Kashary: Ortsgeschichte, Gedenkorte und Stausee
Unterkünfte in Kashary
Kashary lässt sich über drei konkrete Themen erschließen: eine Namensgeschichte, Erinnerungsorte zum Dezember 1942 und einen für Sommer 2024 festgelegten Erholungsplatz am Stausee. Die unterschiedlichen Datierungen helfen Ihnen, historische Angaben und saisonale Planung auseinanderzuhalten.
Kurzfakten zu Kashary
- Am 15. September 1843 bat E. D. Sulina darum, die Sloboda Werchne-Olchowaja künftig auch „Koschary“ zu nennen.
- Ein Gedenkkomplex erinnert an Einwohner Kasharys, die an den Fronten des Großen Vaterländischen Krieges starben, und an Soldaten, die im Dezember 1942 bei der Befreiung des Ortes fielen.
- Am nordöstlichen Ortsrand steht ein sowjetischer IS-3-Panzer auf einem Sockel. Er wurde im Mai 1990 zum 45. Jahrestag des Sieges enthüllt.
- Am 15. Juni 2025 fand eine Göttliche Liturgie in der St.-Nikolaus-Kirche statt.
- Für die Sommersaison 2024 legten die örtlichen Behörden einen Erholungsplatz am Kashary-Stausee fest.
Was erzählt die Namensgeschichte von Kashary?
Am 15. September 1843 bat E. D. Sulina in einem Schreiben darum, die Sloboda Werchne-Olchowaja künftig auch „Koschary“ zu nennen. Die örtliche Überlieferung erklärt den Namen mit der Schafzucht und den zahlreichen Schafpferchen, den „koschary“, in der Sloboda. So stehen eine genau datierte Namensbitte und eine lokal überlieferte Erklärung nebeneinander: Die eine nennt den historischen Vorgang, die andere verbindet den Namen mit der Schafhaltung. Wenn Sie sich für Ortsgeschichte und die Herkunft von Ortsnamen interessieren, bietet Kashary damit einen konkreten Ansatzpunkt.
Woran erinnern der Gedenkkomplex und der IS-3-Panzer?
Die beiden Erinnerungsorte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Gedenkkomplex erinnert an Einwohner Kasharys, die an den Fronten des Großen Vaterländischen Krieges starben, sowie an Soldaten, die im Dezember 1942 bei der Befreiung des Ortes von den deutschen Besatzern fielen. Beim IS-3-Denkmal steht dagegen die Befreiung des Bezirks im Dezember 1942 im Mittelpunkt; erinnert wird dabei an die Panzerregimenter der 25. und 17. Gardepanzerdivision.
Der Panzer steht auf einem Sockel am nordöstlichen Ortsrand. Seine feierliche Enthüllung fand im Mai 1990 zum 45. Jahrestag des Sieges statt. Für die Einordnung ist der Unterschied zwischen den Bezugsebenen hilfreich: Der Gedenkkomplex bezieht sich auf die Einwohner Kasharys und die Gefallenen bei der Befreiung des Ortes, das Panzerdenkmal auf die Befreiung des Bezirks und die beteiligten Panzerregimenter.
Was sollten Sie zum Erholungsplatz am Stausee beachten?
Der von den örtlichen Behörden festgelegte Erholungsplatz am Wasser liegt laut Angabe an der Nabereschnaja-Straße 1 in Kashary. Die Festlegung bezieht sich auf die Sommersaison 2024. Wenn Sie einen Besuch am Wasser planen, prüfen Sie vorab die aktuelle Zugänglichkeit, den Betrieb und die Badebedingungen.
Vergleichen Sie anschließend die Lage eines konkreten Angebots mit Ihren eigenen Vorhaben.
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FAQ
Wie wird der Name „Koschary“ erklärt?
Die örtliche Überlieferung verbindet ihn mit der Schafzucht und den zahlreichen Schafpferchen in der Sloboda. Am 15. September 1843 bat E. D. Sulina darum, Werchne-Olchowaja künftig auch „Koschary“ zu nennen.
Woran erinnern die Gedenkorte?
Der Gedenkkomplex erinnert an Einwohner Kasharys und an Soldaten, die bei der Befreiung des Ortes im Dezember 1942 fielen. Das IS-3-Denkmal erinnert an die Befreiung des Bezirks durch die Panzerregimenter der 25. und 17. Gardepanzerdivision.
Wann wurde der Erholungsplatz am Kashary-Stausee festgelegt?
Die örtlichen Behörden legten ihn für die Sommersaison 2024 an der Nabereschnaja-Straße 1 in Kashary fest. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Zugänglichkeit und die Bedingungen am Wasser.
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