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Kislowodsk: Wege, Narzan und Kultur

Unterkünfte in Kislowodsk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kislowodsk verbindet ein ausgedehntes Netz von Terrenkur-Wegen mit markanter Architektur, Museen und Gedenkorten. Narzan-Galerie, Festung und Jaroschenko-Museumsgut setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt.

Kurzfakten zu Kislowodsk

  • Das Terrenkur-Wegenetz im Nationalpark „Kislovodskiy“ ist insgesamt 24,3 Kilometer lang.
  • Die Narzan-Galerie ist ein Architekturdenkmal des 19. Jahrhunderts und Kulturerbe von föderaler Bedeutung.
  • Das Heimatkundemuseum „Krepost“ wurde am 9. Mai 1965 eröffnet.
  • Das Gelände des Jaroschenko-Museumsguts umfasst etwa 1,1 Hektar.
  • Im Zentrum des Rebrov-Skvers steht ein 2,7 Meter hohes bronzenes Standbild.

Was verbinden Terrenkur-Wege und Narzan?

Das Netz der Terrenkur-Wege im Nationalpark „Kislovodskiy“ ist insgesamt 24,3 Kilometer lang. Die Angabe bezieht sich auf das Netz als Ganzes und nicht auf einen einzelnen Weg. Wenn Sie Bewegung in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, ist diese Unterscheidung bei der Einschätzung des Umfangs hilfreich.

In Kislowodsk liegt auch die Narzan-Galerie, ein Architekturdenkmal aus dem 19. Jahrhundert und Kulturerbeobjekt von föderaler Bedeutung. Der Architekt Samuel Upton entwarf das Gebäude mit seiner symbolischen Schlüsselform. Besucher können dort täglich kostenlos drei Arten Narzan probieren: allgemeinen, Dolomit- und Sulfat-Narzan. Dolomit- und Sulfat-Narzan werden warm und kalt angeboten. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen.

Für ein Kulturprogramm bietet die Nordkaukasische Staatliche Safonow-Philharmonie Symphonieorchester, Orgelkonzerte, Kammer- und Kinderprogramme, Opern, Operetten und Schauspiele. Zum Angebot gehören auch Führungen durch die Säle und traditionelle Benefizveranstaltungen. Einzelne Aufführungen und Termine variieren.

Welche Museen erzählen von Kislowodsk?

Das Heimatkundemuseum „Krepost“ befindet sich in den Hauptgebäuden der Festung Kislowodsk. Dazu zählen südliche und südwestliche Kasernen, Tore, Waffenwerkstätten, Arsenal und Turm; die Gebäude sind vollständig restauriert und beherbergen Ausstellungsräume. Zur Festung gehören außerdem ein runder Turm, Mauern mit Schießscharten und weitere dieser historischen Bauten. Sie gilt als das einzige Militärbauwerk im Nordkaukasus, das in diesem Umfang seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten geblieben ist.

Die Ausstellungen des Museums behandeln Etappen der Geschichte der Völker des Nordkaukasus, Forschungen zu Mineralquellen, die Entwicklung Kislowodsks und die Rolle der Kosaken bei der Entstehung des Kurorts. Besucher können dort außerdem antike Waffen, Münzen und Geschirr sowie Fotografien und Dokumente sehen. Vor dem Museumseingang sind im Freien Militärtechnik, steinerne Skulpturen und ein Modell der ersten Narzan-Badeanlage zu sehen. Zum Museum gehört eine Zweigstelle: das F. A. Zander-Museum für Kosmonautikgeschichte in der Schukowski-Straße 12.

Ein anderer Blick auf die Stadtgeschichte ergibt sich im Museumsgut des Künstlers N. A. Jaroschenko. Es befindet sich in dem Haus, in dem Jaroschenko lebte und arbeitete; seine Sammlung umfasst Werke von ihm und N. A. Kasatkin. Nikolai Aleksandrowitsch Jaroschenko (1846–1898) war ein russischer Künstler der Peredwischniki. Gäste und Freunde nannten sein helles Haus „Belaya villa“ („Weiße Villa“); 1962 wurde es erneut als Kunstmuseum eröffnet.

Das etwa 1,1 Hektar große Gelände umfasst einen Obstgarten mit kleinem Arboretum und einen Park mit Brunnen, in dem Besucher spazieren gehen können. Zwei Nebengebäude des ehemaligen Anwesens sind als historische Gebäude zum Schutz als Denkmäler von staatlicher Bedeutung aufgeführt. So verbindet ein Besuch des Museumsguts Kunstgeschichte mit einem Spaziergang durch Garten und Park.

Welche Denkmäler prägen die Stadtgeschichte?

Der Gedenkkomplex „Zhuravli“ erinnert an Einwohner Kislowodsks, die während des Großen Vaterländischen Krieges an die Front gingen. Ein zwölf Meter hoher Obelisk mit drei fliegenden Kranichen bildet sein markantes Element. Im Zentrum des Rebrov-Skvers steht ein bronzenes Standbild von Alexei Fjodorowitsch Rebrov. Der Bildhauer Salavat Schtscherbakow schuf die 2,7 Meter hohe Figur.

Auch die steinerne Kathedrale des Heiligen Nikolaus des Wundertäters gehört zur Baugeschichte Kislowodsks: Sie wurde 1888 in der Mira-Straße 19 errichtet und 1936 vollständig zerstört. Ein weiteres Gedenkzeichen vor dem Museum „Krepost“ besteht aus einem Dolomitblock und erinnert an die Gründung Kislowodsks am 13. (25.) Juni 1803. Zum Denkmal „Geroyam — medikam“ („Helden unter den Medizinern“) führt eine breite Allee mit Blumenbeeten und Ruhebänken; das Denkmal wurde 1997 eröffnet.

Weitere Reiseziele entdecken: Jessentuki, Pjatigorsk, Budyonnovsk, Galitsino, Newinnomyssk, Arbali und Georgijewsk.

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FAQ

Welche Narzan-Sorten können Besucher probieren?

In der Narzan-Galerie werden allgemeiner, Dolomit- und Sulfat-Narzan angeboten. Dolomit- und Sulfat-Narzan gibt es warm und kalt; die Verkostung ist als tägliches kostenloses Angebot beschrieben. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen.

Was können Besucher vor dem Museum „Krepost“ sehen?

Im Freien vor dem Eingang stehen Militärtechnik und steinerne Skulpturen; außerdem gibt es dort ein Modell der ersten Narzan-Badeanlage.

Was geschah mit der Kathedrale des Heiligen Nikolaus?

Die steinerne Kathedrale wurde 1888 erbaut und 1936 vollständig zerstört.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Stawropol.

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