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Podgorenskiy

Unterkünfte in Podgorenskiy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Heimatmuseum des Bezirks gibt Podgorenskiy einen klaren kulturhistorischen Bezugspunkt. Zugleich hält die Oblast Woronesch weitere Themen von Natur bis Archäologie bereit.

Kurzfakten zu Podgorenskiy

  • Das Heimatmuseum des Bezirks in Podgorenskiy hat vier Säle: einen historischen Saal, einen Saal zur Vorkriegszeit, den Saal des Ruhmes der Schlacht und einen modernen Saal.
  • Eröffnet wurde das Museum am 16. Januar 1983, zum 40. Jahrestag der Befreiung des Bezirks Podgorenskiy von den deutschen Besatzern.
  • Im historischen Saal gehören ein Bauernhausmodell, archäologische Fundstücke, ein funktionierender Webstuhl sowie historische Alltagsgegenstände und Kleidung zur Sammlung.
  • Zum Programm des zweiten Tages des Festivals „Kazachye bratstvo“ gehören ein Galakonzert und eine Preisverleihung für die Festivalteilnehmenden im Park „Melodiya“ im Zentrum von Podgorenskiy.

Was erzählt das Heimatmuseum über Podgorenskiy?

Die vier Säle setzen unterschiedliche zeitliche und thematische Schwerpunkte: auf Geschichte, die Vorkriegszeit, den Ruhm der Schlacht und die Moderne. Das Eröffnungsdatum verbindet das Museum mit einem konkreten Jahrestag der Bezirksgeschichte. Im historischen Saal stehen unterschiedliche Zeugnisse nebeneinander: Das Bauernhausmodell vermittelt einen Bezug zum Wohnen, der Webstuhl zum Weben; archäologische Funde, Kleidung und weitere historische Alltagsgegenstände ergänzen diese Sammlung. Zusammen machen die Exponate verschiedene Seiten des früheren Alltags anschaulich.

Das Museum bewahrt außerdem persönliche Gegenstände und Fotografien von Soldaten, die den Bezirk Podgorenskiy von den deutschen Besatzern befreiten. Zur Sammlung gehören auch persönliche Gegenstände und Fotografien von Menschen aus der Region, die in Afghanistan und der Tschetschenischen Republik starben. Damit stehen neben materiellen Zeugnissen des Alltags auch individuelle Lebensgeschichten im Blick. Die Themen lassen sich beim Erkunden gedanklich auseinanderhalten: auf der einen Seite Wohnen, Handwerk und Kleidung, auf der anderen persönliche Gegenstände und Fotografien mit Bezug zu den genannten Ereignissen und Menschen.

Am zweiten Tag von „Kazachye bratstvo“ umfasst das Programm ein Galakonzert und die Preisverleihung für die Festivalteilnehmenden; Veranstaltungsort ist der Park „Melodiya“ im Zentrum von Podgorenskiy.

Welche Natur- und Kulturerlebnisse bietet die Oblast Woronesch?

Im übergeordneten Reiseziel Oblast Woronesch erstreckt sich das Gebiet des Chopyor-Naturreservats über die Verwaltungsbezirke Nowochoperski, Poworinski und Gribanowski. Zwei dortige Touren unterscheiden sich deutlich nach Fortbewegungsart und Zeitaufwand: Die Wanderexkursion „Legendy Khopra“ ist fünf Kilometer lang und dauert drei Stunden; während des Frühjahrs-Hochwassers ist sie geschlossen. Die Radtour „Tur de Khopyor“ umfasst 26 Kilometer und dauert vier Stunden. Im Naturmuseum des Reservats zeigen zwei Säle die Tierwelt und ihre Lebensräume. Zu den Ausstellungsthemen gehören Biber, Russischer Desman, wasserbewohnende und räuberische Vögel, Wildschwein, Elch, Damhirsch und Rothirsch; außerdem gibt es eine große Reliefkarte des Reservats. Prüfen Sie vor der Reise die Besuchsmodalitäten des Museums.

Das Museum-Reservat „Divnogorye“ steht in der Oblast Woronesch für eine andere Landschaft: Kreidefelsen an steilen Hängen und große, kammartige Kreideschluchten prägen das Bild. Der Divnogorskiy Canyon ist etwa einen Kilometer lang und bis zu 200 Meter breit. Sechs kultische Höhlen und Höhlenkomplexe sind in das Kreidemassiv am rechten Ufer der Flüsse Tikhaya Sosna und Don gehauen; sie erstrecken sich über etwa 8,5 Kilometer. Zum kulturellen Erbe des Reservats zählen außerdem steinzeitliche Siedlungsplätze, die Ruinen der mittelalterlichen Mayatskaya-Festung und die Höhlenkomplexe. In den „Paleoliticheskiye masterskiye“ wird die Steinzeit nachgebildet; dort finden Workshops zur Herstellung von Steinwerkzeugen statt.

Ein weiteres eigenständiges Thema in der Oblast ist das Chrenowsker Gestüt im Südosten der Region. Es gilt als Ursprungsort des Orlow-Trabers und als ältestes Gestüt Russlands. Graf Alexei Grigorjewitsch Orlow-Tschesmenski gründete es am 24. Oktober 1776. Bei einem Besuch gehören alte Stallungen und moderne Pferdeboxen zum Programm; auch Orlow-Traber können zu sehen sein. Das Pferdezuchtmuseum zeigt alte Zuchtbücher und den Stammbaum der Rasse sowie Pferdedecken und Pokale und Medaillen, die Gestütspferde auf Rennbahnen in Russland und im Ausland gewannen. Führungen finden täglich statt, müssen aber zuvor vereinbart werden; klären Sie die Organisation vor der Reise mit dem Betreiber.

Weitere Reiseziele entdecken: Solnechnyy, Kuchugury, Medovka, Divnogorye, Sloboda, Ostrogoschsk, Novoaleksandrovka, Zaoserednye sady.

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FAQ

Welche Einschränkung gilt für die Wanderexkursion „Legendy Khopra“?

Während des Frühjahrs-Hochwassers ist die Wanderexkursion im Chopyor-Reservat geschlossen.

Wie lange dauert der Fußweg zur Höhlenkirche in Malyye Divy?

Der Weg zur Höhlenkirche der Geburt Johannes des Täufers führt zu Fuß über das Gelände des Museum-Reservats „Divnogorye“ und dauert 30 bis 40 Minuten. Der Zugang zur Kirche wird mit dem Pilgerdienst des Klosters vereinbart.

Müssen Führungen am Chrenowsker Gestüt vorher vereinbart werden?

Ja. Die Führungen finden täglich statt, müssen aber zuvor vereinbart werden. Klären Sie die Besuchsorganisation vor der Reise mit dem Betreiber.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Woronesch.