Kaljasin: Klosterinsel, Museen und Wolga
Unterkünfte in Kaljasin
Kaljasin verbindet eine vom Stausee veränderte Stadtgeschichte mit Museen, Kirchen und Spaziergängen am Wasser. Für Ihre Reiseplanung können Sie sich daran orientieren, ob Sie vor allem religiöse Geschichte, Sammlungen oder den Blick auf die Wolga interessiert.
Kurzfakten zu Kaljasin
- Das Heimatmuseum Kaljasin ist in der 1781 erbauten Epiphanias-Kirche untergebracht.
- Die Klosterinsel wurde nach der Anlage des Uglich-Stausees vom Festland getrennt.
- Die Uferpromenade eignet sich für Spaziergänge mit Blick auf die Wolga und den Glockenturm der Nikolauskathedrale; der Bereich ist noch nicht gestaltet.
- Die 1935 erbaute Gorbaty-Brücke führt eine Straßen- und eine Eisenbahnstrecke.
Welche Museen und Sammlungen gibt es?
Das Heimatmuseum Kaljasin befindet sich weiterhin in der Epiphanias-Kirche. Seine Sammlungen umfassen kirchliche Gegenstände, Gemälde, Grafik, Numismatik und Möbel sowie ethnografische und archäologische Bestände. Aus der Sammlung des Dreifaltigkeitsklosters von Kaljasin-Makariy bewahrt das Museum Fresken, Ikonen, seltene Bücher, monumentale Malerei, Gravuren, Lithografien und Fotomaterial.
Eine Führung durch die Hauptausstellung behandelt die Geschichte des Kaljasiner Dreifaltigkeits-Männerklosters vom 15. bis zum 20. Jahrhundert und das Leben des heiligen Makariy Kaljazinski. Dabei sehen Besucher auch Dokumente aus dem 17. Jahrhundert und Reliquien aus Zarenhäusern. Das Museum verbindet so Klostergeschichte mit Kunst- und Alltagsgegenständen aus unterschiedlichen Sammlungsbereichen.
Weitere Häuser setzen andere Schwerpunkte: Das Museum «Svetopis» widmet sich der Geschichte der Fotografie und Kinematografie. Das Museum für mobile Geräte zeigt eine Ausstellung zur Geschichte des Mobiltelefons, die dem ehemaligen Mobilfunkgeschäft «Evroset» gewidmet ist. Das Retro Garage Museum zeigt Oldtimer sowie historische Geräte und Gegenstände, darunter Film- und Kinokameras, Wählscheibentelefone, Radioempfänger und Schreibmaschinen. Das Museum «Volgari» erzählt die Geschichte der Stadt, die nach der Anlage des Stausees überflutet wurde.
Wie prägen Klosterinsel und Kirchen die Stadtgeschichte?
Makariy Kaljazinski gründete im 15. Jahrhundert auf der Klosterinsel das Dreifaltigkeitskloster; um das Kloster herum entstand später die Stadt Kaljasin. Die Makaryevskaya-Kapelle steht auf dem Fundament des Klosters. Die Insel wurde nach der Anlage des Uglich-Stausees vom Festland getrennt – ein Einschnitt, der auch in der Ausstellung des Museums «Volgari» eine Rolle spielt.
Die Christi-Himmelfahrtskirche wurde 1787 neben dem städtischen Friedhof erbaut. Sie vereint klassizistische, eklektische und barocke Architekturelemente. Die Kirche überstand die Überflutung bei der Anlage des Uglich-Stausees und wurde später wiederhergestellt. An der Moskovskaya-Straße stehen zwei- und dreigeschossige steinerne Kaufmannshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die den Familien Ryzhkov, Korovkin, Semyonov und Lyakhov zugeordnet sind. Ein Denkmal für Macarius von Kalyazin steht an der Karl-Marx-Straße.
Was bieten Spaziergänge und Märchenthemen?
Die Uferpromenade bietet sich für einen Spaziergang mit Blick auf die Wolga und den über dem Wasser aufragenden Glockenturm der Nikolauskathedrale an. Der Bereich ist noch nicht gestaltet; die Aussicht auf Fluss und Glockenturm bildet dennoch einen konkreten Orientierungspunkt für einen Aufenthalt am Wasser.
Der Touristenpark «Gusiny Ostrov» bietet interaktive Programme mit Baba Yaga und weiteren Figuren aus russischen Märchen. In seinem Innenbereich wurde eine Dauerausstellung von Künstlern aus Kaljasin eröffnet. Das Anwesen der Baba Yaga ist ein Museumskomplex mit Holzhäusern, geschnitzten Figuren und Figuren aus russischen Märchen. Das Spitzenmuseum beim Haus des Kunsthandwerks befindet sich ebenfalls in Kaljasin; klären Sie vor der Planung die aktuelle Besuchsmöglichkeit.
So richten Sie die Suche nach dem gewünschten Reiseprofil aus, ohne die verschiedenen Themen der Stadt auf einen einzigen Besuchsschwerpunkt zu reduzieren.
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FAQ
Welche Themen behandelt eine Führung durch das Heimatmuseum?
Die Führung durch die Hauptausstellung behandelt die Geschichte des Kaljasiner Dreifaltigkeits-Männerklosters vom 15. bis zum 20. Jahrhundert und das Leben des heiligen Makariy Kaljazinski. Zu sehen sind außerdem Dokumente aus dem 17. Jahrhundert und Reliquien aus Zarenhäusern.
Was verbindet die Klosterinsel mit der Stadtgeschichte?
Makariy Kaljazinski gründete dort im 15. Jahrhundert das Dreifaltigkeitskloster. Um das Kloster herum entstand später Kaljasin; nach der Anlage des Uglich-Stausees wurde die Insel vom Festland getrennt.
Was sehen Sie von der Uferpromenade aus?
Von der Uferpromenade blicken Sie auf die Wolga und den über dem Wasser aufragenden Glockenturm der Nikolauskathedrale. Der Bereich ist noch nicht gestaltet.
Ist das Spitzenmuseum aktuell zu besichtigen?
Das Spitzenmuseum beim Haus des Kunsthandwerks befindet sich in Kaljasin. Klären Sie vor der Planung die aktuelle Besuchsmöglichkeit.
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