Monastyrshchina: Museum und Gedenkorte
Unterkünfte in Monastyrshchina
Monastyrshchina ist durch unterschiedliche Gedenkorte im Zentrum, am südöstlichen Ortsrand und am Ortseingang geprägt. Das Heimatmuseum ergänzt diese Ortsgeschichte um Exkursionen, Ausstellungen, Vorträge und Museumsunterricht. In der Oblast Smolensk finden sich darüber hinaus archäologische, landschaftliche und ethnografische Themen.
Kurzfakten zu Monastyrshchina
- Die Heldenallee wurde 2007 im Zentrum am Fuß des Denkmals für A. I. Koldunow eröffnet.
- Am südöstlichen Ortsrand steht ein T-34 auf einem Sockel, an einem Ort heftiger Kämpfe während der Befreiung.
- Ein Gedenkzeichen an der alten Smolensker Straße erinnert an die Befreiung des Monastyrshchinsky District im September 1943.
- Zum Programm des Heimatmuseums gehören Exkursionen, Ausstellungen, Vorträge und Museumsunterricht.
Welche Gedenkorte prägen Monastyrshchina?
Die Heldenallee wurde am 13. Oktober 2007 im Zentrum von Monastyrshchina am Fuß des Denkmals für A. I. Koldunow eröffnet. Sie erinnert an die Verdienste der Einwohner – Soldaten und Arbeiter – um das Vaterland. Ihr Bezug zu den Menschen des Ortes unterscheidet sie von den Gedenkzeichen, die an militärische Ereignisse und deren Beteiligte erinnern.
Am 25. September 1983 wurde am Ortseingang, an der alten Smolensker Straße, ein Gedenkzeichen für die Rotarmisten aufgestellt, die den Monastyrshchinsky District im September 1943 befreiten. Ein weiteres Gedenkzeichen wurde 1978 eröffnet. Es würdigt den patriotischen Einsatz der Einwohner sowie den Mut und die Tapferkeit sowjetischer Panzerbesatzungen im Krieg. Am südöstlichen Rand des Ortes steht ein T-34 auf einem Sockel, an einem Ort heftiger Kämpfe während der Befreiung.
Welche Aktivitäten gehören zum Heimatmuseum?
Das Heimatmuseum verbindet Exkursionen und Ausstellungen mit Vorträgen und Museumsunterricht. Damit reicht das Angebot über das Betrachten von Exponaten hinaus und umfasst auch vermittelte Formate. Wenn Sie ein bestimmtes Angebot während Ihrer Reise einplanen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach Terminen und Teilnahmebedingungen.
Welche weiteren Themen bietet die Oblast Smolensk?
Die Oblast Smolensk bietet als eigenständige regionale Ebene auch archäologische und historische Schwerpunkte. Im archäologischen Komplex Gnyozdovo sind etwa 2.500 Hügelgräber und eine Siedlung erhalten. Der Komplex ist der größte archäologische Denkmalkomplex in Russland und Europa aus der Zeit der Entstehung des altrussischen Staates und steht als Denkmal von staatlicher, föderaler Bedeutung unter Schutz.
Ein anderer kultureller Schwerpunkt ist das Gut Khmelita im Vyazemsky-Bezirk. Es ist seit 1680 Familienbesitz der Gribojedows und bildet den Mittelpunkt des Museumsreservats. Für einen landschaftlichen Schwerpunkt steht der Nationalpark Smolenskoye Poozerye: Er wurde am 15. April 1992 auf dem Gebiet der Bezirke Demidovsky und Dukhovshchinsky zum Schutz einzigartiger Naturkomplexe gegründet. Zu den genannten Zwecken gehören Erholung, Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Der Ökopfad „K istokam“ ist ein Rundweg, der im Dorf Stary Dvor beginnt. Ein Track für mobile Apps wie Geotreker oder MAPS.ME hilft dabei, ihn selbstständig zu begehen. Zwei Aussichtspunkte an den Seen Svyatets und Sapsho wurden 2023–2024 eingerichtet. Ein weiterer Landschaftsblick bietet sich von einem Aussichtspunkt am hohen Südufer des Sapsho-Sees, von dem aus der See und mehrere Inseln zu sehen sind.
Auch Naturerlebnisse anderer Art gehören zur Oblast Smolensk: Der Barfußpfad in Boroviki besteht aus 14 jeweils sechs Meter langen Abschnitten mit unterschiedlichen natürlichen Untergründen. Am Ende können Sie sich die Füße waschen und nach Wunsch durch den Aptekarsky sad spazieren. Der Ökopfad „Poozerye bez bar'erov“ wurde 2017 geschaffen, ist für Menschen mit eingeschränkter Gesundheit bestimmt und beginnt nahe dem Gebäude des Ökozentrums „Baklanovo“.
Welche geführten Erlebnisse gibt es in der Oblast Smolensk?
Das ethnografische Dorf „Stargrad“ vermittelt bei Führungen die Lebensweise der alten Slawen. Dabei werden Alltagsgegenstände, Waffen und Kleidung gezeigt. Besuche sind nur im Rahmen einer geführten Gruppe möglich. Zum erweiterten Programm gehören Workshops zu traditionellen Frauenhandwerken, bei denen Souvenirs hergestellt werden können, sowie Angebote zum Münzprägen und zur Herstellung von Kettengeflecht. In einem mittelalterlichen Bereich können Teilnehmende mit Bogen und Schleuder schießen sowie Äxte und Sulitzen werfen. Auch eine Übung auf dem Wasser mit dem Wikinger-Eichenboot „Fornkor“ gehört zum erweiterten Programm: Dabei können die Teilnehmenden auf einem der tiefsten Seen des Nationalparks segeln und rudern. Planen Sie einen Besuch in einer Gruppe, sollten Sie das erweiterte Programm vorab arrangieren.
Weitere Reiseziele entdecken: Yasennaya, Novye Bateki, Sloboda, Demidow, Gerchiki, Sloykovo, Luzhki, Lipuny.
FAQ
Woran erinnert die Heldenallee?
Die 2007 eröffnete Heldenallee erinnert an die Verdienste der Einwohner von Monastyrshchina – Soldaten und Arbeiter – um das Vaterland.
Welche Aktivitäten gehören zum Heimatmuseum?
Zum Programm zählen Exkursionen, Ausstellungen, Vorträge und Museumsunterricht. Für konkrete Termine und Teilnahmebedingungen erkundigen Sie sich am besten vorab.
Kann man „Stargrad“ individuell besuchen?
Nein. Besuche sind nur im Rahmen einer geführten Gruppe möglich. Das erweiterte Führungsprogramm sollte vorab arrangiert werden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Smolensk.