gora“. Die dortige Skulptur „Zmej Gorynytsch“ ist eine 15 Meter hohe, dreiköpfige Figur mit spitzem Schwanz, Krallen und Schuppen. Diese Natur- und Parkziele ergänzen den kulturellen Blick auf den Gryazinsky Rajon um eigenständige regionale Themen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lipezk, Dankovskiy rayon, Stanovlyanskiy rayon, Dobrovskiy rayon, Lipetskiy rayon, Jelez, Zadonsky District

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FAQ

Wann wurde die Kirche der Gottesmutter von Kasan errichtet?

Sie wurde 1848 im Dorf Tavolzhanka errichtet. Tavolzhanka gehört heute als Stadtviertel zu Gryazi.

Wem ist das Katjuscha-Denkmal in Gryazi gewidmet?

Es ist Iwan Andrejewitsch Fljorow gewidmet, einem einheimischen Helden Russlands und Kommandeur der ersten Batterie der Raketenartillerie.

Welche Orte umfasst die Route „Das Erbe der Fürsten Wjasemski“?

Sie beginnt mit einem Überblicksrundgang durch die Ausstellung „Fürst L. D. Wjasemski“ im Heimatmuseum Gryazi und führt anschließend unter anderem nach Knyazhaya Baygora und Korobovka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Lipezk.

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