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Totemskiy rayon: Museen, Literaturgeschichte und Kulturerbe

Unterkünfte in Totemskiy rayon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Totemskiy rayon treffen Literaturgeschichte und unterschiedliche historische Zeitschichten aufeinander. Museen in Nikolskoje, eine Siedlungsstätte aus dem 13. Jahrhundert und ein Klosterensemble in Totma bieten konkrete Anhaltspunkte, um die Kulturorte der Region nach eigenen Interessen auszuwählen.

Kurzfakten zu Totemskiy rayon

  • Das Museum „Zhuravli“ liegt im Dorf Nikolskoje, im ehemaligen Semstwo-Krankenhaus.
  • In Nikolskoje widmet sich ein Museum Nikolai Rubzow; weitere Ausstellungsstücke zu ihm sind im Museum „Russkiy ogonyok“ zu finden.
  • Die Siedlungsstätte Staro-Totemskoye gorodishche in Nekljudicha stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Was erzählen die Museen in Nikolskoje?

Das Museum „Zhuravli“ befindet sich im „Haus auf steinernen Säulen“, einem Gebäude des ehemaligen Semstwo-Krankenhauses. Eine Führung durch das Haus behandelt seine wechselvolle Nutzung: Zunächst war es ein Barackengebäude des Semstwo-Krankenhauses, später diente es als Isolierstation des Landkrankenhauses, Kinderheim für Kinder aus umliegenden Dörfern und Büro eines landwirtschaftlichen Betriebs, bevor es zum Museum wurde. An diesem einen Gebäude lässt sich somit eine Folge unterschiedlicher Funktionen nachvollziehen.

Das Nikolai-Rubzow-Museum in Nikolskoje setzt andere Schwerpunkte: Es zeigt die Geschichte des Dorfes, Rubzows Kindheit im Kinderheim, seinen Lebensweg und die ethnografische Ausstellung „Po sledam minovavshikh vremyon“. Außerdem beherbergt es zahlreiche Originalgegenstände, die mit dem Dichter verbunden sind. Die Themen verbinden Ortsgeschichte und Biografie, während die ethnografische Ausstellung einen weiteren Blickwinkel eröffnet.

Ein weiterer Sammlungsort ist das Museum „Russkiy ogonyok“: Etwa die Hälfte seiner Ausstellungsstücke sind Originale, die einst Marija Bogdanowa gehörten. Das Museum zum Gedicht „Russkiy ogonyok“ in Anikin Pochinok empfängt Besucher ausschließlich nach vorheriger Anmeldung zu einer Führung. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, klären Sie die Anmeldung vor der Reise.

Welche historischen Orte ergänzen den Museumsbesuch?

In Nekljudicha liegt die archäologische Siedlungsstätte Staro-Totemskoye gorodishche aus dem 13. Jahrhundert. In einer anderen historischen Zeit verortet sich das Ensemble des Spaso-Sumorin-Klosters: Es stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert und liegt am Stadtrand von Totma. Zusammen mit den Museen ergibt sich so ein zeitlicher Bogen von der mittelalterlichen Siedlungsstätte über das Klosterensemble bis zu den Museums- und Literaturthemen. Die Orte lassen sich dabei nach ihrem jeweiligen Schwerpunkt unterscheiden, ohne sie zu einer einzigen historischen Geschichte zusammenzufassen.

Welche Termine und Führungen sollten Sie einplanen?

Das Fest „Rubtsovskiy kostyor“ wird jährlich Ende Juli bis Anfang August gefeiert. Dazu gehören Poesieabende am Lagerfeuer am Ufer der Tolschma. Wenn der Termin für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die Daten für das betreffende Jahr. In Nikolskoje werden außerdem Führungen angeboten, die private und Schulmuseen sowie die als im Wiederaufbau befindlich beschriebene Kirche des Heiligen Nikolaus besuchen. Das ist von der Anmeldung im Museum zum Gedicht „Russkiy ogonyok“ zu unterscheiden: Dort ist eine Führung ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich.

Wie ordnet sich der Rayon in den größeren regionalen Rahmen ein?

Für den weiteren regionalen Blick bietet die übergeordnete Oblast Wologda einen zusätzlichen historischen Bezugspunkt. Durch den Nationalpark „Russkiy Sever“ verläuft das Nördliche-Dwina-Wassersystem. Es wurde 1825–1828 erbaut und umfasst fünf künstliche Kanäle und sieben Schleusen.

Weitere Reiseziele entdecken: Cherepovetskiy rayon, Velikoustyugsky Rajon, Kaduysky District, Sokolskiy rayon, Kikvidzensky Rajon, Vologodskiy rayon, Vologodsky Rajon.

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FAQ

Was erfahren Sie bei der Führung durch das „Haus auf steinernen Säulen“?

Die Führung behandelt die Geschichte des Gebäudes: Es diente nacheinander als Barackengebäude des Semstwo-Krankenhauses, Isolierstation, Kinderheim, Büro eines landwirtschaftlichen Betriebs und Museum.

Was unterscheidet die Museen in Nikolskoje?

„Zhuravli“ ist im ehemaligen Krankenhausgebäude untergebracht. Das Nikolai-Rubzow-Museum widmet sich unter anderem dem Dichter, seiner Kindheit im Kinderheim, seinem Lebensweg und der Dorfgeschichte.

Wann wird „Rubtsovskiy kostyor“ gefeiert?

Das Fest findet jährlich Ende Juli bis Anfang August statt; dazu gehören Poesieabende am Lagerfeuer am Ufer der Tolschma. Prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr.

Kann man das Museum zum Gedicht „Russkiy ogonyok“ ohne Anmeldung besuchen?

Nein. Besucher werden dort ausschließlich nach vorheriger Anmeldung zu einer Führung angenommen. Klären Sie die Anmeldung vorab.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Wologda.