Zum Inhalt

Eltyubyu: Türme, Gedenken und Schlucht

Unterkünfte in Eltyubyu

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Eltyubyu verbindet Erinnerungsorte und markante Bauwerke mit einem schmalen Wanderpfad in einer Flussschlucht. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Architektur und Geschichte im Dorf sowie Landschaftserlebnisse im näheren Umfeld.

Kurzfakten zu Eltyubyu

  • Der Name Eltyubyu bedeutet aus dem Balkarischen übersetzt „am Talgrund“.
  • Über dem Dorf erhebt sich der Stammturm der Balkarukow-Familie, der als einziges Beispiel swanischer Architektur in den Balkarbergen gilt.
  • Eltyubyu ist der Geburtsort des Dichters Kaysyn Kuliev; in der Saklja seiner Geburt wurde ein Museum eingerichtet.
  • Die „Griechische Treppe“ ist ein schmaler Wanderpfad in der Schlucht des Flusses Dzhylgysu.

Was erzählt der Stammturm über die Baugeschichte?

Der Stammturm der Balkarukow-Familie steht oberhalb des Dorfes. Seine architektonische Einordnung macht ihn zu einem besonderen Bezugspunkt: Er gilt als einziges Beispiel swanischer Architektur in den Balkarbergen. Die Entstehungsgeschichte ist davon zu unterscheiden. Der Überlieferung nach wurde der Turm im 18. Jahrhundert von Handwerkern aus dem georgischen Swanetien erbaut, die der Chegem-Anführer Akhtugan eingeladen hatte. Die Herkunft der Handwerker und die Einladung gehören also zur Überlieferung, während die architektonische Charakterisierung den Turm beschreibt.

Auch Kaysyn Kuliev prägt die kulturelle Erinnerung des Dorfes. Er wurde in Eltyubyu geboren, und sein Andenken wird dort geehrt. In der Saklja, in der er zur Welt kam, wurde ein Museum eingerichtet. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten, statt von bestimmten Öffnungszeiten oder einem gesicherten Zugang auszugehen.

Welche Erinnerungsorte und Bauwerke können Sie einordnen?

Im Dorfzentrum liegt die Moschee am rechten Ufer des Gebirgsflusses Dzhylgysu, neben dem „Buch im Stein“ und dem „Turm der Liebe“. Die Baugeschichte umfasst unterschiedliche Formen: Die frühere Moschee Ak-Mejid war im 19. Jahrhundert ein Holzbau mit einer Kuppel und einem geneigten Walmdach. 2012 wurde an derselben Stelle eine neue Moschee errichtet. Das moderne steinerne Gebäude hat zwei Kuppeln, eine große und eine kleine.

Ein weiterer Erinnerungsort ist das Memorial „Sto schagow k Kaysynu“ („Hundert Schritte zu Kaysyn“). Es besteht aus einer Steinmauer mit 100 Granitplatten. In die Platten sind Zeilen aus Kulievs Gedichten auf Russisch und Karatschai-Balkarisch eingraviert. Die beiden Sprachen gehören damit sichtbar zur Gestaltung des Gedenkorts; die Gedichtzeilen verbinden ihn zugleich unmittelbar mit dem Werk des in Eltyubyu geborenen Dichters.

Welche Landschaftserlebnisse gehören zur Umgebung?

Der als „Stadt der Toten“ bekannte Gruftkomplex befindet sich in der Umgebung von Eltyubyu. Die Gräber stammen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert und werden als leer beschrieben. Damit unterscheidet sich dieser Ort von den Gedenkstätten im Dorf: Hier steht ein historischer Gruftkomplex im Mittelpunkt, dort Baugeschichte und die Erinnerung an Kaysyn Kuliev.

Die „Griechische Treppe“ führt als schmaler Wanderpfad durch die malerische Schlucht des Flusses Dzhylgysu und kann zu Fuß erreicht werden. Wenn Sie dieses Ziel in Ihre Planung aufnehmen, ist die schmale Form des Pfads ein konkreter Unterschied zu einem Besuch der Bauwerke und Gedenkorte.

Welche weiteren Natur- und Aktivthemen gibt es in der Republik Kabardino-Balkarien?

Im übergeordneten Reiseziel Republik Kabardino-Balkarien gibt es weitere, von den Sehenswürdigkeiten in Eltyubyu zu unterscheidende Natur- und Aktivthemen. Das Kabardino-Balkarische Staatliche Hochgebirgs-Naturreservat verwaltet ein Schutzgebiet in den Bezirken Tscherek und Tschegem. Es erstreckt sich entlang des Großen und des Seitlichen Kaukasus und umfasst die Oberläufe mehrerer Flüsse, darunter den Tschegem. Im Reservat gibt es vier touristische Routen: „Mizhirgi“, „Shaurtu“, „Zum Bezengi-Gletscher“ und „Zur Narzan-Mineralquelle“.

Für die Routen „Mizhirgi“, „Shaurtu“ und „Zur Narzan-Mineralquelle“ sowie bestimmte Abschnitte der Route „Zum Bezengi-Gletscher“ ist der Zeitraum Mai bis Oktober angegeben. Der Abschnitt „Bezengi-Gletscher – See Boran-Köl“ ist für Juli bis August ausgewiesen. Die Route „Zum Bezengi-Gletscher“ ist 26,1 Kilometer lang und dauert drei Tage; ihr letzter Abschnitt führt über den Bezengi-Gletscher, hat den Schwierigkeitsgrad II und darf nur in Begleitung eines Bergführers begangen werden. Prüfen Sie vor der Planung den aktuellen Routenstatus und die Bedingungen beim Reservat.

Eine andere Aktivität bietet das Elbrus-Resort in der Republik Kabardino-Balkarien: Dort gibt es 20 Kilometer Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade sowie breite rote, blaue und grüne Pisten für unterschiedliche Könnensstufen. Drei Gondelbahnen und eine künstliche Beschneiungsanlage gehören zur beschriebenen Ausstattung. Die obere Station Garabashi liegt auf 3.847 Metern Höhe und ist über drei Gondelbahn-Sektionen erreichbar. Für Ihre Auswahl stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte gegenüber: Kultur und Gedenkorte in Eltyubyu, ausgewiesene Routen im Naturreservat oder Pisten im Elbrus-Resort. Prüfen Sie die aktuellen Betriebsbedingungen, wenn Sie mit den Anlagen planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Chegem Vtoroy, Naltschik, Tyrnyauz, Aushiger, Terskol, Maiski, Chegem Pervyy, Tegenekli.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Was bedeutet der Name Eltyubyu?

Der Name bedeutet aus dem Balkarischen übersetzt „am Talgrund“.

Was ist am Stammturm der Balkarukow-Familie besonders?

Er gilt als einziges Beispiel swanischer Architektur in den Balkarbergen. Nach der Überlieferung wurde er im 18. Jahrhundert von Handwerkern aus Swanetien erbaut.

Wie ist das Memorial „Sto schagow k Kaysynu“ gestaltet?

Es ist eine Steinmauer mit 100 Granitplatten, in die Zeilen aus Kaysyn Kulievs Gedichten auf Russisch und Karatschai-Balkarisch eingraviert sind.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Kabardino-Balkarien.