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Cheremshanka: Der Novo-Cheremshansky-Nickelsteinbruch

Unterkünfte in Cheremshanka

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Cheremshanka richtet den Blick auf den Novo-Cheremshansky-Nickelsteinbruch am nordöstlichen Rand des Ortes. Seine Abbaugeschichte, die Maße der Grube und ihre geologische Ausweisung machen den Ort konkret erfassbar.

Kurzfakten zu Cheremshanka

  • Der Novo-Cheremshansky-Steinbruch liegt am nordöstlichen Rand von Cheremshanka.
  • Von 1936 bis 1988 wurde dort für das Ufaley-Nickelkombinat Nickelerz abgebaut.
  • Die mehrstufige Grube ist 250 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern.
  • Im oberen Teil enthalten Lignite verkohlte Pflanzenreste, die etwa 90 Millionen Jahre alt sind.
  • Am Steinbruch gibt es eine Aussichtsplattform.

Welche Geschichte erzählt der Nickelsteinbruch?

Der Abbau von Nickelerz für das Ufaley-Nickelkombinat ist für den Zeitraum von 1936 bis 1988 angegeben. Damit lässt sich die industrielle Geschichte des Steinbruchs zeitlich einordnen, ohne den Abbau als gegenwärtige Tätigkeit zu beschreiben. Auch die geologische Ausweisung gehört zu seiner Geschichte: Am 25. April 1981 wurde der Steinbruch unter Beschluss Nr. 194 zum geologischen Naturdenkmal der Oblast Tscheljabinsk erklärt. Der offizielle Name lautet „Nickelprofil der Verwitterungskruste im Südural“.

Die Ausweisung erfolgte 1981, also innerhalb des genannten Abbauzeitraums. Für Cheremshanka stehen dadurch zwei konkrete Aspekte nebeneinander: die Gewinnung von Nickelerz und die Benennung eines geologischen Naturdenkmals. Wer den Ort einordnen möchte, findet hier eine klar umrissene Verbindung von Industriegeschichte und Geologie.

Was zeigen die Maße und die geologischen Merkmale?

Die Grube ist mehrstufig, 250 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern. Tiefe und Durchmesser beschreiben unterschiedliche Dimensionen dieses Steinbruchs; zusammen geben sie eine Vorstellung von seiner Form und Größenordnung. Im oberen Teil liegen Lignite mit verkohlten Pflanzenresten. Ihr Alter wird mit etwa 90 Millionen Jahren angegeben. Damit ergänzt ein sehr viel älterer geologischer Befund die jüngere, datierte Abbaugeschichte.

Am Novo-Cheremshansky-Nickelsteinbruch gibt es außerdem eine Aussichtsplattform. Wenn Sie diese für Ihren Besuch einplanen, prüfen Sie vorher die aktuellen Zugangsmöglichkeiten.

Welche Landschaften prägen die Oblast Tscheljabinsk?

Im übergeordneten Reiseziel Oblast Tscheljabinsk finden sich weitere Naturthemen, die unabhängig von den örtlichen Steinbruchfakten betrachtet werden können. Die Oblast wird als „Land der 3.000 Seen“ bezeichnet; diese Formulierung ist eine regionale Charakterisierung. Auch die geografische Grenze zwischen Europa und Asien verläuft durch die Oblast. Insgesamt gibt es dort drei Nationalparks.

Der Nationalpark Taganai liegt im westlichen Teil der Oblast Tscheljabinsk, im Bereich des Taganai-Gebirgsknotens im Südural. Zu seiner Landschaft gehören felsige Gipfel, steinerne Flüsse, Gebirgsbäche, Taiga und Tundra. Im Nationalpark Sjuratkul liegt der höchstgelegene Teil der Oblast. Diese Angaben geben einen regionalen Rahmen für Naturinteressen, ohne sie Cheremshanka zuzuschreiben.

Welche Wanderwege sind in der Oblast beschrieben?

In der Oblast Tscheljabinsk heißt ein ökologischer Wanderweg im Nationalpark Taganai „Der ganze Taganai in 600 Schritten“ und ist etwas mehr als 1,5 Kilometer lang. Er führt durch landschaftlich reizvolle Bereiche des Schwarzen Felsens (Tschornaja Skala) und durch für den Nationalpark typische Naturkomplexe. Zur Beschreibung gehören ein befestigter Weg und eine Aussichtsplattform; der Weg ist als rollstuhlgerecht ausgewiesen. Der Schwarze Felsen (Tschornaja Skala) ist mit 853 Metern einer der nördlichen Gipfel des Nazminski-Kamms und besteht aus weißem Quarzit.

Für den ökologischen Wanderweg zum Sjuratkul-Kamm werden sechs Kilometer in einer Richtung und 460 Höhenmeter angegeben. Er wird als einfach beschrieben und kann auch von Kindern bewältigt werden. Die Malaya Medvezhya Trail beginnt in der Siedlung Sjuratkul und ist fünf Kilometer lang. Damit unterscheiden sich die regional genannten Wege sowohl in ihrer angegebenen Länge als auch in den verfügbaren Angaben zu Höhenmetern und Startpunkt. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lazurnyy, Vishnevogorsk, Werchni Ufalei, Miass, Gubernskoye, Osjorsk, Kopeysk, Ust-Kataw.

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FAQ

Wo liegt der Novo-Cheremshansky-Steinbruch?

Er liegt am nordöstlichen Rand von Cheremshanka.

Wie groß ist die Grube?

Der Steinbruch ist mehrstufig, 250 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern.

Seit wann ist der Steinbruch ein geologisches Naturdenkmal?

Am 25. April 1981 wurde er unter Beschluss Nr. 194 zum geologischen Naturdenkmal der Oblast Tscheljabinsk erklärt.

Welche Streckenlängen werden für Wanderwege in der Oblast genannt?

In der Oblast Tscheljabinsk ist der Weg „Der ganze Taganai in 600 Schritten“ etwas mehr als 1,5 Kilometer lang. Für den Weg zum Sjuratkul-Kamm sind sechs Kilometer in einer Richtung angegeben; die Malaya Medvezhya Trail ist fünf Kilometer lang.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Tscheljabinsk.